Mi, 10:05 Uhr
07.08.2013
Jeder 6. Verunglückte ist "junger Fahrer"
Die Bilanz der Straßenverkehrsunfälle auf Thüringer Straßen zeigte im ersten Halbjahr 2013 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 weniger Unfälle und weniger Verunglückte. Wir haben die Einzelheiten für Sie aufbereitet...
Im ersten Halbjahr 2013 wurden nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik auf den Thüringer Straßen 26 595 Straßenverkehrsunfälle durch die Thüringer Polizei aufgenommen. Das waren 103 Unfälle bzw. 0,4 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2012.
Grafik (Foto: TLS)
Darunter waren 2 812 Unfälle mit Personenschaden und 23 783 Unfälle mit nur Sachschaden. Somit setzte sich die Entwicklung in der Zahl der Straßenverkehrsunfälle der letzten Jahre fort. Bei den Straßenverkehrsunfällen verunglückten in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 3 581 Personen. Das sind 526 Verunglückte weniger als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres.
Die Zahl der Verkehrstoten sank um neun Personen auf 46 Personen. Auch die Anzahl der Verletzten verringerte sich um 517 Personen auf 3 535 Verletzte. Darunter gab es 743 Schwerverletzte und 2 792 Leichtverletzte. Unter den 46 getöteten Verkehrsteilnehmern befanden sich 25 Pkw Fahrer bzw. Mitfahrer, acht motorisierte Zweiradfahrer, zwei Lkw Fahrer sowie ein Businsasse. Darüber hinaus wurden zwei Fahrradfahrer und sieben Fußgänger sowie eine sonstige Person getötet. Die Mehrheit aller Getöteten war männlich. Im ersten Halbjahr 2013 verunglückten 232 Kinder. Das waren 58 Kinder weniger als im ersten Halbjahr 2012.
In der Unfallbilanz der Getöteten zeigt sich, dass es in den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 zwei getötete Kinder gab, im ersten Halbjahr 2012 wurde kein Kind getötet. Die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen ist die am stärksten gefährdete Gruppe mit dem höchsten Unfallrisiko. Von Januar bis Juni 2013 verunglückten 586 Jugendliche in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen und sieben Jugendliche wurden dabei getötet. Damit erreichten die Jugendlichen dieser Al tersgruppe einen Anteil von 16,4 Prozent aller Verunglückten. Jeder sechste Verunglückte ist ein Jugendlicher im Alter von 18 bis 24 Jahren.
Bei den 65-Jährigen und älteren Personen verloren 18 Menschen ihr Leben, acht Senioren mehr als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Insgesamt verunglückten 430 Senioren ab 65 Jahre und die Zahl der verunglückten Senioren ging um 40 zurück. Jedoch erhöhte sich die Zahl derjenigen, die als Fußgänger im Straßenverkehr verunglückten von 72 auf 84 Personen.
Doppelt so viele Menschen kamen als Fußgänger in Folge eines Verkehrsunfalles ums Leben. Von Januar bis Juni 2013 verloren sieben Fußgänger ihr Leben. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres verunglückten drei Fußgänger tödlich. Bei den Fahrradfahrern sank die Zahl von vier auf zwei getötete Fahrradfahrer. Beim Hauptverkehrsmittel, dem Pkw gab es in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 25 Todesopfern zu beklagen. Im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres waren es 33 Pkw-Fahrer und Mitfahrer.
Im Straßenverkehr auf Thüringer Straßen spielte bei rund zwei Prozent aller Unfälle Alkohol eine Rolle. Insgesamt 468 Unfälle ereigneten sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2013, wobei jeweils mindestens ein Beteiligter unter Alkoholeinfluss stand. Die Anzahl dieser Unfälle ist im ersten Halbjahr 2013 um 18,9 Prozent zurückgegangen. Durch Alkohol am Steuer verlor ein Mensch sein Leben. Im ersten Halbjahr 2012 gab es dagegen sieben getötete Personen.
Die meisten Unfälle mit Todesopfern ereigneten sich auf Bundesstraßen. Auf Thüringer Bundesstraßen starben im ersten Halbjahr 17 Menschen. Das war ein Drittel aller Todesopfer im Straßenverkehr. Auf Autobahnen starben vier Menschen, ebenso viele wie im ersten Halbjahr 2012. Am häufigsten passierten die Straßenverkehrsunfälle wie im Vorjahreszeitraum zwischen 14 und 16 Uhr.
Zu den unfallärmsten Tagen zählen der Sonntag und Samstag. Sonntags passieren etwa halb so viele Unfälle wie an Wochentagen. An diesem Tag ereigneten sich 1 945 Unfällen und es verunglückten 314 Menschen. Freitags dagegen wurden 4 611 Unfälle mit 572 verunglückten Personen registriert
und ist damit der unfallreichste Tag in der Woche.
Autor: redIm ersten Halbjahr 2013 wurden nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik auf den Thüringer Straßen 26 595 Straßenverkehrsunfälle durch die Thüringer Polizei aufgenommen. Das waren 103 Unfälle bzw. 0,4 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2012.
Grafik (Foto: TLS)
Darunter waren 2 812 Unfälle mit Personenschaden und 23 783 Unfälle mit nur Sachschaden. Somit setzte sich die Entwicklung in der Zahl der Straßenverkehrsunfälle der letzten Jahre fort. Bei den Straßenverkehrsunfällen verunglückten in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 3 581 Personen. Das sind 526 Verunglückte weniger als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres.
Die Zahl der Verkehrstoten sank um neun Personen auf 46 Personen. Auch die Anzahl der Verletzten verringerte sich um 517 Personen auf 3 535 Verletzte. Darunter gab es 743 Schwerverletzte und 2 792 Leichtverletzte. Unter den 46 getöteten Verkehrsteilnehmern befanden sich 25 Pkw Fahrer bzw. Mitfahrer, acht motorisierte Zweiradfahrer, zwei Lkw Fahrer sowie ein Businsasse. Darüber hinaus wurden zwei Fahrradfahrer und sieben Fußgänger sowie eine sonstige Person getötet. Die Mehrheit aller Getöteten war männlich. Im ersten Halbjahr 2013 verunglückten 232 Kinder. Das waren 58 Kinder weniger als im ersten Halbjahr 2012.
In der Unfallbilanz der Getöteten zeigt sich, dass es in den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 zwei getötete Kinder gab, im ersten Halbjahr 2012 wurde kein Kind getötet. Die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen ist die am stärksten gefährdete Gruppe mit dem höchsten Unfallrisiko. Von Januar bis Juni 2013 verunglückten 586 Jugendliche in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen und sieben Jugendliche wurden dabei getötet. Damit erreichten die Jugendlichen dieser Al tersgruppe einen Anteil von 16,4 Prozent aller Verunglückten. Jeder sechste Verunglückte ist ein Jugendlicher im Alter von 18 bis 24 Jahren.
Bei den 65-Jährigen und älteren Personen verloren 18 Menschen ihr Leben, acht Senioren mehr als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Insgesamt verunglückten 430 Senioren ab 65 Jahre und die Zahl der verunglückten Senioren ging um 40 zurück. Jedoch erhöhte sich die Zahl derjenigen, die als Fußgänger im Straßenverkehr verunglückten von 72 auf 84 Personen.
Doppelt so viele Menschen kamen als Fußgänger in Folge eines Verkehrsunfalles ums Leben. Von Januar bis Juni 2013 verloren sieben Fußgänger ihr Leben. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres verunglückten drei Fußgänger tödlich. Bei den Fahrradfahrern sank die Zahl von vier auf zwei getötete Fahrradfahrer. Beim Hauptverkehrsmittel, dem Pkw gab es in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 25 Todesopfern zu beklagen. Im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres waren es 33 Pkw-Fahrer und Mitfahrer.
Im Straßenverkehr auf Thüringer Straßen spielte bei rund zwei Prozent aller Unfälle Alkohol eine Rolle. Insgesamt 468 Unfälle ereigneten sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2013, wobei jeweils mindestens ein Beteiligter unter Alkoholeinfluss stand. Die Anzahl dieser Unfälle ist im ersten Halbjahr 2013 um 18,9 Prozent zurückgegangen. Durch Alkohol am Steuer verlor ein Mensch sein Leben. Im ersten Halbjahr 2012 gab es dagegen sieben getötete Personen.
Die meisten Unfälle mit Todesopfern ereigneten sich auf Bundesstraßen. Auf Thüringer Bundesstraßen starben im ersten Halbjahr 17 Menschen. Das war ein Drittel aller Todesopfer im Straßenverkehr. Auf Autobahnen starben vier Menschen, ebenso viele wie im ersten Halbjahr 2012. Am häufigsten passierten die Straßenverkehrsunfälle wie im Vorjahreszeitraum zwischen 14 und 16 Uhr.
Zu den unfallärmsten Tagen zählen der Sonntag und Samstag. Sonntags passieren etwa halb so viele Unfälle wie an Wochentagen. An diesem Tag ereigneten sich 1 945 Unfällen und es verunglückten 314 Menschen. Freitags dagegen wurden 4 611 Unfälle mit 572 verunglückten Personen registriert
und ist damit der unfallreichste Tag in der Woche.