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Fr, 09:03 Uhr
16.08.2013

Rückblick auf Diskussion

Anfang August hatte Lernen vor Ort zur Podiumsdiskussion „Bildung im Spannungsfeld von Bund, Ländern und Kommune“ ins Landratsamt Sondershausen eingeladen, kn berichtte. Wie aber sah der Veranstalter selst das Ergebnis?

Rückblick auf Diskussion (Foto: Lernen vor Ort) Rückblick auf Diskussion (Foto: Lernen vor Ort) Das Podium war hochkarätig besetzt. Alle im Bundestag vertretenen Parteien sowie die Piraten hatten die Bundestagskandidaten für den hiesigen Wahlkreis 191 als Teilnehmer entsandt: Steffen-Claudio Lemme (SPD), Johannes Selle (CDU), Kersten Steinke (Linke), Nicol Pfefferlein (Grüne), Klaus-Jürgen Sommerfeld (Piraten) und Patrick Kurth (FDP). Den Politikern wurden drei Bildungsexperten zur Seite gestellt, die das Gesagte kommentieren und Ihr Fachwissen in die Diskussion einbringen sollten: Kreis-Volkshochschulleiter Michael Kriese, Nils Kepeschziuk, Projektleiter von "Lernen vor Ort" in Erfurt sowie Bildungsberater Alexander Lorenz vom Projekt Lernen vor Ort. Die Moderation übernahm Christian Stadali aus Weimar.

Rund 60 Interessierte nahmen die Gelegenheit wahr und verfolgten die allzeit faire Diskussion zu Potenzialen und Herausforderungen im kommunalen Bildungssektor sowie den Möglichkeiten verwaltungsübergreifender Gestaltungsmöglichkeiten. Eine attraktive Bildungslandschaft wurde von allen Teilnehmern der Diskussion als eine zentrale Zukunftsressource der Kyffhäuserregion beschrieben. Allerdings wurde das unterschiedliche parteipolitische Kolorit im Laufe der Veranstaltung deutlich. So hatten die Politiker sehr unterschiedliche Auffassungen zu den Themen Gemeinschaftsschule, Leistungsprinzip in der Schule und Finanzierungsbedarf von Bildungseinrichtungen.

Bei der Forderung nach einer Aufhebung des im Jahr 2006 gesetzlich festgelegten Kooperationsverbots zwischen Bund und Ländern für den Bereich Bildung fanden die Diskutanten dann jedoch wieder zusammen. Der Bund solle nicht nur finanzieren dürfen, sondern müsse auch ein Mitspracherecht an der Gestaltung des Bildungssektors bekommen, hieß es.

Eine Annäherung der länderspezifisch geprägten Schulsysteme und -inhalte wurde gefordert. Die Diskussion auf dem Podium streifte vor allem bundespolitische Themen. Dabei kam das Thema Bildung im Kyffhäuserkreis leider ein wenig zu kurz. Konkrete Handlungsempfehlungen oder Visionen für die Gestaltung der regionalen Bildungslandschaft kamen aus Zeitgründen nicht zur Sprache. Lernen vor Ort bedankt sich bei allen Teilnehmern für die faire und spannende Diskussion. Die hohe Besucherzahl und das positive Medienecho bestärken Lernen vor Ort, künftig weiterhin ähnliche Veranstaltungen durchzuführen.

Alexander Lorenz
Lernen vor Ort
Autor: khh

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