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Fr, 10:40 Uhr
16.08.2013

Vorsicht - die Schule beginnt

Jedes Jahr gehen Kinder erstmalig in die Schule und früher oder später sind viele Kinder allein im Straßenverkehr unterwegs. Nach den Sommerferien wird besonders zum Schuljahresbeginn auf den Schulwegen von allen Verkehrsteilnehmern wieder große Aufmerksamkeit gefordert...

Grafik (Foto: TLS) Grafik (Foto: TLS)
Nicht zuletzt deswegen, weil sich die Verkehrsunfallbilanz 2012 nicht erfreulich entwickelt hat. Im Jahr 2012 ereigneten sich 63 Schulwegunfälle. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik acht Unfälle mehr als im Jahr 2011. Darunter waren 59 Unfälle mit Personenschaden und vier Unfälle mit Sachschaden. Im Jahr 2011 hingegen wurden 55 Schulwegunfälle registriert. Bei Schulwegunfällen verunglückten im Jahr 2012 insgesamt 68 Personen. Ein Jahr zuvor gab es 64 Verunglückte.

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Unter den 68 verunglückten Personen im Jahr 2012 befanden sich 60 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren. Von den 60 Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren wurden dabei 15 Kinder schwer und 45 Kinder leicht verletzt. Als Fußgänger verunglückten die Kinder am häufigsten. Auf dem Weg zur Schule verletzten sich 34 Kinder, darunter 14 Kinder schwer und 20 Kinder leicht. 17 Kinder waren mit dem Fahrrad unterwegs zur Schule, dabei wurden ein Kind schwer und 16 Kinder leicht verletzt.

Auch mit dem Schul- und Linienbus ereigneten sich Unfälle, bei denen Kinder zu Schaden kamen. In der Altersgruppe von 6 bis 14 Jahren verletzten sich fünf Kinder bei einem solchen Unfall leicht. Weitere vier Kinder verunglückten als Mitfahrer in einem Pkw.
Die meisten Schulwegunfälle passieren entweder morgens vor Schulbeginn in der Zeit zwischen 6 Uhr und 8 Uhr und in der Freizeit zwischen 14 Uhr und 16 Uhr.

Als Schulwegunfall bezeichnet man einen Unfall, bei dem mindestens ein Kind/Jugendlicher im Alter von 6 bis 14 Jahren auf dem Weg zur und von der Schule beteiligt ist. Kinder sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer. Mangelnde Erfahrung, Einschätzungsvermögen der Verkehrssituation besonders bei den Schulanfängern führen zu einer besonderen Gefährdung.
Autor: red

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