Fr, 14:22 Uhr
16.08.2013
kn-Forum: Thema Rente
Hartz IV - und ab in die Rente? Unter dieser Überschrift erreicht kn folgende Leserzuschrift.
Die Agenda 2010, unter Kanzler Schröder SPD und den Grünen beschlossen, ist mehr Fluch als Segen. Die gewollte Arbeitsmarktregulierung wird als Erfolg neoliberaler Politik gefeiert und die Erfinder, SPD und Grüne , versuchen sich im aktuellen Wahlkampf mit kosmetischen Reparaturen aus der Schlinge zu ziehen.
Was bleibt ist, dass gut 25 Prozent der Beschäftigten im Niedriglohnbereich arbeiten, nicht über die Runden kommen und staatliche Stütze beantragen müssen. Der Leiharbeitermarkt floriert oft unkontrolliert mit Dumpinglöhnen, die Rente mit 67 ist ein Flop und Mittel der Rentenkürzung und ein Mindestlohn, von dem man Leben kann, liegt in weiter Ferne. Nicht bezahlte Überstunden und Urlaubsverzicht gehören zum "Reichtum" der Beschäftigten und mit Werkverträgen umgeht man tariflichen Vereinbarungen Nun auch noch der Druck auf die älteren Hartz IV Bezieher, frühzeitig mit gewollten Abstrichen in die Rente zu gehen. Da wird ohne zu zaudern weiter Armut per Gesetz produziert.
Die Logik dieser und anderer sozialer Schweinereien ist, alles muss sich in dieser Gesellschaft rechnen. Die erbarmungslose Jagd nach Profit in dieser globalisierten Welt, lässt erschreckend viele Menschen auf der Strecke und andererseits den Reichtum unermesslich wachsen. . Das macht diese Gesellschaft krank, immer kälter, unberechenbar. In den oberen Etagen, beim "Geldadel", ist die Jagd nach Millionen zum "Elitesport" geworden. Sie verdienen sie nicht diese Unsummen, sie nehmen sie sich mit dem Recht von Macht und Stärke. Das ist ihre Gerechtigkeit und für eine Million zu arbeiten ist schon asozial in ihrer Glitzerwelt., die immer mehr aus den Fugen gerät. Leider werden solche Worte als Neiddebatte abgetan. Maßlosigkeit wird hofiert, das Volk muss sich rechnen oder rutscht in die Armutsfalle.
Deutschland ging es noch so gut rufen die "Volksvertreter".Wen sie da wohl meinen? Jetzt buhlen Merkel, Steinbrück und Co um unsere Stimmen, versprechen vor der Wahl das Blaue vom Himmel um uns nach den Wahlen im Regen stehen zu lassen Sie werden diese ungerechten Verhältnisse nicht ändern sondern erhalten, höchstens ein wenig rumbasteln und das Volk muss teuer bezahlen. Wehe, wer wie DIE LINKE solche Ver Verhältnisse ändern will, wird von den "Etablierten" Parteien diffamiert, verleumdet las Störenfried behandelt. Dennoch bedient man sich gerne, zumindest bis zur Wahl, mit Wahlinhalten aus dem Wahlprogramm der Linkspartei. Besser wäre auch danach!
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khhDie Agenda 2010, unter Kanzler Schröder SPD und den Grünen beschlossen, ist mehr Fluch als Segen. Die gewollte Arbeitsmarktregulierung wird als Erfolg neoliberaler Politik gefeiert und die Erfinder, SPD und Grüne , versuchen sich im aktuellen Wahlkampf mit kosmetischen Reparaturen aus der Schlinge zu ziehen.
Was bleibt ist, dass gut 25 Prozent der Beschäftigten im Niedriglohnbereich arbeiten, nicht über die Runden kommen und staatliche Stütze beantragen müssen. Der Leiharbeitermarkt floriert oft unkontrolliert mit Dumpinglöhnen, die Rente mit 67 ist ein Flop und Mittel der Rentenkürzung und ein Mindestlohn, von dem man Leben kann, liegt in weiter Ferne. Nicht bezahlte Überstunden und Urlaubsverzicht gehören zum "Reichtum" der Beschäftigten und mit Werkverträgen umgeht man tariflichen Vereinbarungen Nun auch noch der Druck auf die älteren Hartz IV Bezieher, frühzeitig mit gewollten Abstrichen in die Rente zu gehen. Da wird ohne zu zaudern weiter Armut per Gesetz produziert.
Die Logik dieser und anderer sozialer Schweinereien ist, alles muss sich in dieser Gesellschaft rechnen. Die erbarmungslose Jagd nach Profit in dieser globalisierten Welt, lässt erschreckend viele Menschen auf der Strecke und andererseits den Reichtum unermesslich wachsen. . Das macht diese Gesellschaft krank, immer kälter, unberechenbar. In den oberen Etagen, beim "Geldadel", ist die Jagd nach Millionen zum "Elitesport" geworden. Sie verdienen sie nicht diese Unsummen, sie nehmen sie sich mit dem Recht von Macht und Stärke. Das ist ihre Gerechtigkeit und für eine Million zu arbeiten ist schon asozial in ihrer Glitzerwelt., die immer mehr aus den Fugen gerät. Leider werden solche Worte als Neiddebatte abgetan. Maßlosigkeit wird hofiert, das Volk muss sich rechnen oder rutscht in die Armutsfalle.
Deutschland ging es noch so gut rufen die "Volksvertreter".Wen sie da wohl meinen? Jetzt buhlen Merkel, Steinbrück und Co um unsere Stimmen, versprechen vor der Wahl das Blaue vom Himmel um uns nach den Wahlen im Regen stehen zu lassen Sie werden diese ungerechten Verhältnisse nicht ändern sondern erhalten, höchstens ein wenig rumbasteln und das Volk muss teuer bezahlen. Wehe, wer wie DIE LINKE solche Ver Verhältnisse ändern will, wird von den "Etablierten" Parteien diffamiert, verleumdet las Störenfried behandelt. Dennoch bedient man sich gerne, zumindest bis zur Wahl, mit Wahlinhalten aus dem Wahlprogramm der Linkspartei. Besser wäre auch danach!
Rolf-Dieter Reiber
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Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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