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Mo, 12:04 Uhr
19.08.2013

Spiel des Jahres in Nordhausen

Fünf Wochen vor Beginn der EM-Endrunde im Volleyball in Dänemark und Polen (20. bis 29. September) kommen die DVV-Männer am 15. August in Kienbaum zusammen, um sich auf den Saison-Höhepunkt vorzubereiten. Und sie kommen auch wieder nach Nordhausen...

Spitzensport in Nordhausen (Foto: Conny Kurth) Spitzensport in Nordhausen (Foto: Conny Kurth)
Gute Erinnerungen! Denis Kaliberda machte mit dem 3:1 gegen die Tschechische Republik bei der Olympia-Qualifikation 2012 in Berlin das London-Ticket klar. Bei der EM geht es wieder gegen die Tschechen.

Mitglieder und Vorstand die SVC Nordhausen sind seit einiger Zeit mit Begeisterung (trotz eigener Berufstätigkeit, Urlaubszeit und Saisonvorbereitung der 1. Mannschaften) dabei, den Saisonhöhepunkt so vorzubereiten, dass wir uns wieder als würdige Gastgeber erweisen. Es gibt viel zu tun: Zum Beispiel Drucksachen (Plakate/Eintrittskarten/Flyer) müssen erstellt und dann 500 Plakate und 5000 Flyer an die Wände und an den Mann oder die Frau gebracht werden.

Das offizielle Plakat (Foto: SVC Nordhausen) Das offizielle Plakat (Foto: SVC Nordhausen) Die Werbeaufsteller/Großplakatwände sind vorzubereiten, Anzeigen schalten und sonstige Veröffentlichungen vorbereiten, Eintrittskartenvorverkauf organisieren, zwei internationale Schiedsrichter brauchen wir auch und vier nationale Linienrichter, diverse Genehmigungen (Ordnungsamt etc.) sind zu organisieren, einen qualifizierten Volleyball-Hallensprecher/Moderator verpflichten, nicht zu vergessen Wachschutz/Security oder so, der Imbiss der Mannschaften vor dem Spiel und die After-Show-Party (Abendessen) nach dem Spiel sind anzudenken, ganz wichtig: Sponsoren/Geldgeber/Unterstützer sind im ausreichenden Maße zu generieren und deren Betreuung vor und nach dem Spiel - ein professioneller Sport-Fotograf aus einem vorbestimmten Fotografen-Pool muss auch bestellt und bezahlt werden.

"Wir schaffen das alles", ist sich SVC-Präsident Uwe Törpe sicher. Nicht zu vergessen - die Logistik: die Mannschaften müssen abgeholt und wieder weggebracht werden - sonst bleiben sie länger

Im Gespräch mit der nnz weist Törpe auf das größte Problem hin: "Der Hallenboden in der Wiedigsburghalle ist inzwischen so schlecht, dass es eigentlich gar nicht mehr geht - und derzeit ist noch keine Lösung in Sicht ist. Dafür gibt es zum Volleyball erstmals super Licht".

Was sich Uwe Törpe und die anderen Volleyball-Verrückten bei der Vorbereitung solcher Veranstaltungen immer fragen: Wie geht so was eigentlich, neben beruflicher Tätigkeit, Familie usw.? Ganz einfach: Weil die meisten in so einem Verein mitmachen - jeder auf seine Art und Weise.

Nach dem enttäuschenden 15. Platz bei der EM 2011 wollen die DVV-Männer Wiedergutmachung betreiben, auch wenn mit Russland (20.9. um 17.00 Uhr), Bulgarien (21.9. um 15.00 Uhr) und der Tschechischen Republik (22.9. um 15.00 Uhr) drei ganz starke Gegner in der Vorrunde in Gdynia/POL warten.

Spieler und Trainer sollten erholt und motiviert in das Bundesleistungszentrum am Rande Berlins kommen, denn der letzte Auftritt am 13. Juli in Teheran/Iran liegt fast vier Wochen zurück. So machte Bundestrainer Vital Heynen mit seiner Familie Urlaub in Südafrika und meinte gut gelaunt: „Wir sind nur hinter den Löwen her gelaufen, ich habe keine Kraft mehr!“

Das trifft auf seine Spieler hoffentlich nicht zu: „Ich bin auch ganz neugierig, in welchem Zustand sie kommen, aber sicherlich sind sie ausgeruht“, so Heynen. 19 Spieler hat der Belgier eingeladen.

Neben den 14 Spielern aus der World League sind dann auch die „Rückkehrer“ Georg Grozer (Belgorod/RUS), Simon Tischer (Lyon/FRA), Sebastian Schwarz (Generali Haching), Lukas Bauer (Sete/FRA) und Felix Fischer (BR Volleys) dabei. Diese hatten den bisherigen Sommer frei, weil sie aus Verletzungsgründen bzw. privaten Gründen eine längere Auszeit erbeten hatten.

Das Programm bis zum EM-Auftakt gegen Olympiasieger und World League-Sieger Russland ist kompakt und umfasst insgesamt acht Länderspiele gegen hochkarätige Gegner: Der erste Test erfolgt in den Niederlanden, wenn dreimal (30. August um 19.30 Uhr, 31. August um 17.00 Uhr und 1. September um 16.00 Uhr) der Gastgeber der Gegner ist. Es folgt das „Memorial Wagner“- Turnier in Plock, wo Team Deutschland auf Russland (6. September um 20.00 Uhr), Polen (7. September um 17.00 Uhr) und die Niederlande (8. September um 12.00 Uhr) trifft.

Die deutschen Fans können sich auf zwei Partien gegen den Olympia-Dritten Italien freuen, wenn in Nordhausen (16. September um 19.00 Uhr) und Dessau (17. September um 19.00 Uhr) der Anpfiff ertönt, spätestens danach dürfte Heynen auch seinen 14-er Kader für die EM nominieren.

Mit der Vorbereitung ist Heynen einverstanden, auch wenn sie seiner Meinung nach etwas länger hätte sein müssen: „Fünf Wochen sind eigentlich zwei Wochen zu wenig. Das mussten wir aber machen, um einigen Spielern einmal eine wirkliche Regenationsphase zu ermöglichen.“

Der deutsche 19-er Kader

Zuspiel: Lukas Kampa (Modena/ITA), Patrick Steuerwald (Calabria/ITA), Simon Tischer (Lyon/FRA)

Mittelblock: Marcus Böhme (Generali Haching), Tim Broshog (Moerser SC), Philipp Collin (Tours/FRA), Felix Fischer (BR Volleys), Lukas Bauer (Sete/FRA)

Außenangriff: Denis Kaliberda (Piacenca/ITA), Dirk Westphal (Radom/POL), Björn Höhne (TV Ingersoll Bühl), Tom Strohbach, Sebastian Schwarz (Generali Haching), Christian Fromm (Citta di Castello/ITA)

Diagonalangriff: Jochen Schöps (Rzeszow/POL), Simon Hirsch (Generali Haching), Georg Grozer (Belgorod/RUS)

Libero: Markus Steuerwald (Paris/FRA), Ferdinand Tille (Generali Haching)
Autor: red

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