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Mi, 12:35 Uhr
21.08.2013

Zwischenbilanz gezogen

Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis hat jetzt eine Zwischenbilanz der Expertenrunde Berufsorientierung und Berufsausbildung vor Ort gezogen. Hier die Meldung.

Seit dem ersten Treffen der verschiedensten Experten und Akteure des Übergangs Schule-Beruf wurde mehrfach über die Expertenrunde „Berufsorientierung und Berufsausbildung vor Ort" berichtet. Insbesondere die Positionspapiere zur Stabilisierung des Landkreises als Ausbildungsstandort standen dabei im Mittelpunkt. Innerhalb des ersten Treffens im Mai 2012 ging es um die Situation der Berufsschulen im Kyffhäuserkreis. In den folgenden Monaten beschäftigten sich die Experten intensiv mit den Rahmenbedingungen, Problemfeldern sowie möglichen Strategien zum Umgang mit der veränderten Situation. Durch die Richtlinien des Thüringer Schulgesetzes ist die Zahl der im dualen Bereich beschulten Berufe drastisch zurückgegangen. Jugendliche sowie Unternehmen leiden enorm unter dieser Entwicklung.

Durch die Experten sind im September 2012 und Mai 2013 zwei Positionspapiere mit Unterstützung der Landrätin Antje Hochwind und des Kreistages an das Thüringer Kultusministerium, den Thüringischen Landkreistag sowie den Landesausschuss Berufsbildung übergeben wurden. Dabei ging es um die Darstellung des Problems, der Information über die Bildung einer regionalen Lobby, aber auch bereits um konkrete Vorschläge zur Ausgestaltung und besseren Abstimmung bestehender Förderinstrumente.

Nach den Anstrengungen und Ergebnissen der vergangenen Monate zogen die Mitglieder der Expertenrunde Mitte Juli Zwischenbilanz. Im Kern ging es darum, eine Übersicht abgeschlossener und begonnener Prozesse zu erhalten und darauf aufbauend weitere Aufgaben und Ziele festzulegen. Im Mittelpunkt der Bemühungen steht weiterhin die Stabilisierung des Kyffhäuserkreises als Ausbildungsstandort. Neben dem Berufsschulnetz besteht dafür ein weiteres wichtiges Handlungsfeld in der Berufsorientierung. Themen wie Fachkräftemangel, Besetzung freier Ausbildungsstellen und Erwartungen von Wirtschaft stehen damit im engen Zusammenhang. Für die kommenden Monate sind verschiedene Maßnahmen geplant. Eine Kooperation mit dem Sondershäuser Gewerbe- und Wirtschaftsverein, Fortbildungsangebote für Lehrer, Abstimmungsgespräche mit dem regionalen Arbeitskreis Schule-Wirtschaft etc. Die Experten bleiben weiterhin aktiv und arbeiten vernetzt und gemeinsam an der Stabilisierung des Übergangs Schule-Beruf.

Marcel Sievers
Lernen vor Ort Kyffhäuserkreis
Autor: khh

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