Di, 17:24 Uhr
27.08.2013
OMMMA 2013 – Ost-Mobil-Meeting-Magdeburg
Es ist eine der bekanntesten Großveranstaltungen für Besitzer und Verehrer historischer Fahrzeuge in den neuen Bundesländern. Die OMMMA, eine perfekt organisierte Oldtimerschau mit Fahrzeugen, die im Zeitraum von 1946 -1990 in der ehemaligen Ostzone...
... bzw. im späteren ehemaligen RGW – Gebiet produziert wurden und einst das Straßenbild im Osten prägten, findet einmal jährlich in der gepflegten Parklandschaft des Magdeburger Elbauenparks statt.
Dieses traditionelle Oldtimertreffen, richten die IFA Freunde Sachsen-Anhalt, mit großer Leidenschaft nun schon in der 15. Auflage, in ihrer Landeshauptstadt Magdeburg aus. Beginnen wird die Veranstaltung am Freitag (31. August) und enden wird sie am Sonntag mit einer Stadtrundfahrt vieler Teilnehmer mit ihren historischen Fahrzeugen. Zu sehen sind in der Regel alle Kategorien von Fahrzeugen, angefangen vom Fahrrad bis zum Fernlastzug, vom PKW bis zum Reisebus.
Die Fahrzeugpräsentation ist für Samstag ab 14.00 Uhr geplant und soll durch eine zeitgenössische Modenschau umrahmt werden. Ab 15.00 Uhr bietet der Verein Stadtrundfahrten mit einer historischen Straßenbahn und einem Bus der ehemaligen ungarischen Fahrzeugmarke Ikarus an.
Am Abend wird es wie in den vergangenen Jahren den sogenannten Landfilm mit einer historischen DEFA – Produktion geben. Die Filmvorführung erfolgt unter freien Himmel durch einen originalen Filmvorführwagen, dessen Projektionsraum auf das Fahrgestell eines Sechs-Tonnen-LKW mit der Typenbezeichnung H6, aus Werdau, montiert ist.
Die Ost Klassiker aus Wolkramshausen wollen auch in diesem Jahr wieder mit einer eigenen Präsentation an dieser Veranstaltung teilnehmen. Mehrere historische Fahrzeuge werden gegenwärtig für den Transport nach Magdeburg vorbereitet.
Mit dabei ist auch die 350er JAWA von Christian Rein, die als sogenannte Cafe Racer von einer normalen Serienmaschine in eine Straßenrennmaschine früherer Zeiten umgebaut wurde und damit zu den derzeitig vier größeren Projekten des Vereins zählt.
Cafe Racer waren historische Motorräder einer technischen Subkulturform der frühen 1960er Jahre, die ihren Ursprung in den Vororten von London durch jugendliche Motorradfahrer hatten. Als Basisfahrzeuge fanden u. a. die BSA, die Triumph oder die Norton ihre Verwendung. Aus dieser Kulturform entwickelten sich im Westen dann die Organisationsstrukturen der Rocker und in der ehemaligen DDR bildeten sich, besonders mit dem Import der tschechischen Jawa 350, die sogenannten Jawa Klubs.
Die Mitglieder der damaligen Jawa Klubs im Osten, aber besonders auch die Jugendlichen im Westen in den verschiedenen Klubs der Rocker, waren bestrebt, dass eigene Ego durch ihr Motorrad als Statussymbol oder Szeneelement, mit mehr Motorenleistung und ein unverwechselbares Aussehen, zu erhöhen.
Diese freie Gestaltung von aktuellen Serienmotorrädern, beginnend in den frühen 1960er Jahren, wurde bald auf alle anderen Fahrzeugkategorien und dann in Folge auch, auf historische Fahrzeuge, erweitert. Namhafte Motorradhersteller griffen den Grundgedanken der Cafe Racer auf und entwickelten diesen über die sog. Streetfighter bis in die heutige Zeit weiter.
Umbauten von historischen Fahrzeugen, welche in vergangenen Jahren bereits mehrfach besonders durch jüngere Mitglieder des Ost Klassiker Klubs Wolkramshausen, auch sehr erfolgreich vorgenommen wurden, sorgten in der Oldtimerszene stets für leidenschaftliche Diskussionen.
Ältere Mitglieder sind in der Regel sehr bestrebt ein hohes Maß an Originalität in der historischen Fahrzeugsubstanz zu erreichen. Jüngere Mitglieder dagegen suchen oft, berechtigt auch, die Herausforderung in technischer und gestalterischer Hinsicht. Im Widerstreit der jeweiligen fachlichen Meinungen bezogen auf das Endprodukt, steht dabei grundsätzlich die Anerkennung der technischen, handwerklichen bzw. gestalterischen Fähigkeiten jüngerer Oldtimerbesitzern, außer Frage.
Hubert Rein
Autor: red... bzw. im späteren ehemaligen RGW – Gebiet produziert wurden und einst das Straßenbild im Osten prägten, findet einmal jährlich in der gepflegten Parklandschaft des Magdeburger Elbauenparks statt.
Dieses traditionelle Oldtimertreffen, richten die IFA Freunde Sachsen-Anhalt, mit großer Leidenschaft nun schon in der 15. Auflage, in ihrer Landeshauptstadt Magdeburg aus. Beginnen wird die Veranstaltung am Freitag (31. August) und enden wird sie am Sonntag mit einer Stadtrundfahrt vieler Teilnehmer mit ihren historischen Fahrzeugen. Zu sehen sind in der Regel alle Kategorien von Fahrzeugen, angefangen vom Fahrrad bis zum Fernlastzug, vom PKW bis zum Reisebus.
Die Fahrzeugpräsentation ist für Samstag ab 14.00 Uhr geplant und soll durch eine zeitgenössische Modenschau umrahmt werden. Ab 15.00 Uhr bietet der Verein Stadtrundfahrten mit einer historischen Straßenbahn und einem Bus der ehemaligen ungarischen Fahrzeugmarke Ikarus an.
Am Abend wird es wie in den vergangenen Jahren den sogenannten Landfilm mit einer historischen DEFA – Produktion geben. Die Filmvorführung erfolgt unter freien Himmel durch einen originalen Filmvorführwagen, dessen Projektionsraum auf das Fahrgestell eines Sechs-Tonnen-LKW mit der Typenbezeichnung H6, aus Werdau, montiert ist.
Die Ost Klassiker aus Wolkramshausen wollen auch in diesem Jahr wieder mit einer eigenen Präsentation an dieser Veranstaltung teilnehmen. Mehrere historische Fahrzeuge werden gegenwärtig für den Transport nach Magdeburg vorbereitet.
Mit dabei ist auch die 350er JAWA von Christian Rein, die als sogenannte Cafe Racer von einer normalen Serienmaschine in eine Straßenrennmaschine früherer Zeiten umgebaut wurde und damit zu den derzeitig vier größeren Projekten des Vereins zählt.
Cafe Racer waren historische Motorräder einer technischen Subkulturform der frühen 1960er Jahre, die ihren Ursprung in den Vororten von London durch jugendliche Motorradfahrer hatten. Als Basisfahrzeuge fanden u. a. die BSA, die Triumph oder die Norton ihre Verwendung. Aus dieser Kulturform entwickelten sich im Westen dann die Organisationsstrukturen der Rocker und in der ehemaligen DDR bildeten sich, besonders mit dem Import der tschechischen Jawa 350, die sogenannten Jawa Klubs.
Die Mitglieder der damaligen Jawa Klubs im Osten, aber besonders auch die Jugendlichen im Westen in den verschiedenen Klubs der Rocker, waren bestrebt, dass eigene Ego durch ihr Motorrad als Statussymbol oder Szeneelement, mit mehr Motorenleistung und ein unverwechselbares Aussehen, zu erhöhen.
Diese freie Gestaltung von aktuellen Serienmotorrädern, beginnend in den frühen 1960er Jahren, wurde bald auf alle anderen Fahrzeugkategorien und dann in Folge auch, auf historische Fahrzeuge, erweitert. Namhafte Motorradhersteller griffen den Grundgedanken der Cafe Racer auf und entwickelten diesen über die sog. Streetfighter bis in die heutige Zeit weiter.
Umbauten von historischen Fahrzeugen, welche in vergangenen Jahren bereits mehrfach besonders durch jüngere Mitglieder des Ost Klassiker Klubs Wolkramshausen, auch sehr erfolgreich vorgenommen wurden, sorgten in der Oldtimerszene stets für leidenschaftliche Diskussionen.
Ältere Mitglieder sind in der Regel sehr bestrebt ein hohes Maß an Originalität in der historischen Fahrzeugsubstanz zu erreichen. Jüngere Mitglieder dagegen suchen oft, berechtigt auch, die Herausforderung in technischer und gestalterischer Hinsicht. Im Widerstreit der jeweiligen fachlichen Meinungen bezogen auf das Endprodukt, steht dabei grundsätzlich die Anerkennung der technischen, handwerklichen bzw. gestalterischen Fähigkeiten jüngerer Oldtimerbesitzern, außer Frage.
Hubert Rein

