Mi, 18:16 Uhr
28.08.2013
Aus dem Änderungsvorschlag
In der heutigen Sitzung des Kreisausschusses des Kyffhäuserkreises hat die CDU einen Änderungsantrag zur Schulnetzplanung eingebracht. Hier wie angekündigt die Einzelheiten.
Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Henry Hunger, trug die Änderungsvorschläge der CDU vor.
Zu erst stellte er klar, dass aus Sicht der CDU die Schaffung von Gemeinschaftsschulen nicht gut tut. In der späteren kurzen Diskussion verwahrte sich Cornelia Kraffzick (SPD) dagegen. Kraffzick: Gemeinschaftsschulen sind eine wichtige Ergänzung der Schullandschaft und unter anderen Namen auch in anderen Bundesländern anzutreffen.
Hunger gab das klare Bekenntnis der CDU an, dass man gegen weitere Schulschließungen sei. Wir haben in den letzten 15 bis 16 Jahren schon schmerzhafte Schließungen hinter uns, die auch von anderen Parteien getragen worden waren so Hunger.
Welche Änderungen wurden vorgeschlagen? Hier ein Auszug aus den Vorschlägen:
Die beiden staatlich Berufsschulzentren in Artern und Sondershausen werden zu einer Einheit zusammengefasst mit zwei Einzelstandorten.
Zum Kyffhäuser-Gymnasium Bad Frankenhausen stellte er fest, dass das Haus 1 in einem schlechten Zustand sei. Die Generalsanierung sei notwendig, nur die im Entwurf der Schulnetzplanung enthaltene Summe von zwei Million Euro reiche nicht, hier seien 2,75 Millionen Euro notwendig. Für das Haus 2 sei kein Ersatz zu suchen.
Die 5. bis 8. Klassen sollten geteilt werden und teils in den Räumen des Staatlichen Berufsschulzentrums Artern unterrichtet werden. Die anderen Klassen des Gymnasiums verbleiben wie bisher in Bad Frankenhausen.
Zu den Grundschulen sagte Hunger, die sollen erhalten werden. Geprüft werden sollte, ob nicht die GS Rottleben nach Göllingen umziehen sollte.
Für Greußen kam die klare Ansage, keine Gemeinschaftsschule, auch wenn sich der Schulträger schon anders entschieden hätte. Greußen solle einen Ersatzneubau erhalten, dessen Standort noch festzulegen sei. In den Neubau sollen die Klassen 1 bis 4 der GS, 5 bis 10 der RS und die Kilassen 5 bis 8 des Gymnasiums. Die Klassen 9 bis 12 des Gymnasiums sollen in die bisherige Regelschule Greußen.
Nach Hunger sollen des Hardenberg-Gymnasium Greußen und das Scholl-Gymnasium zu einer Schule fusionieren mit zwei Standorten in Greußen und Sondershausen.
Für Sondershausen solle die bisherige Schullandschaft so bleiben, abgesehen von den Fusionen der Gymnasien und der Berufsschulzentren.
Auch zu einigen Baukosten gab es Ansagen von Hunger. So solle Artern eine Sporthalle für 1,5 Millionen Euro erhalten. Der Nebau Greußen solle 5,5 Millionen Euro kosten. Die RS Franzberg Sondershausen solle für rund 5 Millionen Euro saniert werden. In Summe sieht der Vorschlag 19, 389 Millionen Euro vor, was rund 2,7 Millionen Euro weniger wären als im Entwurf der Schulnetzplanung.
Finanziert soll das Ganze über eine Kreditaufnahme werden, bei 2,25 Prozent Zinsen und einer Laufzeit von 30 Jahren.
Der Änderungsantrag wurde Landrätin Antje Hochwind (SPD) übergeben. Über den Inhalt des Änderungsantrages wurde nicht diskutiert. Man war sich einig, dass der Änderungsantrag im Kreistag beraten werden und darüber abgestimmt wird. Die Abstimmung darüber werde zeitlich vor der Abstimmung über die Schulnetzplanung selbst liegen.
Jetzt haben die Kreistagsmitglieder noch zwei Wochen Zeit, sich mit den Änderungen zu beschäftigen, denn am 11. September solle im Kreistag über die Schulnetzplanung entschieden werden (Aktuell aus dem Kreisausschuss).
Autor: khhDer Fraktionsvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Henry Hunger, trug die Änderungsvorschläge der CDU vor.
Zu erst stellte er klar, dass aus Sicht der CDU die Schaffung von Gemeinschaftsschulen nicht gut tut. In der späteren kurzen Diskussion verwahrte sich Cornelia Kraffzick (SPD) dagegen. Kraffzick: Gemeinschaftsschulen sind eine wichtige Ergänzung der Schullandschaft und unter anderen Namen auch in anderen Bundesländern anzutreffen.
Hunger gab das klare Bekenntnis der CDU an, dass man gegen weitere Schulschließungen sei. Wir haben in den letzten 15 bis 16 Jahren schon schmerzhafte Schließungen hinter uns, die auch von anderen Parteien getragen worden waren so Hunger.
Welche Änderungen wurden vorgeschlagen? Hier ein Auszug aus den Vorschlägen:
Die beiden staatlich Berufsschulzentren in Artern und Sondershausen werden zu einer Einheit zusammengefasst mit zwei Einzelstandorten.
Zum Kyffhäuser-Gymnasium Bad Frankenhausen stellte er fest, dass das Haus 1 in einem schlechten Zustand sei. Die Generalsanierung sei notwendig, nur die im Entwurf der Schulnetzplanung enthaltene Summe von zwei Million Euro reiche nicht, hier seien 2,75 Millionen Euro notwendig. Für das Haus 2 sei kein Ersatz zu suchen.
Die 5. bis 8. Klassen sollten geteilt werden und teils in den Räumen des Staatlichen Berufsschulzentrums Artern unterrichtet werden. Die anderen Klassen des Gymnasiums verbleiben wie bisher in Bad Frankenhausen.
Zu den Grundschulen sagte Hunger, die sollen erhalten werden. Geprüft werden sollte, ob nicht die GS Rottleben nach Göllingen umziehen sollte.
Für Greußen kam die klare Ansage, keine Gemeinschaftsschule, auch wenn sich der Schulträger schon anders entschieden hätte. Greußen solle einen Ersatzneubau erhalten, dessen Standort noch festzulegen sei. In den Neubau sollen die Klassen 1 bis 4 der GS, 5 bis 10 der RS und die Kilassen 5 bis 8 des Gymnasiums. Die Klassen 9 bis 12 des Gymnasiums sollen in die bisherige Regelschule Greußen.
Nach Hunger sollen des Hardenberg-Gymnasium Greußen und das Scholl-Gymnasium zu einer Schule fusionieren mit zwei Standorten in Greußen und Sondershausen.
Für Sondershausen solle die bisherige Schullandschaft so bleiben, abgesehen von den Fusionen der Gymnasien und der Berufsschulzentren.
Auch zu einigen Baukosten gab es Ansagen von Hunger. So solle Artern eine Sporthalle für 1,5 Millionen Euro erhalten. Der Nebau Greußen solle 5,5 Millionen Euro kosten. Die RS Franzberg Sondershausen solle für rund 5 Millionen Euro saniert werden. In Summe sieht der Vorschlag 19, 389 Millionen Euro vor, was rund 2,7 Millionen Euro weniger wären als im Entwurf der Schulnetzplanung.
Finanziert soll das Ganze über eine Kreditaufnahme werden, bei 2,25 Prozent Zinsen und einer Laufzeit von 30 Jahren.
Der Änderungsantrag wurde Landrätin Antje Hochwind (SPD) übergeben. Über den Inhalt des Änderungsantrages wurde nicht diskutiert. Man war sich einig, dass der Änderungsantrag im Kreistag beraten werden und darüber abgestimmt wird. Die Abstimmung darüber werde zeitlich vor der Abstimmung über die Schulnetzplanung selbst liegen.
Jetzt haben die Kreistagsmitglieder noch zwei Wochen Zeit, sich mit den Änderungen zu beschäftigen, denn am 11. September solle im Kreistag über die Schulnetzplanung entschieden werden (Aktuell aus dem Kreisausschuss).