Do, 22:39 Uhr
29.08.2013
Sozialdemokraten in Thüringen.
Die Familie Schoenlank. Unter dieser Überschrift starte nächste Woche eine Ausstellung in Sondershausen. Hier kn mit den Einzelheiten
Die neue Sonderausstellung im Rathaus-Foyer erinnert im Jahr des 150. Gründungsjubiläums der ältesten demokratischen Partei Deutschlands, der SPD, an eine Sondershäuser Familie, deren Mitglieder eine wichtige Rolle im öffentlichen Leben der Stadt spielten und als Politiker und Publizisten weit darüber hinaus Bedeutung erlangten.
Moritz Schoenlank (1830-1920) wirkte bis 1910 als jüdischer Kantor und Religionslehrer in Sondershausen; sein Sohn Bruno Schoenlank sen. (1859-1901) wendete sich vom Judentum ab und der Sozialdemokratie zu, in einer Zeit, als diese nach Erlass der Sozialistengesetze besonderen staatlichen Repressalien unterworfen war. Er saß als sozialdemokratischer Abgeordneter im Reichstag und wurde als Redakteur des Vorwärts und der Leipziger Volkszeitung zum Reformer der sozialdemokratischen Presse. Auch dessen Sohn, Bruno Schönlank jun. (1891-1965), arbeitete für mehrere sozialdemokratische Zeitungen und hinterließ ein reiches Werk als Dramatiker und Lyriker.
Die Ausstellung, eine Leihgabe des Landesbüros Erfurt der Friedrich-Ebert-Stiftung, wird am Dienstag, dem 3. September 2013, um 16.00 Uhr, im Sondershäuser Rathaus eröffnet. Um 18.00 Uhr stellt der Autor Dr. Carsten Liesenberg dort sein neues Buch Familie Schoenlank. Juden, Bürger und Sozialdemokraten aus Thüringen vor. Zu der Erföpffnung der Ausstellung wird herzlich eingeladen.
Autor: khhDie neue Sonderausstellung im Rathaus-Foyer erinnert im Jahr des 150. Gründungsjubiläums der ältesten demokratischen Partei Deutschlands, der SPD, an eine Sondershäuser Familie, deren Mitglieder eine wichtige Rolle im öffentlichen Leben der Stadt spielten und als Politiker und Publizisten weit darüber hinaus Bedeutung erlangten.
Moritz Schoenlank (1830-1920) wirkte bis 1910 als jüdischer Kantor und Religionslehrer in Sondershausen; sein Sohn Bruno Schoenlank sen. (1859-1901) wendete sich vom Judentum ab und der Sozialdemokratie zu, in einer Zeit, als diese nach Erlass der Sozialistengesetze besonderen staatlichen Repressalien unterworfen war. Er saß als sozialdemokratischer Abgeordneter im Reichstag und wurde als Redakteur des Vorwärts und der Leipziger Volkszeitung zum Reformer der sozialdemokratischen Presse. Auch dessen Sohn, Bruno Schönlank jun. (1891-1965), arbeitete für mehrere sozialdemokratische Zeitungen und hinterließ ein reiches Werk als Dramatiker und Lyriker.
Die Ausstellung, eine Leihgabe des Landesbüros Erfurt der Friedrich-Ebert-Stiftung, wird am Dienstag, dem 3. September 2013, um 16.00 Uhr, im Sondershäuser Rathaus eröffnet. Um 18.00 Uhr stellt der Autor Dr. Carsten Liesenberg dort sein neues Buch Familie Schoenlank. Juden, Bürger und Sozialdemokraten aus Thüringen vor. Zu der Erföpffnung der Ausstellung wird herzlich eingeladen.
