Mo, 15:56 Uhr
02.09.2013
Bemerkenswertes Engagement
Was da von einem Mitarbeiter initiert wurde und dann das ganze Unternehmen mitmachte ist mehr als schon bemerkenswert. Hier kn mit der ganzen Geschichte zur Fluthilfe der Sondershäuser Wippertal Immobilien GmbH
Am späten Vormittag gab es in der Geschäftsführung der Wippertal eine besonderen Termin. Gedankt wurde wurde gleich zweimal. Und damit hat es eine besondere Bewandtnis.
Die Dankesgrüße nahmen Joachim Heinevetter (li.) und Eckhard Wehmeier, Geschäftsführer der Wippertal (re.) vom Josef Wex vom TSV 1880 Gera-Zwöten entgegen. Der Dank galt Spenden, die dem von der Flut geschädigten Verein über geben worden waren. Bemerkenswert, wie das Ganze zustande kam.
Joachim Heinevetter, privat früher selbst schon mal von Wassermassen überrascht worden, konnte sich in den Gemütszustand der Flutopfer versetzten. Er wollte privat und direkt bei einer Familie helfen ohne den Umweg über irgendwelche Vereinigungen nehmen zu wollen. Und setzte sich per Telefon mit der Fluthilfe in Verbindung und erhielt den Namen einer Familie, der er helfen konnte. Die Familie aus Gera hatte die Flut auch schlimm erwischt, aber auch Glück.
Die Familie bekam von ihrer Versicherung die schnelle Zusage von Hilfe. Statt einfach zu kassieren sagte sie selbst los, wieder erhalten schon Unterstützung aber wir kennen einen Verein, der es bitter notwendig hat,den Kanuverein TSV 1880 Gera-Zwöten. Einem ganzen Verein helfen?
Joachim Heinevetter sprach mit den Kolleginnen und Kollegen in der Wippertal und erhielt ein überwältigendes Echo. Auch sie wollten helfen und spenden. Dabei nutze man zwei Ereignisse. Auf der einen Seite hatten viele Mitarbeiter für den Thüringentag Überstunden geleistet, die von der Wippertal auch vergütet wurden. Auf der anderen Seite gab es die Möglichkeit bei der Fluthilfe, Lohn- und Gehaltsbestandteil bereits vor der Steuer für die Fluthilfe zu spenden. Und das wurde von der Belegschaft weidlich genutzt und so kamen 1.462,96 Euro zusammen.
Zusätzlich kamen 155 Euro Spenden zusammen von Mitarbeitern, die keine Überstunden leisten konnten. So viel Engagement der eigenen Belegschaft animierte die Geschäftsführung 382,04 Euro dazuzulegen und schon kam eine stolze Summe von 2.000 Euro zusammen. Einen Teil davon, die 155 Euro hatte Joachim Heinevetter selbst persönlich vorbeigebracht, der andere Teil wurde überwiesen.
Bei einem Treffen des Rotary-Clubs erzählte Eckhard Wehmeier von der tolle Aktion der Belegschaft. Fünf der "Rotarier" konnten sich vorher an anderen Aktionen der Fluthilfe nicht beteiligen und sagten spontan, wir beteiligen uns an der Aktion und spendeten nachträglich 750 Euro. Bei einem Zusammentreffen heute mit Joachim Heinevetter und Eckhard Wehmeier erzählte der Vereinsvorsitzende Josef Wex, wie überrascht man war, als plötzlich ohne Vorankündigung die Summe auf dem Konto einging.
Da es schwierig war, heute alle beteiligten Rotarier zusammen zu bekommen, hatte Josef Wex gleich für jeden eine Ehrenurkunde zur Weiterleitung mitgebracht.
Beim heutigen Gespräch informierte Josef Wex nochmals was da alles zerstört wurde, so Fitnessgeräte und schwere Schäden an Gebäuden. Interessant wie man von der Höhe der Fluten überrascht wurde. Bei der Ankündigung der Flut räumte man zum Beispiel den Keller mit den Kanus leer und schaffte sie in die Turnhalle zum Schutz. Das auch die ganze Turnhalle auch noch recht "hoch geflutet" wurde, hatten sie sich nicht ausgerechnet.
Noch sind Keller und Turnhalle noch nicht mal so ausgetrocknet, damit man überhaupt schon etwas einräumen kann. Hier erfuhr man erst mal, wie langwierig es ist, überhaupt alle Flutschäden zu beseitigen. Und der Verein hat auch schon 3.500 Stunden an Aufbauarbeit geleistet, um sich das Sportgelände wieder herrichten zu können. Um so dankbarer war die Hilfe aus Sondershausen angenommen worden.
Autor: khhAm späten Vormittag gab es in der Geschäftsführung der Wippertal eine besonderen Termin. Gedankt wurde wurde gleich zweimal. Und damit hat es eine besondere Bewandtnis.
Die Dankesgrüße nahmen Joachim Heinevetter (li.) und Eckhard Wehmeier, Geschäftsführer der Wippertal (re.) vom Josef Wex vom TSV 1880 Gera-Zwöten entgegen. Der Dank galt Spenden, die dem von der Flut geschädigten Verein über geben worden waren. Bemerkenswert, wie das Ganze zustande kam.
Joachim Heinevetter, privat früher selbst schon mal von Wassermassen überrascht worden, konnte sich in den Gemütszustand der Flutopfer versetzten. Er wollte privat und direkt bei einer Familie helfen ohne den Umweg über irgendwelche Vereinigungen nehmen zu wollen. Und setzte sich per Telefon mit der Fluthilfe in Verbindung und erhielt den Namen einer Familie, der er helfen konnte. Die Familie aus Gera hatte die Flut auch schlimm erwischt, aber auch Glück.
Die Familie bekam von ihrer Versicherung die schnelle Zusage von Hilfe. Statt einfach zu kassieren sagte sie selbst los, wieder erhalten schon Unterstützung aber wir kennen einen Verein, der es bitter notwendig hat,den Kanuverein TSV 1880 Gera-Zwöten. Einem ganzen Verein helfen?
Joachim Heinevetter sprach mit den Kolleginnen und Kollegen in der Wippertal und erhielt ein überwältigendes Echo. Auch sie wollten helfen und spenden. Dabei nutze man zwei Ereignisse. Auf der einen Seite hatten viele Mitarbeiter für den Thüringentag Überstunden geleistet, die von der Wippertal auch vergütet wurden. Auf der anderen Seite gab es die Möglichkeit bei der Fluthilfe, Lohn- und Gehaltsbestandteil bereits vor der Steuer für die Fluthilfe zu spenden. Und das wurde von der Belegschaft weidlich genutzt und so kamen 1.462,96 Euro zusammen.
Zusätzlich kamen 155 Euro Spenden zusammen von Mitarbeitern, die keine Überstunden leisten konnten. So viel Engagement der eigenen Belegschaft animierte die Geschäftsführung 382,04 Euro dazuzulegen und schon kam eine stolze Summe von 2.000 Euro zusammen. Einen Teil davon, die 155 Euro hatte Joachim Heinevetter selbst persönlich vorbeigebracht, der andere Teil wurde überwiesen.
Bei einem Treffen des Rotary-Clubs erzählte Eckhard Wehmeier von der tolle Aktion der Belegschaft. Fünf der "Rotarier" konnten sich vorher an anderen Aktionen der Fluthilfe nicht beteiligen und sagten spontan, wir beteiligen uns an der Aktion und spendeten nachträglich 750 Euro. Bei einem Zusammentreffen heute mit Joachim Heinevetter und Eckhard Wehmeier erzählte der Vereinsvorsitzende Josef Wex, wie überrascht man war, als plötzlich ohne Vorankündigung die Summe auf dem Konto einging.
Da es schwierig war, heute alle beteiligten Rotarier zusammen zu bekommen, hatte Josef Wex gleich für jeden eine Ehrenurkunde zur Weiterleitung mitgebracht.
Beim heutigen Gespräch informierte Josef Wex nochmals was da alles zerstört wurde, so Fitnessgeräte und schwere Schäden an Gebäuden. Interessant wie man von der Höhe der Fluten überrascht wurde. Bei der Ankündigung der Flut räumte man zum Beispiel den Keller mit den Kanus leer und schaffte sie in die Turnhalle zum Schutz. Das auch die ganze Turnhalle auch noch recht "hoch geflutet" wurde, hatten sie sich nicht ausgerechnet.
Noch sind Keller und Turnhalle noch nicht mal so ausgetrocknet, damit man überhaupt schon etwas einräumen kann. Hier erfuhr man erst mal, wie langwierig es ist, überhaupt alle Flutschäden zu beseitigen. Und der Verein hat auch schon 3.500 Stunden an Aufbauarbeit geleistet, um sich das Sportgelände wieder herrichten zu können. Um so dankbarer war die Hilfe aus Sondershausen angenommen worden.






