Mi, 10:48 Uhr
04.09.2013
Impfung empfohlen
Steigende Fallzahlen bei Rotavirus-Infektionen im Kyffhäuserkreis: TK begrüßt Impfempfehlung. Dazu erreichte kn folgende Meldung
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt jetzt die Rotavirus-Impfung für alle Säuglinge. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat nun drei Monate Zeit, um zu entscheiden, ob die Rotavirus-Impfung eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen wird. Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) hin.
Die TK übernimmt die Kosten für die Impfung gegen Rotaviren bereits seit 2008 im Rahmen einer Satzungsleistung. "Wir begrüßen, dass die STIKO ihre Empfehlung ausgesprochen hat, so dass die Impfung nun eine allgemeine Kassenleistung werden kann", erklärt Teresa Urban, Sprecherin der TK im Kyffhäuserkreis. "Zumal in Thüringen nach den seit 2008 stetig rückläufigen Fallzahlen in diesem Jahr erstmals wieder ein deutlicher Anstieg bei den Infektionen zu verzeichnen ist."
Zum Halbjahr 2013 registriert das Robert-Koch-Institut (RKI) allein im Kyffhäuserkreis bereits 127 Fälle. Genauso viele waren es im ganzen Jahr 2012. Thüringenweit ist die Entwicklung sogar noch auffälliger: Mehr als 3.000 Fälle in diesem stehen rund 2.300 Fällen im gesamten vorigen Jahr gegenüber.
Thüringen gehört schon seit Jahren zu den Bundesländern mit den häufigsten Rotavirus-Infektionen. "Dies resultiert vor allem aus der höheren Betreuungsquote von Unterdreijährigen in Kindertagesstätten", erklärt Teresa Urban.
Rotaviren verursachen Durchfallerkrankungen vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern. Demnach sind vor allem Kindergärten von den Ausbrüchen betroffen. Die Fallzahlen steigen grundsätzlich im Herbst an und erreichen meist im März den saisonalen Höhepunkt.
Ziel der Impfempfehlung ist es, die Anzahl von Krankenhauseinweisungen durch Rotavirus-Infektionen zu reduzieren.
Die Impfung ist ab einem Alter von sechs Wochen möglich und besteht aus zwei beziehungsweise drei Einzeldosen. Es handelt sich um eine Schluckimpfung. Die letzte Dosis muss – je nach Impfstoff – bis zur 24. oder 32. Lebenswoche verabreicht werden.
Autor: khhDie Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt jetzt die Rotavirus-Impfung für alle Säuglinge. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat nun drei Monate Zeit, um zu entscheiden, ob die Rotavirus-Impfung eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen wird. Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) hin.
Die TK übernimmt die Kosten für die Impfung gegen Rotaviren bereits seit 2008 im Rahmen einer Satzungsleistung. "Wir begrüßen, dass die STIKO ihre Empfehlung ausgesprochen hat, so dass die Impfung nun eine allgemeine Kassenleistung werden kann", erklärt Teresa Urban, Sprecherin der TK im Kyffhäuserkreis. "Zumal in Thüringen nach den seit 2008 stetig rückläufigen Fallzahlen in diesem Jahr erstmals wieder ein deutlicher Anstieg bei den Infektionen zu verzeichnen ist."
Zum Halbjahr 2013 registriert das Robert-Koch-Institut (RKI) allein im Kyffhäuserkreis bereits 127 Fälle. Genauso viele waren es im ganzen Jahr 2012. Thüringenweit ist die Entwicklung sogar noch auffälliger: Mehr als 3.000 Fälle in diesem stehen rund 2.300 Fällen im gesamten vorigen Jahr gegenüber.
Thüringen gehört schon seit Jahren zu den Bundesländern mit den häufigsten Rotavirus-Infektionen. "Dies resultiert vor allem aus der höheren Betreuungsquote von Unterdreijährigen in Kindertagesstätten", erklärt Teresa Urban.
Rotaviren verursachen Durchfallerkrankungen vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern. Demnach sind vor allem Kindergärten von den Ausbrüchen betroffen. Die Fallzahlen steigen grundsätzlich im Herbst an und erreichen meist im März den saisonalen Höhepunkt.
Ziel der Impfempfehlung ist es, die Anzahl von Krankenhauseinweisungen durch Rotavirus-Infektionen zu reduzieren.
Die Impfung ist ab einem Alter von sechs Wochen möglich und besteht aus zwei beziehungsweise drei Einzeldosen. Es handelt sich um eine Schluckimpfung. Die letzte Dosis muss – je nach Impfstoff – bis zur 24. oder 32. Lebenswoche verabreicht werden.