Fr, 17:44 Uhr
06.09.2013
Streitpunkt Gemeinschaftschulen?
Ein Streit um eine Gemeinschaftsschulen in Greußen greift nun auch auf die Landespolitik über. Gemeinschaftsschulen flächendeckend für Thüringen, so die Forderung von Bündnis 90/Die Grünen. Hier Ihre Thüringer Onlinezeitungen mit der Meldung.
Die Landessprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen Babette Pfefferlein, widerspricht der Aussage des CDU-Kreisvorsitzenden Jens Krautwurst, wonach Greußen nach Ansicht der Christdemokraten mit einem staatlichen Gymnasium attraktiver sei, als mit einer Gemeinschaftsschule (Zum Thema gymnasialer Standort Greußen).
Die Gemeinschaftsschule ist in Deutschland keineswegs unerprobt. Diese Schulform ist in Deutschland seit 2006 offiziell von der Kultusministerkonferenz anerkannt. In Sachsen bestehen einzelne Gemeinschaftsschulen bereits seit 2006, in Schleswig-Holstein seit 2007 und in Berlin seit 2008. Die Idee des längeren gemeinsamen Lernens ist auch in Thüringen überhaupt nicht neu. Zahlreiche reformpädagogisch orientierte Schulen, wie beispielsweise die Jenaplanschule, arbeiten seit Jahren auch in Thüringen erfolgreich.
Nach einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung, befürworten 90 Prozent aller ThüringerInnen die Idee des längeren gemeinsamen Lernens. Auch die demografische Entwicklung zwingt uns, über zukunftsfähige und gerechte Schulstrukturen nachzudenken, erklärt die Landessprecherin und fügt an: Wir Bündnisgrüne möchten, dass alle Kinder bis zum Abschluss der Sekundarstufe I, der 9. Klasse, gemeinsam lernen und den bestmöglichen Bildungsabschluss in einer Schule für alle erreichen können. Dafür braucht es die konsequente Umsetzung des längeren, gemeinsamen Lernens und eine flächendeckende und verbindliche Einführung der Gemeinschaftsschule in Thüringen.
Die Weiterentwicklung der Thüringer Schullandschaft darf nicht in einem populistischen Schulstreit der CDU enden. Unser Ziel ist ein Schulsystem das wirklich alle mitnimmt – Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte sowie sonstiges pädagogisches Personal. Entgegen Herrn Krautwurst Äußerungen braucht der Kyffhäuserkreis endlich auch andere Schulformen, um allen SchülerInnen die besten Lernbedingungen zu ermöglichen, so Babette Pfefferlein abschließend.
Autor: khhDie Landessprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen Babette Pfefferlein, widerspricht der Aussage des CDU-Kreisvorsitzenden Jens Krautwurst, wonach Greußen nach Ansicht der Christdemokraten mit einem staatlichen Gymnasium attraktiver sei, als mit einer Gemeinschaftsschule (Zum Thema gymnasialer Standort Greußen).
Die Gemeinschaftsschule ist in Deutschland keineswegs unerprobt. Diese Schulform ist in Deutschland seit 2006 offiziell von der Kultusministerkonferenz anerkannt. In Sachsen bestehen einzelne Gemeinschaftsschulen bereits seit 2006, in Schleswig-Holstein seit 2007 und in Berlin seit 2008. Die Idee des längeren gemeinsamen Lernens ist auch in Thüringen überhaupt nicht neu. Zahlreiche reformpädagogisch orientierte Schulen, wie beispielsweise die Jenaplanschule, arbeiten seit Jahren auch in Thüringen erfolgreich.
Nach einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung, befürworten 90 Prozent aller ThüringerInnen die Idee des längeren gemeinsamen Lernens. Auch die demografische Entwicklung zwingt uns, über zukunftsfähige und gerechte Schulstrukturen nachzudenken, erklärt die Landessprecherin und fügt an: Wir Bündnisgrüne möchten, dass alle Kinder bis zum Abschluss der Sekundarstufe I, der 9. Klasse, gemeinsam lernen und den bestmöglichen Bildungsabschluss in einer Schule für alle erreichen können. Dafür braucht es die konsequente Umsetzung des längeren, gemeinsamen Lernens und eine flächendeckende und verbindliche Einführung der Gemeinschaftsschule in Thüringen.
Die Weiterentwicklung der Thüringer Schullandschaft darf nicht in einem populistischen Schulstreit der CDU enden. Unser Ziel ist ein Schulsystem das wirklich alle mitnimmt – Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte sowie sonstiges pädagogisches Personal. Entgegen Herrn Krautwurst Äußerungen braucht der Kyffhäuserkreis endlich auch andere Schulformen, um allen SchülerInnen die besten Lernbedingungen zu ermöglichen, so Babette Pfefferlein abschließend.
