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Sa, 00:05 Uhr
07.09.2013

Man sollte die Umstände kennen

KN-Forum: Kyffhäuser ist Pleite? In einem Leserbief vom 03.09.2013 war diese Frage gestellt worden. Rainer Scheerschmidt Landesvorsitzender des Volksinteressenbund Thüringen (VIBT) hat da einige Fragen.

In der Veröffentlichung (KN-FORUM: KYFFHÄUSER IST PLEITE?) wird hinterfragt, wie kann ein Denkmal Pleite gehen? Richtig, nicht das Denkmal ist Pleite, sondern der Betreiber des Denkmals, der Touristikverband, kann im Moment die vereinbarte Pachtsumme in Höhe von 240 000,- € nicht zahlen.

Über die Höhe der Pachtsumme mögen unterschiedliche Auffassungen existieren, richtig ist, man kann die Höhe der Summe nicht der SPD alleine und schon gar nicht der Landrätin anlasten.
Diese Summe wurde in den zurückliegenden Jahren vom CDU dominierten Kreistag bzw. unter der Verantwortlichkeit des CDU- Landrates, Herrn Hengstermann, festgelegt, der auch bis vor wenigen Wochen Präsident des Touristikverbandes war.
In dieser Zeit gab es keine Beschwerden über die Höhe der Pacht. Warum jetzt? Wo liegen die Probleme?
Von der angeblich „horrenden Summe“ gehen fast 50 % ab, die durch den Landkreis an Pacht für die Parkplätze am Kyffhäuser der Eigentümergemeinde gezahlt werden müssen.
Wer kann sich das Kyffhäuserdenkmal ohne geeignete Parkplätze vorstellen?

Was die Frage des Geolift betrifft, ist der Bau auch nicht die Erfindung der Landrätin oder der Verwaltung, sondern man muss, solange es keinen anderen Beschluss des Kreistages gibt, den schon lange gefassten Beschluss des Baus realisieren.
Noch immer gibt es in den Reihen der CDU viele Befürworter des weiteren Baues.
Man erschlägt oder will die Gegner des Geolift mit Argumenten wie Erhöhung der Besucherzahlen, Steigerung der Attraktivität des Kyffhäuserdenkmals und und und ..
erschlagen.
Der Geolift ist und bleibt für mich ein Prestigebau, der Niemandem nutzt, viel Geld verschlingt, und sollte daher nicht ausgeführt werden.

Ein Zuschussobjekt bleibt ein Denkmal immer. Und der Kyffhäuserkreis hat die vergangenen Jahre immer wieder nicht unbedeutende Summen für die Erhaltung und Sanierung bereitgestellt. Die konkreten Zahlen wurden erst kürzlich veröffentlicht.
Hilfreich für den Tourismustenverkehr am Kyffhäuser wäre ein umfassendes, alle Varianten erfassendes Nutzungskonzept, in welchem nicht persönliche Interessen, sondern die Erhaltung und Weiterentwicklung des Denkmals im Vordergrund stehen. Ein Konzept das dem Charakter des Denkmals Rechnung trägt.

Rainer Scheerschmidt
Landesvorsitzender des
Volksinteressenbund Thüringen (VIBT)
Autor: khh

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