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Mo, 19:34 Uhr
09.09.2013

Schulnetzplanung-Diskussion...

und offene Briefe zur Genüge. Wenn sich die Bürger an ihre gewählten Vertreter in der Kommunalpolitik wenden ist es immer eine Vertrauensverhältnis, aber auch eine Erwartungshaltung. Landesvorsitzender des Volksinteressenbund Thüringen ( VIBT) Rainer Scheerschmidt zum Thema Schulnetzplanung.

Das brennendste Thema zur Zeit ist die Schulnetzplanung des Kyffhäuserkreises.

Es ist eine Planung, völlig neuen Formats, über einen längeren Zeitraum lief das Anhörungsverfahren und es konnten Abänderungswünsche eingebracht werden, welche dann, wenn sie Sinn machten, auch in die Schulnetzplanung aufgenommen wurden.
Völlig indiskutabele Vorschläge konnten natürlich nicht in den Entwurf der Schulnetzplanung aufgenommen werden.
In Zeiten des Wahlkampfes und der Neuprofilierung einiger Parteien ist dieses Thema leider zum Wahlkampf- bzw. Profilierungsthema geworden. In manchen Vorschlägen, insbesondere der CDU geht es nicht mehr, so scheint es mir, um das Wohl der Schüler, sondern vielmehr um eine neue Profilierung.
Jahrelang lies man, als die den Kreistag dominierende Partei die Zügel schleifen, baute Missstände auf und nun soll plötzlich alles über Nacht geändert werden.

Aber wie?
Zu diesem Thema gibt die CDU auch in ihrem sogenannten „ Entwurf der Schulnetzplanung“ keine Antwort. Über wage Einschätzungen und mehr oder weniger gewagten Voraussagen versucht man die jetzige, von der Verwaltung vorgeschlagene Schulnetzplanung zu unterlaufen und macht den Bürgern glauben, der Entwurf der CDU sei das non plus ultra.
Schaut man sich den Entwurf an, so spiegelt allein der Umfang die tiefgründigen Ursachen wider.
Wer eine Planung für die nächsten Jahre einschließlich Realisierungsvorschläge auf wenigen Seiten unterbringt ist schon ein Meister seines Faches.

Wer dann noch Zinsen von 2,5% ansetzt, obwohl auf dem Kapitalmarkt günstigere Zinsen zu haben sind, fundamentiert auch damit seine ( nicht vorhandene) Kompetenz.
Sieht man sich das Antragspapier der CDU-Fraktion näher an trifft man auf eine ganz besonderen Umstand.
Am 18.06.2013 anlässlich einer Diskussion in der Rottlebener Schule waren sich das MdB Johannes Selle (CDU), der Kreisvorsitzende der CDU, Herr Jens Krautwurst und der Fraktionsvorsitzende der CDU im Kreistag, Herr Henry Hunger, in ihren Diskussionen sicher und versprachen den Anwesenden, mit uns ( der CDU) ist die Schulschließung in Rottleben nicht zu machen. Umso erstaunter war ich im Entwurf der CDU nun zu lesen, dass man eine Schließung prüfen und die Schüler nach Göllingen umsetzen sollte.

Für mich steht nun die Frage, wie glaubhaft sind die Argumente der CDU im vorgelegten Änderungsantrag. Es werden weder örtliche Gegebenheiten, Kosten noch irgendwelche objektive Gegebenheiten berücksichtigt, sondern nur alles das, was zur Profilierung der CDU beiträgt.

Die in der CDU selbsterrnannten Kenner der Pädagogik setzen sich in ihrem Beschlussentwurf großspurig über Beschlüsse der Schulkonferenz und der zuständigen Gremien hinweg und ernennen ihre Meinung zur unumstößlichen Tatsache ( siehe Schulnetzplanung in Greußen).


Rainer Scheerschmidt
Landesvorsitzender des
Volksinteressenbund Thüringen ( VIBT)
Autor: khh

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