Sa, 00:25 Uhr
14.09.2013
Derby – Die Geschichte geht weiter
Wenn am Sonnabend um 12.30 Uhr auf dem Göldner in Sondershausen der Anpfiff ertönt, wird der Derbygeschichte zwischen dem BSV Eintracht Sondershausen und dem FSV Wacker90 Nordhausen ein weiteres Kapitel hinzugefügt...
Die Spieler, die nun im Traditionsspiel aufeinandertreffen, wurden noch alle vor der politischen Wende 1989, also zu BSG-Zeiten geboren. Und Geburt ist ein gutes Stichwort. Entweder nördlich der Windleite oder südlich der Windleite, entweder BSG Motor Nordhausen West oder BSG Glückauf Sondershausen. Der Geburtsort war entscheidend. Und wer das Fußballgen im Körper trug, war fortan in der Rivalität der beiden Vereine gefesselt. Bereits im Nachwuchs waren es jeweils die Spiele, auf die man sich als Aktiver am meisten freute. Für denjenigen, der es dann in die I. Männermannschaft des jeweiligen Vereins schaffte, ging ein Sportlertraum in Erfüllung und das Fußballherz schlug zu den Derbys besonders hoch.
In der Nachwendezeit kam es jedoch gar nicht mehr zu so vielen Aufeinandertreffen. Nordhausen spielte in der Ober- und Regionalliga und Sonderhausen die meiste Zeit in der Thüringenliga. Als eine Blütezeit für den Sondershäuser Fußball begann und der Aufstieg im Jahr 2000 mit fast nur Eigengewächsen gelang, befand sich die Nordhäuser Mannschaft auf dem Weg in niedrigere Klassen. So traf man nur in der Saison 2000/2001 im Punktevergleich aufeinander, ehe durch den Abstieg von Wacker in die Thüringenliga die derbylose Zeit weiterging. In der Saison 2005/2006 trafen sich dann endlich beide durch den Aufstieg von Wacker aus der Landesklasse und den Abstieg von Eintracht aus der NOFV Oberliga in der Landesliga Thüringen. Sieben Jahre duellierten sich die alten Rivalen wieder. Fünf Mal kamen die Eintrachtler in diesem Zeitraum vor den Wackeren aus Nordhausen in der jeweiligen Abschlusstabelle ins Ziel und wurden dabei nochmals im Jahr 2010 Thüringer Landesmeister.
Spätestens mit der Erreichung der Landesmeisterschaft von Wacker Nordhausen im Jahr 2012 (Eintracht Vizemeister) und dem damit verbundenen Aufstieg in die NOFV Oberliga fand der FSV wieder zu alter Stärke zurück. Mit viel Energie des Präsidiums wurden die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geschaffen, um nunmehr sogar wieder in die attraktive Regionalliga vorzudringen.
Deshalb wollen Eintrachts Springer und Wackers Pistorius das Nordthüringer Traditionsderby hochhalten. Bei der Zusammenstellung der Mannschaften ist bei aller Rivalität interessant, wie viele der voraussichtlich auflaufenden Spieler Trikots beider Vereine getragen haben, so:
Christian Krug, Henryk Lihsa, Daniel Braun, Uwe Etzrodt, Jens Aschenschwandtner, Dennis Demmer, Marcel Svejdik, Daniel Peschke, Trainer Burkhard Venth
Für Spannung ist also gesorgt. Wir würden uns freuen, wenn einige Zuschauer den Weg auf den Göldner finden und dem freundschaftlichen Vergleich miterleben würden.
Autor: khhDie Spieler, die nun im Traditionsspiel aufeinandertreffen, wurden noch alle vor der politischen Wende 1989, also zu BSG-Zeiten geboren. Und Geburt ist ein gutes Stichwort. Entweder nördlich der Windleite oder südlich der Windleite, entweder BSG Motor Nordhausen West oder BSG Glückauf Sondershausen. Der Geburtsort war entscheidend. Und wer das Fußballgen im Körper trug, war fortan in der Rivalität der beiden Vereine gefesselt. Bereits im Nachwuchs waren es jeweils die Spiele, auf die man sich als Aktiver am meisten freute. Für denjenigen, der es dann in die I. Männermannschaft des jeweiligen Vereins schaffte, ging ein Sportlertraum in Erfüllung und das Fußballherz schlug zu den Derbys besonders hoch.
In der Nachwendezeit kam es jedoch gar nicht mehr zu so vielen Aufeinandertreffen. Nordhausen spielte in der Ober- und Regionalliga und Sonderhausen die meiste Zeit in der Thüringenliga. Als eine Blütezeit für den Sondershäuser Fußball begann und der Aufstieg im Jahr 2000 mit fast nur Eigengewächsen gelang, befand sich die Nordhäuser Mannschaft auf dem Weg in niedrigere Klassen. So traf man nur in der Saison 2000/2001 im Punktevergleich aufeinander, ehe durch den Abstieg von Wacker in die Thüringenliga die derbylose Zeit weiterging. In der Saison 2005/2006 trafen sich dann endlich beide durch den Aufstieg von Wacker aus der Landesklasse und den Abstieg von Eintracht aus der NOFV Oberliga in der Landesliga Thüringen. Sieben Jahre duellierten sich die alten Rivalen wieder. Fünf Mal kamen die Eintrachtler in diesem Zeitraum vor den Wackeren aus Nordhausen in der jeweiligen Abschlusstabelle ins Ziel und wurden dabei nochmals im Jahr 2010 Thüringer Landesmeister.
Spätestens mit der Erreichung der Landesmeisterschaft von Wacker Nordhausen im Jahr 2012 (Eintracht Vizemeister) und dem damit verbundenen Aufstieg in die NOFV Oberliga fand der FSV wieder zu alter Stärke zurück. Mit viel Energie des Präsidiums wurden die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geschaffen, um nunmehr sogar wieder in die attraktive Regionalliga vorzudringen.
Deshalb wollen Eintrachts Springer und Wackers Pistorius das Nordthüringer Traditionsderby hochhalten. Bei der Zusammenstellung der Mannschaften ist bei aller Rivalität interessant, wie viele der voraussichtlich auflaufenden Spieler Trikots beider Vereine getragen haben, so:
Christian Krug, Henryk Lihsa, Daniel Braun, Uwe Etzrodt, Jens Aschenschwandtner, Dennis Demmer, Marcel Svejdik, Daniel Peschke, Trainer Burkhard Venth
Für Spannung ist also gesorgt. Wir würden uns freuen, wenn einige Zuschauer den Weg auf den Göldner finden und dem freundschaftlichen Vergleich miterleben würden.