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Mi, 07:22 Uhr
18.09.2013

Rückblick gemacht

Was passierte in den letzten Wochen im Panoramamuseum Bad Frankenhausen? Für kn schaute Fred Böhme zurück.

Nachdem unser Kinderkurs mit gerademal 7 Kindern vor 3 Wochen in das nächste Halbjahr gestartet war, meldeten sich zwischenzeitlich noch eine ganze Reihe Neueinsteiger an, so dass er nun mit 16 Kindern völlig ausgebucht ist und vorerst keine weiteren Teilnehmer aufnehmen kann.
Leider zeigt sich momentan der Herbst von seiner sehr herbstlichen Seite, wodurch manche geplanten Vorhaben anders umgesetzt werden müssen. Zumindest ist an wilden Malaktionen in der freien Natur derzeitig nicht zu denken. Schon beim letzten Mal vereitelte ein Regenschauer das Arbeiten in der freien Natur. Da ist Fantasie gefragt, sollen doch letztendlich Bilder entstehen, die auch bei der nächsten JugendKunstBiennale im Herbst bestehen können.

Wenigstens bei der Landartaktion mit den Kindern der Kita „Wipperveilchen“ war uns der Wettergott gewogen und die Kleinen konnten auf dem Schlachtberg versuchen, einen Bogen aus Steinen aufzuschichten, was gar nicht so einfach ist. Zuvor wurde ihr Hörsinn in einem Pfadfinderspiel geschult und dann zog die Kolonne mit ihren bunten Eimerchen auf Steinsuche über den Schlachtberg. Ich versuchte dieses Landart-Projekt per Video zu dokumentieren, was aber nicht unproblematisch war, denn wie zeigt man auch den Projektleiter in Aktion, wenn dieser selbst die Kamera bedient? Wenn alles klappt, bietet die diesjährige Museumsnacht eine Aufführungsmöglichkeit für dieses womöglich sehr kuriose Endprodukt.

Der Auftaktfilm zu unserem Herbstprogramm „3 Zimmer / Küche / Bad“ erfreute sich einer überraschend großen Resonanz. Ungeachtet der zusätzlich gestellten Stühle reichte der Platz nicht für alle interessierten Gäste aus. Aber Sicherheitsgründe gestatten es nicht, die Fluchtwege mit Stühlen zuzustellen. Der Film selbst war eine originelle Komödie über das Zusammenleben in Wohngemeinschaften – die typische Wohnform vieler junger Leute während ihrer Ausbildung - und die Beziehungswirren junger Leute bei ihrem Start ins Studien- und Arbeitsleben. Der Film zeichnete sich durch eine geschickte Balance zwischen Komik und Dramatik aus, hatte gelungene Slapstickeinlagen, skurrile Situationskomik und durchaus dramatische Momente, so dass er nicht zur banalen Comedy oder bleiern schwere Unterhaltung wurde, also Kino, wie es in Deutschland leider viel zu selten gelingt.
Fred Böhme
Panoramamuseum Bad Frankenhausen
Autor: khh

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