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Fr, 07:35 Uhr
20.09.2013

Fair Einkaufen

soll "EIN Baustein einer nachhaltigen Lebensweise“. Eine Aktion des Netzwerkes „Unsere Region 2050 – nachhaltig, gesund und fair leben“ fand gestern im Bürgerzentrum Cruciskirche statt.

Fair Einkaufen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Fair Einkaufen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Im Rahmen der fairen Wochen hatte das Netzwerk „Unsere Region 2050 – nachhaltig, gesund und fair leben“ einen Vortrag mit Frank Herrmann zum Thema „Fairer Handel“ organisiert. Auch wenn es hier auch nicht gerade voll war, hatte man doch deutlich mehr Besucher als bei der zeitgleich stattfindenden Diskussionsrunde der Bundestagskandidaten.

Fair Einkaufen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Fair Einkaufen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Wer schon immer mal wissen wollte, was es z. B. bewirkt, wenn man faire gehandelte Produkte kauft und was in den Erzeugerländern davon ankommt oder was man sonst noch für ein nachhaltiges faires Lebensweise tun kann, ist bei dieser Veranstaltung richtig und bekam von Autor Frank Herrmann genügend Informationen.

Buchautor und Journalist Frank Herrmann (www.frank-herrmann.ws) erklärte in seinem Vortrag, warum faires Konsumverhalten so wichtig ist. Denn fair einkaufen viel mehr als nur shoppen fürs gute Gewissen ist. Es ist Teil einer Grundhaltung, die zeigt, dass jeder von uns die Welt ein wenig verändern kann.

Fair Einkaufen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Fair Einkaufen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Er präsentiert unter anderem Beispiele mit eigenen Bildern aus Lateinamerika und gibt einen Überblick über neue Entwicklungen im Fairen Handel, zeigte aber auch erschreckende Entwicklungen beim Anbau von Monokulturen, wie am Beispiel Ananas. Um zu verdeutlichen, dass Fairer Handel nur EIN Baustein einer nachhaltigen Lebensweise ist, geht Frank Herrmann zum Schluss seiner Präsentation auch auf die Themen Fairer Tourismus, Faire Textilien, Faire Elektronik und Faire Geldanlagen ein.

Im Anschluss luden Frank Herrmann und das Netzwerk zu einer Gesprächsrunde ein.

Ansprechpartnerin für das Netzwerk: Angela Böhme, (0 36 32) 62 25 12, Stadtverwaltung Sondershausen
Autor: khh

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