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Di, 09:51 Uhr
01.10.2013

Fakten statt Märchenstunde

Mit sagenhaften 200 Milliarden Euro pro Jahr fördert der Staat die Familien – diese Legende geistert seit Jahren hartnäckig durch die Öffentlichkeit. „Doch die Fakten sehen vollkommen anders aus“, kritisiert der Präsident des Deutschen Familienverbandes (DFV), Dr. Klaus Zeh...


Mit Blick auf die morgige Präsentation einer Evaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen fordert er, endlich die Tatsachen anzuerkennen. „Familien werden nicht reich beschenkt, sie sind das Fundament unserer Gemeinschaft - aus eigener Kraft!“

Das Bundesfamilienministerium selbst bezeichnet 55,4 Milliarden Euro als echte Familienförderung – doch diese weniger aufregende Zahl schafft es nicht in die Medien. „Stattdessen wird der Eindruck vermittelt, Familien würden mit Geldgeschenken und Infrastrukturangeboten überschüttet“, betont der DFV-Präsident. Zum Verwirrspiel um 156 Leistungen, die auf dem Prüfstand stehen, trägt schon die Auflistung bei: Echte Familienförderung wird mit der Umsetzung verfassungsrechtlicher Vorgaben oder mit Maßnahmen, die beispielsweise der Bildungspolitik oder dem Sozialstaatsprinzip dienen, einfach vermischt.

Seit Jahren kämpft der Verband gegen diese Schönrechnungen an. „Vor der Evaluation muss man sich auf eine Basis einigen“, fordert Dr. Klaus Zeh. „Und das ist beim Thema Familienförderung dringend notwendig.“ Die DFV-Broschüre „Was steckt hinter den ‚Fördermilliarden‘ für Familien?“ analysiert nachvollziehbar, wie hoch die Fördersummen für Familien tatsächlich sind.
Autor: red

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