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Di, 11:07 Uhr
01.10.2013

Download-Markt startet durch

Downloads erreichten laut GfK im ersten Halbjahr 2013 einen Anteil von knapp 11 Prozent am Entertainment-Markt. Der Download-Umsatz von Musik, Games, Büchern & Co stieg in den Monaten Januar bis Juni auf 401 Millionen Euro und lag damit 66 Millionen Euro über dem Vorjahreszeitraum. Auf E-Books entfielen 22 Prozent der Umsätze, insgesamt 74 Millionen Euro...


Bücher stehen hoch in der Gunst der Deutschen. Im gesamten Entertainment-Markt, bestehend aus Musik, Games, Software, Kino, Video und Büchern, dominiert der Buchmarkt mit einem Umsatzanteil von 40 Prozent. Insgesamt ist der Entertainment-Markt im ersten Halbjahr 2013 um 3 Prozent gewachsen. Vor allem der Home-Video-Bereich und Bücher trugen zu dieser guten Entwicklung bei.

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Am Download-Markt, auf den mittlerweile knapp 11 Prozent aller Entertainment-Umsätze entfallen, ist Musik weiterhin das mit Abstand größte Segment. Eine rasante Entwicklung weisen die E-Books auf. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöhte sich der Umsatz von kostenpflichtigen E-Books (ohne Schul- und Fachbücher) um 68 Prozent auf 74 Millionen Euro. Weitere Zuwächse versprechen die erfahrungsgemäß stärkeren letzten beiden Quartale des Jahres.

„Enhanced“ E-Books wecken das Interesse der Twens

Der typische E-Book-Kunde ist zwischen 30 und 59 Jahre alt, mit höherem Einkommen und mittlerer Bildung. Mit einem Durchschnittsalter von 42 Jahren sind E-Book-Käufer deutlich jünger als Käufer von gedruckten Büchern. Hier liegt das Durchschnittsalter bei knapp 50 Jahren.

Eine Adhoc-Befragung im Juli 2013 ergab, dass 15 Prozent der Konsumenten bereits von „enhanced/enriched” E-Books gehört haben. Es handelt sich hierbei um eine Art erweitertes E-Book, das zusätzlich audiovisuell mit Videos, Landkarten, Informationsboxen oder Ähnlichem angereichert ist. „Interessant“ bis „sehr interessant“ fanden diese Art von E-Books die 20- bis 29-Jährigen – eine weitere Zielgruppe, die bei entsprechendem Angebot für E-Books gewonnen werden könnte.

Im Rahmen der Adhoc-Studie wurden die GfK Panelteilnehmer auch zu ihrer Preisakzeptanz von E-Books im Vergleich zu gedruckten Büchern befragt. Die optimalen Preise für E-Books liegen demnach 40 Prozent unter den Preisen der gedruckten Bücher. Der optimale Preis ist der Preis, an dem die Anzahl der Befragten, denen das Produkt „zu günstig“ ist, gleich jener Anzahl von Befragten ist, die das Produkt als „zu teuer“ einschätzen. Genau bei diesem Preis sollte der Absatz von E-Books am höchsten und damit auch die größte Marktdurchdringung möglich sein.

Zur Studie

Basis der Analyse ist GfK Media*Scope, eine kontinuierliche Befragung von circa 20.000 Konsumenten in Deutschland (netto, Stand 2013) zu ihren Einkäufen unter anderem auch im Medienmarkt (Musik, Games, Kino, Video, Bücher). Die Ergebnisse werden auf die deutsche Gesamtbevölkerung ab einem Alter von zehn Jahren hochgerechnet.

Zum Thema enhanced/enriched E-Books und Preisakzeptanz wurden in einer Adhoc-Befragung zusätzlich circa 20.000 Personen im Juli 2013 befragt.
Autor: red

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Kommentare
Zukunft
01.10.2013, 11:11 Uhr
Und in Nordhausen
baut man für mehr als 15.000.000 Euro eine Bibliothek, statt über alternative Formen wie die Zusammenlegung mit der FH Bibliothek nachzudenken. Ihr habt vermutlich in Nordhausen top-sanierte Straßen und keine anderen Probleme. Mein Neid ist bei Euch - oder ist es Mitleid?
Harzer_Wolf
01.10.2013, 13:33 Uhr
Zukunft?
Games
E-Books
Entertainment-Markt
Enhanced
Adhoc-Befragung
Panelteilnehmer
enriched
Media*Scope

Wenn ich diesen Text lese, sträuben sich meine Nackenhaare. Fragen Sie doch mal den durchschnittlichen Menschen über 50, ob der etwas mit enhanced oder adhoc anfangen kann. Vielleicht versucht es der Verfasser mal in Deutsch? Man muß sich nicht wundern, wenn unsere Jugend nicht mehr unfallfrei zwei Sätze in Deutsch schreiben kann.

Übrigens - ich werde weiterhin ein Buch aus Papierseiten einem elektronischen Buch vorziehen. Bei der Kostenersparnis wird nämlich vergessen, das das Wiedergabegerät für elektronische Bücher (kurz E-Book) auch Strom benötigt. Und angeschafft werden muß es auch einmal. Und witzigerweise gehen die Teile dann auch nach ein paar Jahren kaputt. Dann ist ein neues Wiedergaberät nötig, natürlich mit mehr SchnickSchnack und Kaffee kann es auch kochen. Von den empfindlichen Augen, die tagsüber schon auf der Arbeitsstelle durch den PC überlastet sind, rede ich noch nicht einmal. Den Augenarzt freut es natürlich.
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