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Fr, 00:20 Uhr
04.10.2013

Sozialverband VdK fordert schnelles Handeln

Nach dem Wahlsieg von Kanzlerin Angela Merkel und den Unionsparteien CDU/CSU erneuert der Sozialverband VdK die Forderungen seiner bundesweiten Aktion: „ Endlich Handeln!“ Dazu erreichte nnz/kn folgender Meldung vom VdK...

Es gibt viele sozialpolitische Baustellen, die es zu beseitigen gilt.
Ob Rente, Gesundheit und ganz besonders Pflege und Bekämpfung der Altersarmut: Hier sind vier wertvolle Jahre verstrichen, ohne dass sich für die Betroffenen substantiell etwas verändert hätte, kritisiert der VdK.
In den letzten Monaten sei es in der Sozialpolitik sogar zum völligen Stillstand gekommen, stellten viele VdK Ortsverbände im Kyffhäuserkreis und im Landkreis Nordhausen fest.

Der Sozialverband VdK hatte im Vorfeld der Wahl die Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien mit seinen sozialpolitischen Forderungen konfrontiert und konnte das Thema „ Soziale Gerechtigkeit“ quer durch die Parteien platzieren.

Der Sozialverband VdK-Kreisverband Nordthüringen und deren Ortsverbände fordern von der neuen Regierung schnell zu handeln und wichtige Forderungen des Sozialverbands anzupacken.

Armut und insbesondere Altersarmut müssen endlich energisch bekämpft werden. Eines der ersten Vorhaben muss die vollständige Angleichung der Mütterrenten mit drei Kindererziehungsjahren für alle Mütter sein. Ebenfalls muss eine echte Pflegereform angepackt werden. Das heißt, ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff muss noch im Herbst auf den Gesetzesweg gebracht werden, um insbesondere Demenzkranken und ihren Angehörigen Hilfe und Entlastung zu verschaffen. Statt auf private Vorsorge zu bauen, muss die Pflegeversicherung künftig so ausgestattet werden, dass Pflegebedürftigkeit kein Armutsrisiko mehr ist.

Auch in der Gesundheitspolitik ist viel zu tun. Die für Einkommensärmere und chronisch Kranke unverhältnismäßig hohen Zuzahlungen und Eigenfinanzierungen von Medikamenten und Hilfsmitteln müssen abgeschafft werden.
Des Weiteren müssen die Abschläge für die Erwerbsminderungsrenten wieder wegfallen, damit aus Krankheit nicht Armut wird.
Eine weitere Forderung des Sozialverbandes VdK ist es, Familien mit Kindern, Rentner und Menschen mit Behinderung ausreichender Wohnraum erhalten, der geeignet für sie ist und auch bezahlbar ist.

Es gibt viele sozialpolitische Baustellen stellt der Sozialverband fest und appelliert an die neue Regierung diese Problematik ernst zu nehmen und diese Baustellen zu beseitigen.
Wir fordern daher von der Politik:
„ Endlich Handeln“

Andreas Links
Pressesprecher VdK-KV Nordthüringen
Autor: khh

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