Mo, 10:21 Uhr
14.10.2013
Weiter steigend
Im Jahr 2012 fielen in den Thüringer Krankenhäusern Gesamtkosten in Höhe von 2,4 Milliarden Euro an. Damit stiegen die Gesamtkosten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik gegenüber dem Vorjahr um 79,9 Millionen Euro bzw. 3,5 Prozent. Was aber kostet ein Behandlungsfall...
Fast zwei Drittel der Gesamtkosten (1,5 Milliarden Euro bzw. 61,6 Prozent) waren, wie bereits im Vorjahr, Personalkosten. Im Jahr 2012 wurde fast ein Drittel der Personalkosten (472 Millionen Euro bzw. 32,4 Prozent) für den ärztlichen Dienst verausgabt, 444 Millionen Euro bzw. 30,5 Prozent für den Pflegedienst, 211 Millionen Euro (14,5 Prozent) für den medizinisch-technischen Dienst und 142 Millionen Euro (9,8 Prozent) für den Funktionsdienst.
Mit 866 Millionen Euro entfiel mehr als ein Drittel der Gesamtkosten der Krankenhäuser (36,6 Prozent) im Jahr 2012 auf die Sachkosten. Gegenüber dem Vorjahr erhöhten sich diese um 22 Millionen Euro bzw. 2,6 Prozent. Von den Sachkosten entfielen im vergangenen Jahr rund die Hälfte (441 Millionen Euro bzw. 51,0 Prozent) auf den medizinischen Bedarf, wie z.B. Arzneimittel, ärztliches und pflegerisches Verbrauchsmaterial, Instrumente, Narkose- und sonstiger OP-Bedarf, Laborbedarf und Implantate.
Werden die Gesamtkosten bereinigt um Bestandteile, die nicht im unmittelbaren Zusammenhang mit der stationären Leistungserbringung anfallen, wie z.B. Kosten der Ambulanz sowie Kosten für wissenschaftliche Forschung und Lehre, so erhält man die pflegesatzfähigen Kosten. Diese können wiederum auf die aufgestellten Betten, Behandlungsfälle und auf die Berechnungs- und Belegungstage bezogen werden. Im Jahr 2012 betrugen die pflegesatzfähigen Kosten 2,1 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr stiegen sie um 66 Millionen Euro bzw. 3,2 Prozent.
Auf die Berechnungs- und Belegungstage bezogen lagen die bereinigten Kosten im Jahr 2012 bei 470 Euro. Das waren 14 Euro mehr als im Jahr 2011. Bei einer durchschnittlichen Verweildauer der stationär behandelten Patienten von 7,9 Tagen ergaben sich rein rechnerisch Kosten in Höhe von 3 714 Euro pro Behandlungsfall (2011 waren es 3 630 Euro).
Autor: redFast zwei Drittel der Gesamtkosten (1,5 Milliarden Euro bzw. 61,6 Prozent) waren, wie bereits im Vorjahr, Personalkosten. Im Jahr 2012 wurde fast ein Drittel der Personalkosten (472 Millionen Euro bzw. 32,4 Prozent) für den ärztlichen Dienst verausgabt, 444 Millionen Euro bzw. 30,5 Prozent für den Pflegedienst, 211 Millionen Euro (14,5 Prozent) für den medizinisch-technischen Dienst und 142 Millionen Euro (9,8 Prozent) für den Funktionsdienst.
Mit 866 Millionen Euro entfiel mehr als ein Drittel der Gesamtkosten der Krankenhäuser (36,6 Prozent) im Jahr 2012 auf die Sachkosten. Gegenüber dem Vorjahr erhöhten sich diese um 22 Millionen Euro bzw. 2,6 Prozent. Von den Sachkosten entfielen im vergangenen Jahr rund die Hälfte (441 Millionen Euro bzw. 51,0 Prozent) auf den medizinischen Bedarf, wie z.B. Arzneimittel, ärztliches und pflegerisches Verbrauchsmaterial, Instrumente, Narkose- und sonstiger OP-Bedarf, Laborbedarf und Implantate.
Werden die Gesamtkosten bereinigt um Bestandteile, die nicht im unmittelbaren Zusammenhang mit der stationären Leistungserbringung anfallen, wie z.B. Kosten der Ambulanz sowie Kosten für wissenschaftliche Forschung und Lehre, so erhält man die pflegesatzfähigen Kosten. Diese können wiederum auf die aufgestellten Betten, Behandlungsfälle und auf die Berechnungs- und Belegungstage bezogen werden. Im Jahr 2012 betrugen die pflegesatzfähigen Kosten 2,1 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr stiegen sie um 66 Millionen Euro bzw. 3,2 Prozent.
Auf die Berechnungs- und Belegungstage bezogen lagen die bereinigten Kosten im Jahr 2012 bei 470 Euro. Das waren 14 Euro mehr als im Jahr 2011. Bei einer durchschnittlichen Verweildauer der stationär behandelten Patienten von 7,9 Tagen ergaben sich rein rechnerisch Kosten in Höhe von 3 714 Euro pro Behandlungsfall (2011 waren es 3 630 Euro).
