Fr, 11:44 Uhr
18.10.2013
Wieder Azubi-Speed-Dating
Schon mal eine Vorschau gibt Marcel Sievers von "Lernen vor Ort" auf das geplante Azubi-Speed-Dating zu den Berufsinfotagen des Kyffhäuserkreises.
In den vergangenen Ausgaben wurde an einigen Stellen über einzelne Aktivitäten, Projekte und Maßnahmen innerhalb des Lernen-vor-Ort-Themenfeldes Bildungsübergänge berichtet. Insbesondere der Übergang Schule-Beruf stand dabei im Mittelpunkt.
Die entsprechende Expertenrunde hatte unlängst in einem zentralen und wichtigen Treffen die Arbeit der vergangenen anderthalb Jahre ausgewertet und aufbauend auf den Ergebnissen neue Themenschwerpunkte und Handlungsfelder abgesteckt. Insbesondere der Bereich Berufsorientierung steht dabei im Mittelpunkt. Regionale Fortbildungen zum Thüringer Berufsorientierungsmodell, Kooperationen mit Wirtschaft, das Nutzen von Synergien mit der Kreisverwaltung sowie das Azubi-Speed-Dating sind wichtige Punkte der aktuellen und künftigen Arbeit. Nach nunmehr drei Durchläufen seit 2011 wird das Azubi-Speed-Dating auch dieses Jahr wieder im Rahmen der Berufsinfotage durchgeführt. Die positiven Ergebnisse der vergangenen Jahre zeigen, dass sich viele Beteiligte – sowohl Unternehmen, weiterführende Schulen etc. als auch Schülerinnen, Schüler und Lehrer – das Projekt auch in diesem Jahr als sinnvolle Ergänzung der Berufsmesse wünschen. Insbesondere die Möglichkeit des persönlichen und ungezwungenen Kontakts wurde von den Akteuren bisher stets sehr gut bewertet.
Weiterhin wird dieses Jahr der Peer-Ansatz das erste Mal bei den Berufsinfotagen angewendet. Im Mai wurde ein entsprechender Modellversuch in Kooperation mit dem Sondershäuser Berufsschulzentrum durchgeführt. Dort saßen den Schülerinnen und Schülern beim Speed-Dating nicht Personalverantwortliche oder Angestellte gegenüber, sondern Auszubildende. Diese können sich deutlich stärker in die Situation der Jugendlichen hinein versetzen und sind näher an deren Lebenswelt. Beide Seiten bewerteten den Ansatz sehr gut.
Zielgruppe des Azubi-Speed-Datings sind erneut Schülerinnen und Schüler der Regelschulen und Gymnasien im Landkreis. Speziell die noch unentschlossenen Jugendlichen und diejenigen, die in ihrem Berufsorientierungsprozess noch am Anfang stehen, sollten mitmachen. In enger Kooperation und Abstimmung mit der regionalen Wirtschaftsförderung sowie den Schulen werden dieses Jahr am Freitag, dem 8. November, insgesamt drei Durchläufe organisiert. Ähnlich dem vergangenen Jahr haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, eine grobe erste Orientierung und Einteilung zu nutzen. Die teilnehmenden Unternehmen und weiterführende Bildungsanbieter sind entsprechend der jeweiligen Branche auf zwei Runden aufgeteilt.
Analog der Vorjahre wird das Projekt empirisch begleitet und dokumentiert. Die Ergebnisse werden in einem der nächsten Newsletter veröffentlicht.
Marcel Sievers
Lernen vor Ort
Autor: khhIn den vergangenen Ausgaben wurde an einigen Stellen über einzelne Aktivitäten, Projekte und Maßnahmen innerhalb des Lernen-vor-Ort-Themenfeldes Bildungsübergänge berichtet. Insbesondere der Übergang Schule-Beruf stand dabei im Mittelpunkt.
Die entsprechende Expertenrunde hatte unlängst in einem zentralen und wichtigen Treffen die Arbeit der vergangenen anderthalb Jahre ausgewertet und aufbauend auf den Ergebnissen neue Themenschwerpunkte und Handlungsfelder abgesteckt. Insbesondere der Bereich Berufsorientierung steht dabei im Mittelpunkt. Regionale Fortbildungen zum Thüringer Berufsorientierungsmodell, Kooperationen mit Wirtschaft, das Nutzen von Synergien mit der Kreisverwaltung sowie das Azubi-Speed-Dating sind wichtige Punkte der aktuellen und künftigen Arbeit. Nach nunmehr drei Durchläufen seit 2011 wird das Azubi-Speed-Dating auch dieses Jahr wieder im Rahmen der Berufsinfotage durchgeführt. Die positiven Ergebnisse der vergangenen Jahre zeigen, dass sich viele Beteiligte – sowohl Unternehmen, weiterführende Schulen etc. als auch Schülerinnen, Schüler und Lehrer – das Projekt auch in diesem Jahr als sinnvolle Ergänzung der Berufsmesse wünschen. Insbesondere die Möglichkeit des persönlichen und ungezwungenen Kontakts wurde von den Akteuren bisher stets sehr gut bewertet.
Weiterhin wird dieses Jahr der Peer-Ansatz das erste Mal bei den Berufsinfotagen angewendet. Im Mai wurde ein entsprechender Modellversuch in Kooperation mit dem Sondershäuser Berufsschulzentrum durchgeführt. Dort saßen den Schülerinnen und Schülern beim Speed-Dating nicht Personalverantwortliche oder Angestellte gegenüber, sondern Auszubildende. Diese können sich deutlich stärker in die Situation der Jugendlichen hinein versetzen und sind näher an deren Lebenswelt. Beide Seiten bewerteten den Ansatz sehr gut.
Zielgruppe des Azubi-Speed-Datings sind erneut Schülerinnen und Schüler der Regelschulen und Gymnasien im Landkreis. Speziell die noch unentschlossenen Jugendlichen und diejenigen, die in ihrem Berufsorientierungsprozess noch am Anfang stehen, sollten mitmachen. In enger Kooperation und Abstimmung mit der regionalen Wirtschaftsförderung sowie den Schulen werden dieses Jahr am Freitag, dem 8. November, insgesamt drei Durchläufe organisiert. Ähnlich dem vergangenen Jahr haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, eine grobe erste Orientierung und Einteilung zu nutzen. Die teilnehmenden Unternehmen und weiterführende Bildungsanbieter sind entsprechend der jeweiligen Branche auf zwei Runden aufgeteilt.
Analog der Vorjahre wird das Projekt empirisch begleitet und dokumentiert. Die Ergebnisse werden in einem der nächsten Newsletter veröffentlicht.
Marcel Sievers
Lernen vor Ort