Fr, 11:24 Uhr
18.10.2013
Qualifizierung erfolgreich angelaufen
Der Personalbedarf in den Gesundheits- und Pflegebereichen, insbesondere in der Altenpflege, ist zweifelsfrei gestiegen. Die demografische Entwicklung sorgt dafür, dass auch in Zukunft qualifizierte Altenpfleger hoch im Kurs stehen und in der Pflegebranche eine Situation vorherrscht, die gute berufliche Perspektiven für viele Jahre verspricht...
Über 11.000 Menschen arbeiten in unserer Region in Gesundheitsberufen, das macht rund 14 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus beschreibt Karsten Froböse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Nordhausen die Situation. Die Pflegebranche als ein Teil des Gesundheitssektors spiele für ihn auf dem regionalen Arbeitsmarkt eine wichtige Rolle.
Die Zahl der Beschäftigten ist in den letzten zehn Jahren kontinuierlich gestiegen. Hinzu käme der weiterhin steigende Pflegebedarf als Folge der demografischen Entwicklung. Das wirke sich positiv auf die Beschäftigungsprognosen in diesen Berufsgruppen aus, so der Agenturchef.
Für Evelin Raabe, Umschülerin im Altenpflegeheim Sankt Josef in Breitenworbis zählt vor allem der Umgang mit dem Menschen. Dass der Beruf nicht nur Sonnenseiten hat, weiß sie. Neben dankbaren Alltagserlebnissen heißt Altenpflege auch, den letzten Lebensabschnitt der Menschen zu begleiten. Im Gespräch mit Arbeitsvermittlerin Diana Senge hat sie sich den Berufswunsch reiflich überlegt. Nachdem der Sohn groß ist, sei für die 45 Jährige die Arbeit im Schichtsystem kein Problem mehr.
Ich habe noch gut zwanzig Jahre Berufsleben vor mir und möchte gern eine Tätigkeit, die mich ausfüllt. In einem Praktikum sei der Entschluss, Altenpflegerin zu werden, dann endgültig gefallen. Das habe sie bis heute nicht bereut.
Für das kommende Jahr sind die Qualifizierungsmöglichkeiten bereits erweitert worden. Pflegehelfer, die schon Vorerfahrungen haben, können bei Vorliegen der Zugangsvoraussetzungen durch eine nur zweijährige Qualifizierung zur Fachkraft gefördert werden. Diejenigen, die keine Berufserfahrung haben, durchlaufen eine dreijährige Ausbildung, die ebenfalls finanziert werden kann. Fragen im Zusammenhang mit einer Umschulung zum Altenpfleger beantworten gern die Vermittlungsfachkräfte der Agentur für Arbeit.
Autor: redÜber 11.000 Menschen arbeiten in unserer Region in Gesundheitsberufen, das macht rund 14 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus beschreibt Karsten Froböse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Nordhausen die Situation. Die Pflegebranche als ein Teil des Gesundheitssektors spiele für ihn auf dem regionalen Arbeitsmarkt eine wichtige Rolle.
Die Zahl der Beschäftigten ist in den letzten zehn Jahren kontinuierlich gestiegen. Hinzu käme der weiterhin steigende Pflegebedarf als Folge der demografischen Entwicklung. Das wirke sich positiv auf die Beschäftigungsprognosen in diesen Berufsgruppen aus, so der Agenturchef.
Qualifizierung sorgt für Fachkräftenachschub
Die im vergangenen Jahr von der Bundesregierung gestartete Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege habe man deshalb offensiv unterstützt und begleitet. Über 40 Männer und Frauen werden derzeit durch die Nordhäuser Arbeitsagentur zum Altenpfleger qualifiziert. Die Beweggründe der Teilnehmer sind vielfältig.Für Evelin Raabe, Umschülerin im Altenpflegeheim Sankt Josef in Breitenworbis zählt vor allem der Umgang mit dem Menschen. Dass der Beruf nicht nur Sonnenseiten hat, weiß sie. Neben dankbaren Alltagserlebnissen heißt Altenpflege auch, den letzten Lebensabschnitt der Menschen zu begleiten. Im Gespräch mit Arbeitsvermittlerin Diana Senge hat sie sich den Berufswunsch reiflich überlegt. Nachdem der Sohn groß ist, sei für die 45 Jährige die Arbeit im Schichtsystem kein Problem mehr.
Ich habe noch gut zwanzig Jahre Berufsleben vor mir und möchte gern eine Tätigkeit, die mich ausfüllt. In einem Praktikum sei der Entschluss, Altenpflegerin zu werden, dann endgültig gefallen. Das habe sie bis heute nicht bereut.
Für das kommende Jahr sind die Qualifizierungsmöglichkeiten bereits erweitert worden. Pflegehelfer, die schon Vorerfahrungen haben, können bei Vorliegen der Zugangsvoraussetzungen durch eine nur zweijährige Qualifizierung zur Fachkraft gefördert werden. Diejenigen, die keine Berufserfahrung haben, durchlaufen eine dreijährige Ausbildung, die ebenfalls finanziert werden kann. Fragen im Zusammenhang mit einer Umschulung zum Altenpfleger beantworten gern die Vermittlungsfachkräfte der Agentur für Arbeit.