Fr, 21:59 Uhr
18.10.2013
Von Stiftung ausgezeichnet
Sondershausen für Umweltprojekte im Hasenholz-Östertal als Lebenswerte Stadt ausgezeichnet. Vom Stadtjugendring Sondershausen kam dazu eine Nachbetrachtung und genauere Vorstellung des Projekts...
Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) und die Stiftung Lebendige Stadt haben die Stadt Sondershausen für die Nachhaltige Entwicklung im Wohngebiet Hasenholz-Östertal ausgezeichnet.
Die Stadtverwaltung und der Stadtjugendring Sondershausen e.V. hatten im vergangenen Jahr am Wettbewerb Lebenswerte Stadt teilgenommen. Am Wettbewerb hatten sich bundesweit 160 Kommunen, Vereine und Initiativen beteiligt. Im Herbst 2012 kam dann die erfreuliche Nachricht, dass Sondershausen eines von sechs Siegerprojekten sei.
Im Wohngebiet Hasenholz-Östertal führte der Stadtjugendring in den letzten Jahren mit der J.K. Wezelschule Östertal zahlreiche Umweltprojekte auf Freiflächen durch. Vor dem Hintergrund des massiven Rückbaus von Wohnblöcken, zeichneten Schülerinnen und Schüler Nutzungsentwürfe für neue Freiflächen und entwickelten Ideen zur Verbesserung des Schul- und Wohnumfeldes.
Kinder, Jugendliche und Anwohner pflanzten in den letzten Jahren unzählige Bäume, feierten Baumfeste, bauten Nistkästen, fertigten Infoschilder an, entwickelten den Garten der Generationen und ein Grünes Klassenzimmer. Der im Wohngebiet bestehende Abenteuerspielplatz wurde im Jahr 2012 auf die doppelte Größe erweitert und ein Beachvolleyballfeld gebaut, Fruchtsträucher gepflanzt und ein Feuchtbiotop angelegt. Die im Jahr 2008 eröffnete Skatearena in der Straße der Freundschaft wurde einst auf Initiative des Kinder- und Jugendbeirates der Stadt Sondershausen errichtet und wird auch von überregionalen Besuchern genutzt.
Mit der Freiflächenentwicklung im Hasenholz-Östertal ist eine sinnvolle Nachnutzung von Rückbauflächen gelungen. Der Rückbau von Plattenbauten ließ viele neue Sichtachsen entstehen und die mittlerweile aufgelockerte Bebauung mit viel Grün dazwischen, erweckt den Eindruck einer parkähnlichen Landschaft.
Ob Naturerfahrung, Spiel- oder Begegnungsmöglichkeiten - der Stadtteil Hasenholz-Östertal hat als schrumpfendes Wohngebiet an Lebensqualität gewonnen und kann sich zu recht als lebenswert bezeichnen.
Zur Auszeichnungsveranstaltung Lebenswerte Stadt” am 25. September in Leipzig wurden neben Sondershausen auch die Städte Andernach, Arnsberg, Bad Hersfeld und die Bezirke Berlin-Pankow und Hamburg-Mitte geehrt. Die Stadt Andernach wurde mit ihrem Projekt Essbares Andernach der Gesamtsieger des Wettbewerbs.
Alle sechs Siegerprojekte zeigen, dass Erholung im Grünen mitten in der Stadt nicht nur möglich, sondern stadtplanerische Messlatte ist. Eine sinnvolle und kreative Grünflächenplanung gehört zu modernen Stadtentwicklungskonzepten einfach dazu. Und sie bezieht die Menschen vor Ort aktiv mit ein. So arbeiten Lokalpolitik, Verwaltung und Bürgerschaft gemeinsam daran, dass unsere Städte auch in Zukunft lebenswert bleiben, so Harald Kächele, Bundesvorsitzender der DUH.
Sondershausen erhielt ein Preisgeld in Höhe von 3.000 €. Dieses fließt wieder in Umweltbildungsprojekte des Stadtteils Hasenholz-Östertal, um dieses noch schöner und noch lebenswerter zu gestalten.
Bild:
Sondershausen: (von links) Dr. Andreas Mattner (Vorstandsvorsitzender Stiftung Lebendige Stadt), Ute Kreienmeier (DStGB), Joachim Kreyer (Bürgermeister Sondershausen), Andreas Gothe (Geschäftsführer Stadtjugendring), Maren Biedermann (Fachbereichsleiterin), Angela Böhme (Stadtmarketing), Bianca Fliß (Stadtjugendring), André Roßmann (Schulleiter Ostertal), René Most (Stadtjugendring), Prof. Dr. Harald Kächele (Vorstandsvorsitzender DUH), Michael Spielmann (Bundesgeschäftsführer DUH)
René Most
Stadtjugendring
Autor: khhDie Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) und die Stiftung Lebendige Stadt haben die Stadt Sondershausen für die Nachhaltige Entwicklung im Wohngebiet Hasenholz-Östertal ausgezeichnet.
Die Stadtverwaltung und der Stadtjugendring Sondershausen e.V. hatten im vergangenen Jahr am Wettbewerb Lebenswerte Stadt teilgenommen. Am Wettbewerb hatten sich bundesweit 160 Kommunen, Vereine und Initiativen beteiligt. Im Herbst 2012 kam dann die erfreuliche Nachricht, dass Sondershausen eines von sechs Siegerprojekten sei.
Im Wohngebiet Hasenholz-Östertal führte der Stadtjugendring in den letzten Jahren mit der J.K. Wezelschule Östertal zahlreiche Umweltprojekte auf Freiflächen durch. Vor dem Hintergrund des massiven Rückbaus von Wohnblöcken, zeichneten Schülerinnen und Schüler Nutzungsentwürfe für neue Freiflächen und entwickelten Ideen zur Verbesserung des Schul- und Wohnumfeldes.
Kinder, Jugendliche und Anwohner pflanzten in den letzten Jahren unzählige Bäume, feierten Baumfeste, bauten Nistkästen, fertigten Infoschilder an, entwickelten den Garten der Generationen und ein Grünes Klassenzimmer. Der im Wohngebiet bestehende Abenteuerspielplatz wurde im Jahr 2012 auf die doppelte Größe erweitert und ein Beachvolleyballfeld gebaut, Fruchtsträucher gepflanzt und ein Feuchtbiotop angelegt. Die im Jahr 2008 eröffnete Skatearena in der Straße der Freundschaft wurde einst auf Initiative des Kinder- und Jugendbeirates der Stadt Sondershausen errichtet und wird auch von überregionalen Besuchern genutzt.
Mit der Freiflächenentwicklung im Hasenholz-Östertal ist eine sinnvolle Nachnutzung von Rückbauflächen gelungen. Der Rückbau von Plattenbauten ließ viele neue Sichtachsen entstehen und die mittlerweile aufgelockerte Bebauung mit viel Grün dazwischen, erweckt den Eindruck einer parkähnlichen Landschaft.
Ob Naturerfahrung, Spiel- oder Begegnungsmöglichkeiten - der Stadtteil Hasenholz-Östertal hat als schrumpfendes Wohngebiet an Lebensqualität gewonnen und kann sich zu recht als lebenswert bezeichnen.
Zur Auszeichnungsveranstaltung Lebenswerte Stadt” am 25. September in Leipzig wurden neben Sondershausen auch die Städte Andernach, Arnsberg, Bad Hersfeld und die Bezirke Berlin-Pankow und Hamburg-Mitte geehrt. Die Stadt Andernach wurde mit ihrem Projekt Essbares Andernach der Gesamtsieger des Wettbewerbs.
Alle sechs Siegerprojekte zeigen, dass Erholung im Grünen mitten in der Stadt nicht nur möglich, sondern stadtplanerische Messlatte ist. Eine sinnvolle und kreative Grünflächenplanung gehört zu modernen Stadtentwicklungskonzepten einfach dazu. Und sie bezieht die Menschen vor Ort aktiv mit ein. So arbeiten Lokalpolitik, Verwaltung und Bürgerschaft gemeinsam daran, dass unsere Städte auch in Zukunft lebenswert bleiben, so Harald Kächele, Bundesvorsitzender der DUH.
Sondershausen erhielt ein Preisgeld in Höhe von 3.000 €. Dieses fließt wieder in Umweltbildungsprojekte des Stadtteils Hasenholz-Östertal, um dieses noch schöner und noch lebenswerter zu gestalten.
Bild:
Sondershausen: (von links) Dr. Andreas Mattner (Vorstandsvorsitzender Stiftung Lebendige Stadt), Ute Kreienmeier (DStGB), Joachim Kreyer (Bürgermeister Sondershausen), Andreas Gothe (Geschäftsführer Stadtjugendring), Maren Biedermann (Fachbereichsleiterin), Angela Böhme (Stadtmarketing), Bianca Fliß (Stadtjugendring), André Roßmann (Schulleiter Ostertal), René Most (Stadtjugendring), Prof. Dr. Harald Kächele (Vorstandsvorsitzender DUH), Michael Spielmann (Bundesgeschäftsführer DUH)
René Most
Stadtjugendring



