So, 11:02 Uhr
20.10.2013
41,6 Millionen Euro für Umweltschutz
Thüringens Agrarbetriebe haben in diesem Jahr bereits 41,6 Millionen Euro für Umweltmaßnahmen aus dem so genannten KULAP-Programm erhalten. Es war richtig, das KULAP um ein Jahr zu verlängern. Umwelt und Landwirte profitieren davon. Für die neue EU-Förderphase ab 2014 bereiten wir mit Hochdruck ein neues Programm vor, sagte Thüringens Agrar- und Umweltminister Jürgen Reinholz...
Die KULAP-Hauptzahlung erfolgt jährlich Anfang Oktober. In diesem Jahr wurden im Oktober an 1656 Antragsteller rund 36,5 Millionen Euro gezahlt. Bereits im Juni 2013 hatten etwa 110 Antragsteller rund fünf Millionen für die Verringerung von Stickstoffausträgen von Ackerflächen erhalten. Diese Landwirtschaftsbetriebe haben einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Qualität von Grund- und Oberflächengewässern geleistet. Bis Jahresende werden voraussichtlich noch weitere zwei Millionen Euro im Agrarumweltbereich ausgezahlt.
In Thüringen wird – wie in den anderen Bundesländern auch – den Landwirtschaftsbetriebe eine besonders umweltfreundliche Bewirtschaftung honoriert. Die Zahlungen gleichen die besonderen Aufwendungen und die Einkommensverluste aus, die die Landwirte freiwillig zugunsten des Natur- oder Umweltschutzes in Kauf nehmen. Definiert und beschrieben sind die einzelnen Maßnahmen im Kulturlandschaftsprogramm KULAP 2007. So haben die Agrarbetriebe die Möglichkeit, auf ihren bewirtschafteten Flächen an verschiedenen Maßnahmen des Natur-, Wasser- oder Bodenschutzes teilzunehmen, die in der Regel über fünf Jahre laufen.
Im Mai konnten die im September 2013 auslaufenden Maßnahmen des KULAP 2007 um ein weiteres Jahr verlängert werden. Der Freistaat hat diese von der EU eingeräumte Option genutzt, um teilnehmenden Unternehmen den Übergang in die neue Förderphase 2014-2020 zu erleichtern. Mit Beginn der neuen Förderphase werden dann Agrar-Umwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) eingeführt und eine entsprechende Antragstellung ermöglicht. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Bestätigung durch der Europäischen Kommission und den Bund auf Hochtouren.
Mehr zum KULAP unter http://www.thueringen.de/th8/foerderprogramme/kulap/.
Autor: redDie KULAP-Hauptzahlung erfolgt jährlich Anfang Oktober. In diesem Jahr wurden im Oktober an 1656 Antragsteller rund 36,5 Millionen Euro gezahlt. Bereits im Juni 2013 hatten etwa 110 Antragsteller rund fünf Millionen für die Verringerung von Stickstoffausträgen von Ackerflächen erhalten. Diese Landwirtschaftsbetriebe haben einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Qualität von Grund- und Oberflächengewässern geleistet. Bis Jahresende werden voraussichtlich noch weitere zwei Millionen Euro im Agrarumweltbereich ausgezahlt.
In Thüringen wird – wie in den anderen Bundesländern auch – den Landwirtschaftsbetriebe eine besonders umweltfreundliche Bewirtschaftung honoriert. Die Zahlungen gleichen die besonderen Aufwendungen und die Einkommensverluste aus, die die Landwirte freiwillig zugunsten des Natur- oder Umweltschutzes in Kauf nehmen. Definiert und beschrieben sind die einzelnen Maßnahmen im Kulturlandschaftsprogramm KULAP 2007. So haben die Agrarbetriebe die Möglichkeit, auf ihren bewirtschafteten Flächen an verschiedenen Maßnahmen des Natur-, Wasser- oder Bodenschutzes teilzunehmen, die in der Regel über fünf Jahre laufen.
Im Mai konnten die im September 2013 auslaufenden Maßnahmen des KULAP 2007 um ein weiteres Jahr verlängert werden. Der Freistaat hat diese von der EU eingeräumte Option genutzt, um teilnehmenden Unternehmen den Übergang in die neue Förderphase 2014-2020 zu erleichtern. Mit Beginn der neuen Förderphase werden dann Agrar-Umwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) eingeführt und eine entsprechende Antragstellung ermöglicht. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Bestätigung durch der Europäischen Kommission und den Bund auf Hochtouren.
Mehr zum KULAP unter http://www.thueringen.de/th8/foerderprogramme/kulap/.
