Mo, 14:32 Uhr
21.10.2013
Positiver Trend nach unten
Die Thüringer Amtsgerichte entschieden in den ersten sieben Monaten 2013 über 1 868 Insolvenzverfahren. Davon entfielen 14,1 Prozent auf Unternehmen und 85,9 Prozent auf übrige Schuldner. Einzelheiten wie immer in Ihren Nordthüringer Online-Zeitungen...
Grafik (Foto: TLS)
Damit ging nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die Gesamtzahl der Insolvenzverfahren im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 392 Anträge bzw. 17,3 Prozent zurück. 1 750 Verfahren bzw. 93,7 Prozent aller Insolvenzanträge wurden eröffnet. 107 Verfahren bzw. 5,7 Prozent wurden mangels Masse abgewiesen und 11 Verfahren endeten mit der Annahme eines Schuldenbereinigungsplanes.
Die voraussichtlichen Gläubigerforderungen bezifferten die Gerichte auf rund 291 Millionen Euro. Pro Verfahren standen Forderungen von durchschnittlich 156 Tausend Euro aus. Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen ging in den ersten sieben Monaten 2013 gegenüber 2012 um 53 Verfahren bzw. 16,7 Prozent auf 264 Unternehmen zurück. Diese insolventen Unternehmen beschäftigten zum Zeitpunkt des Antrages noch 1 925 Arbeitnehmer.
Der wirtschaftliche Schwerpunkt der Unternehmensinsolvenzen lag mit 57 Verfahren im Bereich Han-del; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen, gefolgt vom Baugewerbe mit 50 Verfahren. Während die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen im Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen um drei Anträge anstieg, ging sie im Baugewerbe um 19 Anträge und im Verarbeitenden Gewerbe um neun Anträge auf 30 insolvente Unternehmen zurück.
In den Dienstleistungsbereichen verlief die Entwicklung des Insolvenzgeschehens sehr unterschiedlich. Nach Rechtsformen betrachtet mussten am häufigsten Gesellschaften mit beschränkter Haftung (148) sowie Einzelunternehmen, Freie Berufe und Kleingewerbe (81) Insolvenz anmelden. Bei den übrigen Schuldnern wurden in den ersten sieben Monaten diesen Jahres 1 604 Verfahren gezählt, 339 Verfahren bzw. 17,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Von 1 188 privaten Verbrauchern wurde von Januar bis Juli 2013 das Insolvenzrecht in Anspruch genommen. Das waren 293 Verfahren bzw. 19,8 Prozent weniger als in den ersten sieben Monaten 2012. Weitere 388 Verfahren (Januar bis Juli 2012: 409 Verfahren) betrafen ehemals selbständig Tätige, die die erneute Aufnahme eines früheren Insolvenzverfahrens beantragten.
Autor: red
Grafik (Foto: TLS)
Damit ging nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die Gesamtzahl der Insolvenzverfahren im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 392 Anträge bzw. 17,3 Prozent zurück. 1 750 Verfahren bzw. 93,7 Prozent aller Insolvenzanträge wurden eröffnet. 107 Verfahren bzw. 5,7 Prozent wurden mangels Masse abgewiesen und 11 Verfahren endeten mit der Annahme eines Schuldenbereinigungsplanes.
Die voraussichtlichen Gläubigerforderungen bezifferten die Gerichte auf rund 291 Millionen Euro. Pro Verfahren standen Forderungen von durchschnittlich 156 Tausend Euro aus. Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen ging in den ersten sieben Monaten 2013 gegenüber 2012 um 53 Verfahren bzw. 16,7 Prozent auf 264 Unternehmen zurück. Diese insolventen Unternehmen beschäftigten zum Zeitpunkt des Antrages noch 1 925 Arbeitnehmer.
Der wirtschaftliche Schwerpunkt der Unternehmensinsolvenzen lag mit 57 Verfahren im Bereich Han-del; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen, gefolgt vom Baugewerbe mit 50 Verfahren. Während die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen im Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen um drei Anträge anstieg, ging sie im Baugewerbe um 19 Anträge und im Verarbeitenden Gewerbe um neun Anträge auf 30 insolvente Unternehmen zurück.
In den Dienstleistungsbereichen verlief die Entwicklung des Insolvenzgeschehens sehr unterschiedlich. Nach Rechtsformen betrachtet mussten am häufigsten Gesellschaften mit beschränkter Haftung (148) sowie Einzelunternehmen, Freie Berufe und Kleingewerbe (81) Insolvenz anmelden. Bei den übrigen Schuldnern wurden in den ersten sieben Monaten diesen Jahres 1 604 Verfahren gezählt, 339 Verfahren bzw. 17,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Von 1 188 privaten Verbrauchern wurde von Januar bis Juli 2013 das Insolvenzrecht in Anspruch genommen. Das waren 293 Verfahren bzw. 19,8 Prozent weniger als in den ersten sieben Monaten 2012. Weitere 388 Verfahren (Januar bis Juli 2012: 409 Verfahren) betrafen ehemals selbständig Tätige, die die erneute Aufnahme eines früheren Insolvenzverfahrens beantragten.