Fr, 11:29 Uhr
25.10.2013
Ifo-Index erhält einen Dämpfer
Die Stimmung in den Nordthüringer Chefetagen hat sich überraschend eingetrübt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel im Oktober von 107,7 auf 107,4 Punkte. Zuvor war das Barometer fünf Monate in Folge gestiegen, konstatiert die IHK in Erfurt...
Verschnaufpause – aber kein Rückschlag, kommentiert Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, die aktuellen Zahlen zum Ifo-Geschäftsklimaindex. Trotz der leichten Abkühlung rechnet er aber nicht damit, dass dem Aufschwung in den nächsten Monaten die Luft ausgeht.
In Thüringen ist die Wirtschaft nach einem eher schwachen ersten Halbjahr zurück auf dem Wachstumspfad. In der aktuellen Konjunkturanalyse präsentieren sich die Unternehmen wieder in einer besseren Verfassung. So rechnen die Industriefirmen in den nächsten Monaten mit einer positiven Kapazitätsauslastung und vollen Auftragsbüchern, so der IHK-Chef.
Aber auch die robuste Lage am Arbeitsmarkt sowie die niedrigen Inflationsraten beeinflussten die Grundstimmung in den Chefetagen positiv.
Trotz aller Zuversicht ist es aus Grussers Sicht aber zu früh für eine Entwarnung. Die Krise sei noch nicht ausgestanden und etliche Risiken nach wie vor vorhanden. Die europäischen Wackelkandidaten fassten nur schwer wieder Tritt, der Schuldenberg wachse sogar weiter. Der IHK-Chef erwartet daher im Auslandsgeschäft nur eine zähe Erholung. Die Volkswirtschaften der südeuropäischen Partner seien noch äußerst labil.
Umso wichtiger ist es jetzt, dass die neue Bundesregierung durch investitionsfreundliche Rahmenbedingungen die Wirtschaft aktiv unterstützt und nicht durch zusätzliche Belastungen wieder abwürgt, warnt Grusser. Sor-
gen bereite den Firmenchefs insbesondere die steigende Umlage für Erneuerbare Energien. Das schnürt vielen Firmen bereits jetzt die Luft zum Atmen ab.
Autor: redVerschnaufpause – aber kein Rückschlag, kommentiert Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, die aktuellen Zahlen zum Ifo-Geschäftsklimaindex. Trotz der leichten Abkühlung rechnet er aber nicht damit, dass dem Aufschwung in den nächsten Monaten die Luft ausgeht.
In Thüringen ist die Wirtschaft nach einem eher schwachen ersten Halbjahr zurück auf dem Wachstumspfad. In der aktuellen Konjunkturanalyse präsentieren sich die Unternehmen wieder in einer besseren Verfassung. So rechnen die Industriefirmen in den nächsten Monaten mit einer positiven Kapazitätsauslastung und vollen Auftragsbüchern, so der IHK-Chef.
Aber auch die robuste Lage am Arbeitsmarkt sowie die niedrigen Inflationsraten beeinflussten die Grundstimmung in den Chefetagen positiv.
Trotz aller Zuversicht ist es aus Grussers Sicht aber zu früh für eine Entwarnung. Die Krise sei noch nicht ausgestanden und etliche Risiken nach wie vor vorhanden. Die europäischen Wackelkandidaten fassten nur schwer wieder Tritt, der Schuldenberg wachse sogar weiter. Der IHK-Chef erwartet daher im Auslandsgeschäft nur eine zähe Erholung. Die Volkswirtschaften der südeuropäischen Partner seien noch äußerst labil.
Umso wichtiger ist es jetzt, dass die neue Bundesregierung durch investitionsfreundliche Rahmenbedingungen die Wirtschaft aktiv unterstützt und nicht durch zusätzliche Belastungen wieder abwürgt, warnt Grusser. Sor-
gen bereite den Firmenchefs insbesondere die steigende Umlage für Erneuerbare Energien. Das schnürt vielen Firmen bereits jetzt die Luft zum Atmen ab.