Di, 10:40 Uhr
29.10.2013
Schlossmauer mit barocker Krone
Südliche Zwingermauer von Schloss Sondershausen ist saniert worden. Dazu erreichte kn folgende Meldung von der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten
Markant gestaltet ist sie und sie bildet den repräsentativen Zugang vom Marktplatz zum Schloss: Die südliche Zwingermauer von Schloss Sondershausen. Jetzt ist sie saniert, für 530.000 Euro.
Schlossmauer nach der Sanierung von Osten, Foto Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten
Die sichtbare elegante Silhouette ist nur die Spitze der imposanten Mauer. Der untere Teil dient als Stützmauer für die Terrasse vor dem Südflügel des Schlosses. Er geht auf die spätmittelalterliche Ringmauer der früheren Burganlage zurück. Darauf entstand später die barocke Terrassenmauer mit geschwungenen Mauersegmenten und aufgesetzten Kugeln. In die Mauer ließ man zwei vergitterte Fensteröffnungen ein.
Schlossmauer vor der Sanierung, Foto: Hardt – Scheler + Partner
Die marode Stützmauer war vor einigen Jahren zunächst provisorisch gesichert worden. Das Mauerwerk war überlastet und rissig, Feuchtigkeit hatte zu einer starken Salzbelastung geführt und den alten Gipsmörtel mürbe gemacht. Ab September 2012 konnte die Mauer umfassend saniert werden. Die statischen Probleme waren so groß, dass das Mauerwerk abgetragen und neu aufgebaut werden musste. Zur dauerhaften Stabilisierung wurde die eigentliche Stützmauer aus Stahlbeton errichtet und als äußere Mauerschale Naturstein vorgemauert.
Schlossmauer nach der Sanierung von Süden, Foto: Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten
Anschließend konnte die barocke Terrassenmauer wieder aufgesetzt werden. Dabei wurde das historische Material der abgebrochenen Mauer verwendet. Lediglich die Abdeckplatten mussten vollständig ausgetauscht werden. Werksteine und Schmuckelemente wurden konserviert und ergänzt. Auch die beiden hölzernen Fenstergewände konnten restauriert und wieder eingesetzt werden. Um künftige Nässeschäden an der Mauer gering zu halten, wurde dafür gesorgt, dass das Regenwasser schnell abfließen kann.
Autor: khhMarkant gestaltet ist sie und sie bildet den repräsentativen Zugang vom Marktplatz zum Schloss: Die südliche Zwingermauer von Schloss Sondershausen. Jetzt ist sie saniert, für 530.000 Euro.
Schlossmauer nach der Sanierung von Osten, Foto Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten
Die sichtbare elegante Silhouette ist nur die Spitze der imposanten Mauer. Der untere Teil dient als Stützmauer für die Terrasse vor dem Südflügel des Schlosses. Er geht auf die spätmittelalterliche Ringmauer der früheren Burganlage zurück. Darauf entstand später die barocke Terrassenmauer mit geschwungenen Mauersegmenten und aufgesetzten Kugeln. In die Mauer ließ man zwei vergitterte Fensteröffnungen ein.
Schlossmauer vor der Sanierung, Foto: Hardt – Scheler + Partner
Die marode Stützmauer war vor einigen Jahren zunächst provisorisch gesichert worden. Das Mauerwerk war überlastet und rissig, Feuchtigkeit hatte zu einer starken Salzbelastung geführt und den alten Gipsmörtel mürbe gemacht. Ab September 2012 konnte die Mauer umfassend saniert werden. Die statischen Probleme waren so groß, dass das Mauerwerk abgetragen und neu aufgebaut werden musste. Zur dauerhaften Stabilisierung wurde die eigentliche Stützmauer aus Stahlbeton errichtet und als äußere Mauerschale Naturstein vorgemauert.
Schlossmauer nach der Sanierung von Süden, Foto: Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten
Anschließend konnte die barocke Terrassenmauer wieder aufgesetzt werden. Dabei wurde das historische Material der abgebrochenen Mauer verwendet. Lediglich die Abdeckplatten mussten vollständig ausgetauscht werden. Werksteine und Schmuckelemente wurden konserviert und ergänzt. Auch die beiden hölzernen Fenstergewände konnten restauriert und wieder eingesetzt werden. Um künftige Nässeschäden an der Mauer gering zu halten, wurde dafür gesorgt, dass das Regenwasser schnell abfließen kann.


