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So, 18:31 Uhr
03.11.2013

Dramatische Steigerung im Alter

Angesichts der vom Statistischen Bundesamt veröffentlichen Zahlen zu den Empfängern von Grundsicherung im Alter äußerte sich der amtierende Landesvorsitzende des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen, Karl-Winfried Seif, sehr besorgt...


„Dass sowohl in Hessen als auch in Thüringen immer mehr ältere Menschen nicht mehr von ihrer Rente leben können, sondern auf staatliche Hilfe angewiesen sind, ist eine dramatische Entwicklung.

Das Thema Altersarmut ist für die Bundesregierung ohne Wenn und Aber eine der zentralen Herausforderungen, stellten alle Ortsverbände in den Kreisverbänden Nordhausen und Kyffäuserkreis klar.

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Die vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden veröffentlichten Zahlen sind besorgniserregend. 2012 waren in Hessen 5,2 und in Thüringen 6,4 Prozent mehr Menschen auf Grundsicherung angewiesen als im Jahr zuvor. Eine Steigerung gab es sowohl bei den über 65-jährigen als auch bei den jüngeren Beziehern von Grundsicherung. Hier wird ein schnelles Handeln von der Bundesregierung verlangt, fordert der VdK Kreisverband Nordthüringen.

Der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen warnt seit Jahren vor der zunehmenden Altersarmut. In einem 2011 vom VdK vorgelegten wissenschaftlichen Gutachten wurde unter anderem der massive Anstieg der Empfänger von Grundsicherung im Alter prognostiziert.

Die neue Hessische Landesregierung und die bestehende Thüringer Landesregierung sind jetzt aufgefordert, bei ihren Entscheidungen im Bundesrat sicherzustellen, dass Altersarmut bekämpft und nicht weiter verschärft wird. Der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen wird hier genau hinschauen und mit helfen, dass die Armut im Alter abgeschwächt bzw. beseitigt wird.
Andreas Links
Autor: red

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Kommentare
Zukunft
03.11.2013, 19:12 Uhr
Altersarmut
Wir haben derzeit ca. 20 Millionen Rentner in Deutschland. Die Aussage im Beitrag, dass in Thüringen 6,4% gegenüber 2012 mehr auf Grundsicherung angewiesen sind mag ja richtig sein, aber es fehlt eine Bezugsgröße, nämlich wie viel Rentner leben zur Zeit in Thüringen.


Kümmern sollte man sich auch um zukünftige Rentner, die bis 67 Jahre arbeiten müssen und ein Absinken des Rentenniveaus aus 43% hinnehmen müssen. Diese Praxis hat nichts mehr mit Generationengerechtigkeit zutun. Dazu hört man keine Statements.
Pe_rle
03.11.2013, 20:08 Uhr
Herr Links
Herr Links ,ich glaube das es die Bundesregierung überhaupt nicht interessiert
was mit den Rentnern passiert.
23 Jahre nach der Wiedervereinigung sind die Rente in Ost und West immer noch nicht die selben . Und Frau Merkel die ja selbst aus dem Osten stammt, hat jegliche Realität zu Ihren Landsleuten verloren.
Ich wünsche mir das jeder Rentner der nicht zurecht kommt ,zum Amt geht und sich seine Grundsicherung holt. Vielleicht wird man in Berlin wach wenn die Summe der auszuzahlenden Gelder ins unendliche steigt.
Die Leute haben schließlich das ganze Leben gearbeitet.
Nächster Punkt sind die Hartz4 Empfänger, denen man eiskalt 10% Rente kürzt und Sie mit 63 Jahren in Zwangsrente schickt.
Paulinchen
04.11.2013, 11:29 Uhr
Nun kommt sie …
die Folge der Raffgier und des Mitnahmeeffektes unserer Politiker. Irgendwann wird das Geld knapp und dann zieht man einfach den Gürtel beim „Gesinde“ enger. Mir stellt sich hier aber noch die Frage, wie konnten denn die „Volksparteien“ noch so viel Wählerstimmen auf sich ziehen? Kann es sein, dass unter denen eine Vielzahl von Kriminellen steckt? Siehe Fall Machnig, Klaeden usw. Der eine steckt sich Steuergelder mal eben aus Versehen in die Tasche und der Andere nutzt seine Machtposition aus und sucht sich ein „Luxusrettungsboot mit STERN“ bevor sein Schiff (CDU) vielleicht doch auf Grund läuft.

Da kann sich einem durchaus schon mal der Magen rumdrehen. Und ehe ich es vergesse, wussten Sie liebe Leser der –nnz online- schon, wie viel Arbeiter im neuen Deutschen Bundestag vertreten sind? Also mit so vielen „gewöhnlichen“ Menschen in diesem Gremium hatte ich nun doch nicht gerechnet. Es sind immerhin zwei!!!
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