Mi, 12:29 Uhr
06.11.2013
Aus der neuen Welt
Gefragt nach ihren Wünschen für ein Sinfoniekonzert, nannten Konzertbesucher des Loh-Orchesters in der vergangenen Spielzeit an zweiter Stelle eine der populärsten Sinfonien überhaupt: Antonin Dvoráks 9. Sinfonie Aus der Neuen Welt...
Im 3. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters am 23. und 24. November erklingt nun dieses beliebte Werk. Dvorák schrieb die Sinfonie während seines Amerikaaufenthaltes 1893 und verband darin Folklore seiner böhmischen Heimat mit Klängen indianischer und afroamerikanischer Volksmusik. Dvorák war seinerzeit fasziniert von dem Land jenseits des Atlantiks: Wenn Amerika in allem so fortfahren wird, überholt es alles übrige bemerkte er einst.
Heutzutage ließen sich diese Worte auf ein anderes Land übertragen, auf China. Und so lädt das Loh-Orchester in seinem Sinfoniekonzert unter dem Motto Aus der neuen Welt auch zu einer spannenden musikalischen Reise nach China ein. Denn neben Dvoráks Sinfonie erklingt ein Konzert für die Sheng, ein 3000 Jahre altes chinesisches Musikinstrument.
2003 schrieb Enjott Schneider, bekannt u.a. für seine Musik zu den Filmen Schlafes Bruder, Stalingrad und Nicht alle waren Mörder, sein emotionales Konzert für Sheng und Orchester. Schneider widmete das Werk dem bekannten chinesischen Sheng-Spieler Wu Wei, der im Sinfoniekonzert mit dem Loh-Orchester auftreten wird.
Große romantische Klänge entfaltet zu Beginn des Konzerts die Sinfonische Ouvertüre Nr. 1 des chinesischen Komponisten Xia Guan, Direktor des China National Symphony Orchestra. Aus China stammt auch Li Biao, der Dirigent des Abends, der nicht nur Dirigent, sondern außerdem ein bekannter Schlagzeugspieler ist.
Das 3. Sinfoniekonzert Aus der neuen Welt findet am Samstag, 23. November, um 19.30 Uhr im Haus der Kunst Sondershausen und am Sonntag, 24. November, im Theater Nordhausen statt. Bereits die Einführung, zu der Konzertdramaturgin Juliane Hirschmann jeweils um 18.45 Uhr im Foyer einlädt, wird spannend: Nicht nur der Dirigent Li Biao wird sich vorstellen, sondern auch der Sheng-Spieler Wu Wei wird dabei sein und sein ungewöhnliches und spannendes Instrument präsentieren.
Karten für das 3. Sinfoniekonzert gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11), im Internet unter www.theater-nordhausen.de und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: redIm 3. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters am 23. und 24. November erklingt nun dieses beliebte Werk. Dvorák schrieb die Sinfonie während seines Amerikaaufenthaltes 1893 und verband darin Folklore seiner böhmischen Heimat mit Klängen indianischer und afroamerikanischer Volksmusik. Dvorák war seinerzeit fasziniert von dem Land jenseits des Atlantiks: Wenn Amerika in allem so fortfahren wird, überholt es alles übrige bemerkte er einst.
Heutzutage ließen sich diese Worte auf ein anderes Land übertragen, auf China. Und so lädt das Loh-Orchester in seinem Sinfoniekonzert unter dem Motto Aus der neuen Welt auch zu einer spannenden musikalischen Reise nach China ein. Denn neben Dvoráks Sinfonie erklingt ein Konzert für die Sheng, ein 3000 Jahre altes chinesisches Musikinstrument.
2003 schrieb Enjott Schneider, bekannt u.a. für seine Musik zu den Filmen Schlafes Bruder, Stalingrad und Nicht alle waren Mörder, sein emotionales Konzert für Sheng und Orchester. Schneider widmete das Werk dem bekannten chinesischen Sheng-Spieler Wu Wei, der im Sinfoniekonzert mit dem Loh-Orchester auftreten wird.
Große romantische Klänge entfaltet zu Beginn des Konzerts die Sinfonische Ouvertüre Nr. 1 des chinesischen Komponisten Xia Guan, Direktor des China National Symphony Orchestra. Aus China stammt auch Li Biao, der Dirigent des Abends, der nicht nur Dirigent, sondern außerdem ein bekannter Schlagzeugspieler ist.
Das 3. Sinfoniekonzert Aus der neuen Welt findet am Samstag, 23. November, um 19.30 Uhr im Haus der Kunst Sondershausen und am Sonntag, 24. November, im Theater Nordhausen statt. Bereits die Einführung, zu der Konzertdramaturgin Juliane Hirschmann jeweils um 18.45 Uhr im Foyer einlädt, wird spannend: Nicht nur der Dirigent Li Biao wird sich vorstellen, sondern auch der Sheng-Spieler Wu Wei wird dabei sein und sein ungewöhnliches und spannendes Instrument präsentieren.
Karten für das 3. Sinfoniekonzert gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11), im Internet unter www.theater-nordhausen.de und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
