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Do, 15:02 Uhr
07.11.2013

Forum: Halbwissen

Hans-Ullrich Klemm hatte sich heute im Forum der Nordthüringer Online-Zeitungen der Causa Hoeneß gewidmet. Dazu gibt es jetzt Anmerkungen eines Fanclubs aus Nordthüringen...

Fans im Stadion (Foto: privat) Fans im Stadion (Foto: privat)

Es ist schon erstaunlich wer und vor allem wie in den verschiedenen Medien über das Thema Uli Hoeneß diskutiert wird. Leider muss man feststellen, dass viele Kommentare, wie auch der von Herr Klemm im Forum der Nordthüringer Online-Zeitungen mit gefährlichen Halbwissen versehen sind.

Für den FC Bayern München, seine rund 232.000 Mitglieder, über 3.200 Fanclubs und sonstige Millionen Freunde des Vereins auf der ganzen Welt, bröckelt das Denkmal „Uli Hoeneß“ nicht ein kleines bisschen. Die Aussage von Herrn Klemm, dass Uli Hoeneß nach Niederlagen des Teams die Kameras ignorierte, wo er sich sonst gerne zu Gott und der Welt äußert, ist ganz einfach falsch und lässt erkennen, dass er den Manager und jetzigen Präsidenten des FC Bayern nicht richtig kennt.

Gerade ein Uli Hoeneß war es, der nach Niederlagen vor die Kameras trat und Tacheles redete und schon mal Spieler namentlich an den Pranger stellte. Diese Funktion hat jetzt Matthias Sammer übernommen – wer ihm das wohl aufgetragen hat? Da steckt ganz einfach Methode dahinter.

Kritiker wie Herr Klemm blenden immer wieder aus, dass den möglichen Fehltritt dem Finanzamt gegenüber nicht der Manager oder Prasident Hoeneß getan hat, sondern der Privatmann Uli Hoeneß. Nicht ein einziger lumpiger Euro, seines „Spielgeldes“ kam von einem rot-weißen Konto.

Man darf außerdem noch immer sagen, dass Uli Hoeneß so lange unschuldig ist, bis seine Schuld bewiesen ist. Und wenn es zu einer Verurteilung kommen sollte, dann wird der Privatmann Uli Hoeneß dafür auch zur Rechenschaft gezogen werden. Seine Tätigkeit beim FC Bayern hat damit aber auch rein gar nichts zu tun. Uli Hoeneß ist nicht ein „Patron“ beim FC Bayern München, nein er ist der FC Bayern München.

Ohne ihn und sein aufopferungsvolles Engagement für die Roten aus München über Jahrzehnte, gebe es keinen FC Bayern in seiner heutigen Pracht. Ein Denkmal bröckelt in der Familie FC Bayern München nicht, wegen einem privaten Fehler, selbst wenn er nicht unerheblich sein sollte.

Und lieber Herr Klemm, dass Gesicht von Uli Hoeneß war schon bereits seit Jahrzehnten von „faltiger Traurigkeit gekennzeichnet“. Sie scheinen nicht viel über das Vereinsleben des FC Bayern zu wissen. Wenn man lediglich die Sportschau am Samstag schaut, sollte man zu gewissen Themengebieten vielleicht nichts sagen. Sein zerknirschter Gesichtsausdruck ist Missmut und tritt bei Spielen seines Teams auf, wenn es gerade nicht gut läuft und hatte und hat nichts mit den Vorwürfen der Steuerhinterziehung zu tun, über die anscheinend jeder seine Meinung abgeben muss. Ich kann mich an einige Spiele erinnern, da sah sein Gesicht noch viel trauriger und faltiger aus.

Die Zukunft eines Uli Hoeneß wird beim FC Bayern nicht in Frage gestellt werden. Wenn es da schon in den Gremien Gedankenspiele gegeben hätte, dann wäre ihm schon lange zum Rücktritt geraten wurden.
Die Leute, die Herrn Hoeneß ans Herz legen, sein Amt im Verein vorerst nieder zu legen, sind die Allerersten, die daraus ein Schuldeingeständnis machen würden.
Wir leben in einer Schlagzeilen-Geilen Welt, die Menschen bereits vorverurteilt und den menschlichen Umgang miteinander vermissen lässt. Und gerade bei einer Person wie Uli Hoeneß, an der man sich Jahre reiben konnte wird jetzt wieder ein mediales Exempel statuiert und das ist der eigentliche Skandal.

Ich hoffe für Sie, Herr Klemm, dass Sie in ihrem bisherigen Leben noch nie einen Fehler gemacht haben bzw. machen werden, denn nur dann sollte man sich aus dem Fenster lehnen und mit dem Finger auf andere Personen zeigen, zumal man die Person eigentlich gar nicht kennt, die man z.B. in einem Forum wie der Nordthüringer Online-Zeitungen kritisiert. In diesem Sinne
Mia san Mia
Der Vorstand der „Frankenhisser Red Stars“
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Zukunft
07.11.2013, 15:11 Uhr
Schuldig oder nicht?
Die Schuld hat Herr Hoeneß bereits mit seiner Selbstanzeige eingestanden. Die muss nicht erst noch bewiesen werden. Er hat eine Straftat quasi selbst angezeigt, in der Hoffnung straffrei auszugehen. In dem zu erwartenden Verfahren geht es nur noch um die Höhe einer Strafe.

Und darüber hinaus. Wer an den Rest der Welt immer hohe Maßstäbe anlegt, der sollte selbst danach handeln. Hier gibt es keine Trennung zwischen Privat und Geschäft. Hier gibt es nur Gier, noch mehr Millionen zu schaufeln und die nicht orndungsgemäß zu versteuern.
Wolfi65
07.11.2013, 15:30 Uhr
So ein Aufsehen!
Wegen den paar Millionen an der Steuer vorbei so ein Aufsehen zu machen, stimmt sehr befremdlich. Dann hat sich der Täter auch noch zeitnah selbst angezeigt um seine innerste Reue zu bekunden. Ein Mann und Unternehmer, bei dem gerade im Raum Nürnberg viele Arbeitsplätze abhängen. Soll man ihm deswegen verurteilen? Was wäre der Süddeutsche Fußball ohne ihn? Ein wenig Nachsicht und Vergebung so kurz vor dem Weihnachtsfeste könnte doch nicht unbedingt unangebracht sein.
Retupmoc
07.11.2013, 17:40 Uhr
Bauernopfer
Uli H. ist doch nur ein Bauernopfer. Die ganze Staatselite hat doch ihr Geld im Ausland. Uli H. war nur so dumm sich erwischen zu lassen. Man sollte deshalb nun langsam aufhören, auf den einen Mann zu zeigen, wenn hunderte Andere in ganz anderen Größenordnungen hinterziehen.
blinddater
07.11.2013, 20:07 Uhr
,, Frankenhisser Red Stars "
Diesem Artikel gibt es nichts hinzuzufügen!

MIA SAN ULI !
HUKL
08.11.2013, 10:55 Uhr
Das kann nicht unbeantwortet bleiben!
Werter namenloser Vorstand der „Frankenhisser Redstars“!

Durch Ihre Absendung der Antwort zu meinem eigentlich von mir als fair angenommenen Kommentars, “U.Hoeneß – das Denkmal bröckelt“, nach nur zwei Stunden des Erscheinens lässt vermuten, dass Ihr Vorstand aus nur einer Person besteht, die hiermit doch noch ein paar Ergänzungen zu den darin festgestellten Unklarheiten nachfolgend erhalten sollte.

Zunächst wird doch jeder Beobachter in den letzten Wochen und Monaten festgestellt haben, dass der bereits auch von mir wegen seiner sportlichen und wirtschaftlichen Erfolge gelobte U. Hoeneß eher ein trauriges Bild abgibt, das z. B. besonders bei dem letzten CL-Endspielsieg gegen Dortmund, für jedermann in Erinnerung geblieben sein dürfte. Damals hatte ihn sein Vorzeigespieler Schweinsteiger bei der Siegerehrung regelrecht genötigt, auch einmal den Pokal in die Höhe zu heben.. Eigentlich war doch dieser erneute Sieg besonders sein Lebenswerk! Schon zu diesem Zeitpunkt wirkte er schwach, geknickt und blass, ganz zum Gegenteil früherer Zeiten als er mit seinen bekannten lautstarken Attacken für dominante Auftritte sorgte, die allerdings nicht jedem Fußballinteressierten gefielen.

Vielleicht sollte hiermit nochmals erläutert werden, dass mit seiner Abgabe der „Selbstanzeige“ bei den zuständigen staatlichen Behörden für ihn gleichzeitig eine völlig neue Epoche mit veränderten Spielregeln begann, die nicht auch gleichzeitig ein Freifahrtschein zur Straffreiheit bedeutete! Der unbeschriebene „Macher“ seines Münchener Vereines bekannte sich viel zu spät zur begangenen jahrelangen Steuerhinterziehung, bei der alle Bürger unseres Landes, also auch Sie, Ihre evtl. vorhandenen Mitglieder der „Red Stars“ und auch meine Wenigkeit regelrecht anteilmäßig betrogen wurden. Betrug bleibt nun mal Betrug, auch, wenn er von einem ehemaligen Hüter der Moral begangen wurde. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass der geständige Mehrfachtäter, der nun auf seine Verurteilung wartet und bis dahin nicht als Vorverurteilter gilt, eigentlich seine Geschäftspartner in irgend einer Untersuchungshaft empfangen müsste. Anders als Sie und ich, hatte der Präsident aber mal einfach 5 Millionen (!) € bereitliegen, die das verhinderten………

Sie, lieber Vorstand, wären doch bestimmt bei einem angenommen ähnlichen Fall in einem anderen Bereich auch meiner Auffassung, dass ein Aufsichtsratsvorsitzender bzw. Präsident mit diesem bereits festgestellten Strafregister schon längst keine Berechtigung mehr haben dürfte, ein ehrenamtlicher Chefaufseher über Recht, Ordnung und Gesetz eines schwerreichen Unternehmens, wie es eben dieser FC B ist, zu sein! Da Sie das bejahen werden, dürfte Ihnen spätestens jetzt auch klar sein, dass meinerseits der U. Hoeneß nicht kritisiert wurde, sondern durch das erhoffte Ruhen der Ämter endlich aus der medialen Schusslinie genommen werden sollte, weil sonst in seiner Umgebung, wo auch immer, die Sucht und Gier nach ständigen Aussagen und Bildern nie aufhören wird!!

Wie schon betont, wird doch erst in ca. vier bis fünf Monaten juristisch erwiesen sein, ob die ehemalige Galionsfigur seines Vereins, die von mir liebevoll als „Patron“ genannt wurde, überhaupt mit einer Gefängnisstrafe belastet wird, da ein „Deal“ zwischen den betroffenen Parteien auch noch möglich ist……..

Obwohl seine eingestandenen „Unzulänglichkeiten“ bis zum jetzigen Zeitpunkt von ihm als Privatperson begangen wurden, ist dadurch auch sein Club durch die veränderte Außendarstellung automatisch stark belastet worden, obwohl die „Zockereien“ nichts mit diesem zu tun haben dürften.

Fazit: Solange er diese beiden hohen Posten noch besetzt, wir der FC Bayern trotz der bis heute anhaltenden Erfolge geschwächt und somit angreifbar sein. Dieser Mann braucht einfach seine mediale Ruhe! Falls meine Vermutungen eintreten, dass er seinen gerade begonnenen „Rückzug“, trotz der aufgeforderten Durchhalteparolen seiner Aufsichtsratsfreunde in Kürze vehement fortsetzen wird, sollte man ihm diese auch gönnen, ehe die unterschiedlichen wilden Diskussionen nach dem erfolgten Urteil im kommenden Frühjahr wieder mit Sicherheit aufbrechen werden……..

Für diese Meinung benötigt man übrigens nicht einmal ein „Halbwissen“, das Sie mir freundlicherweise attestierten!

Zum Schluß noch etwas Persönliches: Sie hofften in Ihrem letzten Absatz, dass ich in meinem bisherigen Leben keinen Fehler gemacht habe. Leider ja, sogar einen besonders sehr großen! Ich habe nämlich einem eigentlich eng befreundeten Geschäftspartner, mit dem ich zuvor auf den Fußballfeldern viel Zeit verbrachte und dabei auch meistens große Freude hatte, fast blind vertraut.....und bin dabei mächtig finanziell betrogen worden. Das Hoffen auf die wiederkehrende Gerechtigkeit durch Einschaltung der Justiz war erfolglos, weil dort vermutlich bereits "eingefahrene Gleise" die Richtung angaben und die zahlreich vorhandenen Beweise regelrecht bedeutungslos machten.
Sie haben bestimmt deshalb Verständnis, dass ich mich spätestens danach, neben dem Sport und vielen anderen Dingen besonders für das Zusammenspiel aller an den Betrugs-Prozessen beteiligten Parteien interessiere......
Retupmoc
08.11.2013, 11:09 Uhr
Uli`s Spielgeld
Lieber Fanclub ... ich bin auch nicht für eine Schlammschlacht gegen Herrn H. - weil wie gesagt, tausende andere Leute auch das Geld an der Steuer vorbeitricksen.

ABER : Man kann die Person Ulrich H. bitte auch nicht glorifizieren. Sicher war es sein Privatgeld - aber irgendwie hat er das ja auch vom Steuerzahler bekommen. Zum Beispiel über den Kauf seiner Bratwürste oder durch den Verkauf von Immobilien usw...

Wenn jetzt also jeder Mensch, der sagen wir mal ein paar Milliönchen zuviel hat, seine Spielsucht so auslebt, das er Geld an der Steuer vorbei bringt ( ob bewusst oder unbewusst sei dahingestellt, das wird das Gericht entscheiden ), dann tut mir die Gesellschaft leid. Wissen Sie , wieviel hungernden Kindern man damit helfen könnte, wieviel Straßen sarniert werden könnten, was man für den Umweltschutz tun könnte? Ja, der Uli hat auch schon eine ganze Menge für die Gesellschaft getan , das ist unbestritten. Aber gerade diese Dr. Jekyll und Mister Hyde - Persönlichkeitsspaltung ist für mich das Verwerfliche. Vor der Kamera der Biedermann, privat der .... ! Ich wüsste, wie ich den Herrn H. als Richter bestrafen würde. Geld zurückzahlen bringt es nämlich nicht. Ich würde den Mann zu Arbeitseinsätzen in Parks verdonnern, in Kindereinrichtungen, in Hospizen. Allerdings nicht nur Uli H. - sondern jeden einzelnen, den das Finanzamt beim Steuerbetrug erwischt. Denn ich bleibe auch dabei - Hoeness wird zum Bauernopfer gemacht, damit das Volk besänftigt wird. Leute, die viel mehr Dreck am Stecken haben, werden in diesem Land weiter hofiert.
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