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So, 08:36 Uhr
10.11.2013

Märchenzeit (1)

In etwas mehr als vier Wochen ist Weihnachten. Um Ihnen die Zeit bis zum Heiligen Abend etwas zu verkürzen, will Ihnen die Märchenfee namens Karin Lehmann einige Märchen erzählen, die Sie gern "weitergeben" können...

Das Tor ins Märchenland

Vor vielen, vielen Jahren lebte ein böser Zauberer. Er war schon sehr alt und die Einsamkeit hatte ihn mürrisch gemacht. Er schimpfte auf Gott und die Welt. Alle Kinder, die ihn kannten, neckten und veralberten ihn. Der alte Zauberer meinte darum, dass alle Kinder böse wären.

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Er wusste auch, dass es eine wunderbare Märchensäule gab und dass die Kinder sehr gerne in diese Märchensäule hineingehen. Darum schmiedete er einen bösen Plan. Er wollte die Tür, durch die man in die Märchensäule hineinkommt, verzaubern. Niemals sollte es den Kindern wieder gelingen, diese Tür in das Märchenland zu öffnen.

In einer dunklen Nacht, als die Uhr gerade Mitternacht schlug, ein fürchterliches Unwetter tobte und ein Käuzchen schauerlich schrie, stellte er sich vor die Märchensäule streckte seine knochigen Hände zum Himmel und rief den schauerlichen Zauberspruch „Du mein Gebieter höre mich an, verriegele und versiegele diese Tür in das Märchenland. Niemals soll es den Kindern wieder gelingen diese Tür zu öffnen."

Märchensäule (Foto: Karin Lehmann) Märchensäule (Foto: Karin Lehmann) Es blitzte und donnerte schauerlich, denn machte es schnapp und die Tür fiel krachend zu. Der Schlüssel zur Märchentür flog weit weg. Der böse Zauberer lachte so laut, dass es auf der ganzen Welt bebte. Aus seinen knorrigen Händen kamen mächtige Blitze, die die Märchensäule umschlängelten und in den Zauberspruch einschlossen. Böse fluchte er vor sich hin.

Eine kleine Fee, die sich gerade in der Nähe aufhielt, versteckte sich hinter einem großen Stein und beobachtete den bösen Zauberer. Sie wurde sehr wütend und flüsterte, "na warte, du Ungeheuer, die Kinder sind nicht böse". Als der Zauberer weg war, stellte sie sich vor die Säule. Den Blick zum Himmel gerichtet, streckte sie ihre Hände weit aus und rief verzweifelt: "Oh, hört mich an ihr Elfen und Feen, alle Kinder die gern Märchen hören und lesen, soll es gelingen die Märchentür wieder zu öffnen. Sie müssen sich um Mitternacht, bei Vollmond, mit ihrem Lieblingsmärchenbuch vor die Säule stellen und laut rufen, Märchentür öffne dich".

Als die Worte der kleinen Fee verklangen, wurde es plötzlich sehr hell und lauter kleine Sternschnuppen fielen vom Himmel direkt auf die Märchensäule. Dann erklang eine dunkle Stimme: "Nur die Kinder, die es wirklich ehrlich meinen, können auch den Schlüssel finden und damit die Märchentür öffnen." Die kleine Fee freute sich sehr und bedankte sich. Zufrieden machte sie sich auf den Heimweg und war froh den Kindern geholfen zu haben den bösen Zauberspruch aufzuheben.
Karin Lehmann
Autor: red

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Kommentare
der graue wolf
11.11.2013, 16:58 Uhr
Eine sehr schöne Sache
Ja bald ist Weihnachtszeit.
Mal abschalten von dem politischen Turbulenzen
in NDH und etwas besinnliches lesen,ist eine gute Sache .
Also freuen wir uns schon auf die nächste Geschichte von Frau Lehmann.
P. Laura
11.11.2013, 20:02 Uhr
Super Idee
Ich hoffe, dass es viele Eltern sehen
und es Ihren Kindern vorlesen. Denn mit anderen, unsinnigen Dingen sind doch die meisten regelrecht schreibwütig. Was ich eigentlich hier vermisse.

Das ist jedenfall mal eine tolle Sache.
Eine Geschichte die ich auch noch nicht kannte. Freue mich schon auf die noch
kommenden Geschichten.Mein Enkel freut sich auch schon sehr darauf und wartet schon auf die nächste Gutenachtgeschichte.

Na dann mal ran an die Tasten und zeigt das Euch Eure Kinder etwas bedeuten. Vielleicht bekommen wir dann ja noch mehr zu lesen.
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