So, 10:10 Uhr
10.11.2013
Bergkameraden mit neuer Führung
In Sondershausen fand gestern die 20. Delegiertenkonferenz des Landesverbandes der Bergmanns- Hütten- und Knappenvereine Thüringens statt. Und da hatte sich einiges getan. Mit vor Ort Ihre Nordthüringer Online-Zeitungen...
Bis aus über 500 Kilometer Entfernung waren die Gäste angereist, um an der 20. Delegiertenkonferenz im Bergmannsheim am historischen Petersenschacht von Sondershausen teilnehmen zu können. Mit der Teilnahme des Bundesvorsitzenden Kurt Wardenga fand diese wichtige Konferenz den entsprechenden Rahmen, genauso wie die Teilnahme von Hartmut Kiesling vom Thüringer Bergamt.
Und Umbruch war angesagt, denn das seit vielen Jahren bewährte Führungsduo des Thüringer Landesverbandes Helmut Grotsch (re.) und Dr. Christian Schilder) hatten schon lange vorher angekündigt, nicht nochmals für den Vorsitz kandidieren zu wollen.
Die Begrüßung hatte Helmut Grotsch vorgenommen. Er, wie auch später Günter Otto vom Bergmannsverein Sondershausen, wiesen auf die lange Tradition des Bergbaus in Sondershausen hin (120 Jahre Bergbau in Sondershausen) und des Jubiläums 20 Jahre Landesverband.
Vor den eigentlichen Beratungen gab es jedoch eine Gedenkminute für die im vergangenen Jahr verstorbenen Bergkameraden Christfried Hädicke und den drei verunglückten Kumpel im Kaliwerk Unterbreizbach. Stehend der Ehrengast Peter Fanselow von der IG Bergbau / Energie.
Der scheidende Vorsitzende konnte seit der Gründung des Landesverbandes am 1. Mai 1993 auf zahlreich Erfolge zurück blicken, wurden in der Zeit doch drei große Bergmannstage in Nordhausen und zwei Mal in Sondershausen durchgeführt und erfolgreich an den Thüringentagen teilgenommen. Zurzeit hat der Landesverband 27 Mitgliedervereine.
Landrätin Antje Hochwind (SPD) des Kyffhäuserkreises verwies auf die Wichtigkeit des Landsverbandes und der Erhaltung der Tradition. Denn mit der Berufsausbildung in Sondershausen für Bergbautechnologen wird eine wichtige Lücke für ganz Deutschland geschlossen.
Sowohl Günter Otto vom Sondershäuser Bergmannsverein als gestriger Gastgeber als auch Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) verwiesen ebenfalls auf die erfolgreichen Bergmannstage und den Thürigentag in diesem Jahr. Aber auch die jährlichen Familienbergmannsfeste sind ein wichtiges kulturelles Erlebnis in Sondershausen.
Auch der neugewählte Vorsitzende des Thüringer Landesverbandes, Ralph Haase, ist den Bergkameraden aus Nordthüringen und den Lesern kein unbekannter, war er doch langjähriger Geschäftsführer der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- u. Sicherungs GmbH (GSES).
Hier der neue Landesvorstand mit Ralph Haase, Olaf Schmidt, Dr. Heinz Bartl und Udo Tischbein.
Auf Vorschlag des noch alten Landesvorstandes waren in einstimmiger Abstimmung die Bergkameraden Kurt Wardenga, Dietmar Richter und Rolf Klarenbach vom Bundesverband zu Ehrenmitgliedern des Thüringer Landesverbandes bestimmt worden. Mit einer Medaille wurde auch Sondershausens Bürgermeister geehrt, hatten doch er und Grotsch die Idee ins Rennen gebracht, die Stadt Sondershausen mit dem Ehrennamen Bergstadt Sondershausen zu versehen, der dann später vom Stadtrat in die Tat umgesetzt wurde.
Bilder: Otto Wagner und Karl-Heinz Herrmann
Autor: khhBis aus über 500 Kilometer Entfernung waren die Gäste angereist, um an der 20. Delegiertenkonferenz im Bergmannsheim am historischen Petersenschacht von Sondershausen teilnehmen zu können. Mit der Teilnahme des Bundesvorsitzenden Kurt Wardenga fand diese wichtige Konferenz den entsprechenden Rahmen, genauso wie die Teilnahme von Hartmut Kiesling vom Thüringer Bergamt.
Und Umbruch war angesagt, denn das seit vielen Jahren bewährte Führungsduo des Thüringer Landesverbandes Helmut Grotsch (re.) und Dr. Christian Schilder) hatten schon lange vorher angekündigt, nicht nochmals für den Vorsitz kandidieren zu wollen.
Die Begrüßung hatte Helmut Grotsch vorgenommen. Er, wie auch später Günter Otto vom Bergmannsverein Sondershausen, wiesen auf die lange Tradition des Bergbaus in Sondershausen hin (120 Jahre Bergbau in Sondershausen) und des Jubiläums 20 Jahre Landesverband.
Vor den eigentlichen Beratungen gab es jedoch eine Gedenkminute für die im vergangenen Jahr verstorbenen Bergkameraden Christfried Hädicke und den drei verunglückten Kumpel im Kaliwerk Unterbreizbach. Stehend der Ehrengast Peter Fanselow von der IG Bergbau / Energie.
Der scheidende Vorsitzende konnte seit der Gründung des Landesverbandes am 1. Mai 1993 auf zahlreich Erfolge zurück blicken, wurden in der Zeit doch drei große Bergmannstage in Nordhausen und zwei Mal in Sondershausen durchgeführt und erfolgreich an den Thüringentagen teilgenommen. Zurzeit hat der Landesverband 27 Mitgliedervereine.
Landrätin Antje Hochwind (SPD) des Kyffhäuserkreises verwies auf die Wichtigkeit des Landsverbandes und der Erhaltung der Tradition. Denn mit der Berufsausbildung in Sondershausen für Bergbautechnologen wird eine wichtige Lücke für ganz Deutschland geschlossen.
Sowohl Günter Otto vom Sondershäuser Bergmannsverein als gestriger Gastgeber als auch Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) verwiesen ebenfalls auf die erfolgreichen Bergmannstage und den Thürigentag in diesem Jahr. Aber auch die jährlichen Familienbergmannsfeste sind ein wichtiges kulturelles Erlebnis in Sondershausen.
Auch der neugewählte Vorsitzende des Thüringer Landesverbandes, Ralph Haase, ist den Bergkameraden aus Nordthüringen und den Lesern kein unbekannter, war er doch langjähriger Geschäftsführer der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- u. Sicherungs GmbH (GSES).
Hier der neue Landesvorstand mit Ralph Haase, Olaf Schmidt, Dr. Heinz Bartl und Udo Tischbein.
Auf Vorschlag des noch alten Landesvorstandes waren in einstimmiger Abstimmung die Bergkameraden Kurt Wardenga, Dietmar Richter und Rolf Klarenbach vom Bundesverband zu Ehrenmitgliedern des Thüringer Landesverbandes bestimmt worden. Mit einer Medaille wurde auch Sondershausens Bürgermeister geehrt, hatten doch er und Grotsch die Idee ins Rennen gebracht, die Stadt Sondershausen mit dem Ehrennamen Bergstadt Sondershausen zu versehen, der dann später vom Stadtrat in die Tat umgesetzt wurde.
Bilder: Otto Wagner und Karl-Heinz Herrmann































