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Di, 06:48 Uhr
12.11.2013

silber als Geldanlage

Wer Silbermünzen kauft, muss ab 2014 tiefer in die Tasche greifen. Ab dem 1. Januar kassiert der Staat dafür 19 Prozent Mehrwertsteuer, statt bisher 7 Prozent. Trotzdem warnt Finanztest Anleger vor übereilten Investitionen. „Der Silberpreis ist unberechenbar und unterliegt extremen Wertschwankungen“, schreibt die Zeitschrift...


Für langfristig orientierte Anleger haben Silbermünzen aber Vorteile. Was für und gegen eine Investition in Silber spricht und wie viel Vermögen sie in Silber investieren sollten, erklärt die Zeitschrift in ihrer Dezember-Ausgabe.

Die Verlockung für Anleger ist groß: Schnell noch Silbermünzen kaufen, bevor die Mehrwertsteuer zum 1. Januar 2014 steigt. Doch für schnelle Gewinne eignen sich Silbermünzen nicht, warnt die Zeitschrift Finanztest. Der Silberpreis ist in den vergangenen Jahren tendenziell gestiegen, auch weil Silber in der Industrie immer bedeutender wird. Trotzdem schwanke der Silberwert zu stark für zuverlässige Prognosen.

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Silbermünzen und -barren sind im Vergleich zu börsengehandelten Silber-Zertifikaten vergleichsweise teuer. Bereits vor der Steuererhöhung zahlen Anleger im günstigsten Fall 18 Prozent mehr, als das Silber an der Börse wert ist. Im Vergleich: Bei Gold liegt der Mehrpreis nur bei etwa drei bis vier Prozent. Dazu kommt, dass echtes Silber sicher in einem Tresor oder Schließfach gelagert werden sollte, was weitere Kosten verursacht.

Der große Vorteil von echtem Silber: Anleger können Gewinne aus dem Verkauf von Münzen und Barren nach einer Haltefrist von einem Jahr ohne Steuerabzug kassieren. Das ist bei Silberzertifikaten nicht der Fall.

Bei hohen Gewinnen wie in der Vergangenheit macht das leicht mehr aus als der Aufpreis und die Mehrwertsteuer beim Kauf. Bei Zertifikaten gibt es außerdem das sogenannte Emittentenrisiko: Geht der Herausgeber des Wertpapiers pleite, können Anleger ihr Geld verlieren. Wer das Edelmetall also als langfristige Investition betrachtet und nicht mehr als zehn Prozent seines Vermögens versilbert, für den können die Münzen durchaus attraktiv sein.

Der ausführliche Bericht erscheint in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 13.11.2013 am Kiosk) und ist bereits online unter www.test.de/silber abrufbar.
Autor: red

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Kommentare
TimSch
24.11.2013, 13:32 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert.
Frank Tabatt
24.11.2013, 20:00 Uhr
Silberanlage
Das sagt Wikipedia dazu:

10-Euro-Gedenkmünzen

Am 1. Januar 2002 erfolgte die Umstellung der Währung in Deutschland von DM auf Euro.[49] Seitdem wurden bis zum Jahr 2007 jährlich fünf Gedenkmünzen im Nennwert von 10 Euro ausgegeben; eine Ausnahme davon bildete der Jahrgang 2006 mit vier Motiven. Begonnen wurde diese Serie mit einer Münze anlässlich der Währungsumstellung. Von 2003 bis 2006 wurde jährlich eine zusätzliche 10-Euro-Münze anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland geprägt.
Wertseite
Erste deutsche Gedenkmünze in Euro
Bildseite
Erste deutsche Gedenkmünze in Euro

Alle bis 2010 geprägten 10-Euro-Münzen bestehen aus Sterlingsilber. Aus dem Münzgewicht von 18 g und der 925-er Legierung ergibt sich ein Feingewicht von 16,65 g. Somit beträgt der reine Silberwert dieser Münzen derzeit 7,93 Euro (Silberpreis vom 26. Juli 2013). Aufgrund der Gefahr, dass der Metallwert den Nennwert übersteigen könnte, wurde das Ausgabedatum der letzten beiden 10-Euro-Gedenkmünzen mit diesen hohen Silberanteil auf den 26. Oktober 2010 vorgezogen. Das Feingewicht von 16,65 Gramm Silber entspricht dem eines Vereinstalers von 1857.

Im Jahr 2011 wurde die erste 10-Euro-Gedenkmünzenausgabe zu Ehren von Franz Liszt mit einem auf 62,5 % reduzierten Silbergehalt und einem auf 16 g reduzierten Münzgewicht herausgegeben, bei dem das Feingewicht nur noch 10 g Silber betrug.[50]. Die weiteren Ausgaben werden in der Normalausführung in einer Kupfer-Nickel-Legierung, in der Spiegelglanzausführung weiterhin in einer Legierung mit einem Silberanteil von 62,5 % herausgegeben.[51]

Fest steht die 10 EURO Münzen sind derzeit vom Silberpreis nicht mehr 10 EURO wert - dann lieber Barrensilber kaufen
Frank Tabatt
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