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Fr, 12:55 Uhr
15.11.2013

Korrekturen bei Energiewende

Die Umweltministerinnen und –minister der Bundesländer haben sich auf ihrer Konferenz heute in Erfurt für eine Anpassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ausgesprochen, um Fehlentwicklungen auf dem Energiemarkt zu korrigieren...


„Wir stehen hinter der Energiewende und erkennen ihre Bedeutung für Klima, unseren Lebensraum und unseren Wirtschaftsstandort. Gerade deshalb sind einige Korrekturen notwendig, um eine sichere und effiziente Energieversorgung zu gewährleisten“, sagte Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz nach der Konferenz.

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Die Ressortchefs fordern eine bessere Koordination der Energiewende zwischen Bund und Ländern sowie auf europäischer Ebene. Außer dem EEG soll auch der Strommarkt neugestaltet werden, um die Versorgung und Bezahlbarkeit der Stromversorgung sicherzustellen. Die Umweltminister von Bund und Ländern halten auch an ihren Klimazielen fest. Auf der Weltklimakonferenz in Warschau wird sich Deutschland für die Begrenzung der Erderwärmung um maximal 2°C einsetzen.

„Wir besitzen die technische Kompetenz, um die Emission von Treibhausgasen wirksam zu reduzieren. Deshalb sollte Deutschland den Welt-Klima-Prozess engagiert vorantreiben und andere Nationen beim Klimaschutz sowie der Klimaanpassung unterstützen“, sagte Minister Reinholz.

Die Umweltministerkonferenz begrüßte weiterhin die Stärkung von Umwelt- und Naturschutz in der europäischen Agrarpolitik sowie die Initiativen der Bundesregierung beim Lärmschutz.

Die Umweltministerkonferenz ist die Konferenz der Umweltministerinnen und –minister, -senatorinnen und –senatoren von Bund und Ländern. In diesem Jahr hatte Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz den Vorsitz der UMK inne und lud zu Sitzungen in Oberhof, Berlin und Erfurt. Bevor Thüringen den Vorsitz 2014 an Baden-Württemberg übergibt, besucht die UMK am 27. November noch EU-Kommissar Günther Oettinger in Brüssel.
Autor: red

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