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Di, 14:25 Uhr
19.11.2013

„Begrünung der Rückstandshalde

Am Vormittag fand die offizielle Abschlusspflanzung zum Projekt „Begrünung der Rückstandshalde Sondershausen“ im Rahmen des „Thüringer Modells“ der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Thüringen e.V. statt...


Im Jahr 2011, dem Internationalen Jahr der Wälder, haben im Rahmen unseres Projektes „Thüringer Modell“ die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Thüringen e.V. (SDW), die GSES GmbH Sondershausen sowie das Thüringer Forstamt Sondershausen gemeinsam begonnen, die große Abraumhalde im Sondershäuser Norden weiter zu begrünen. Das Ziel dieser beschleunigten Bepflanzung der Halde mit Pioniergehölzen war es, schnellstmöglich eine optische Umgestaltung zu erzielen.

„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann) „Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Mit einer Veranstaltung am 4.4.2011 begann unter der Schirmherrschaft des Thüringer Ministers für Landwirtschaft, Forsten, Umelt und Naturschutz Jürgen Reinholz (CDU) das Projekt der SDW Thüringen mit dem Beplanzen eines 65 ha großen Haldengeländes.

„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann) „Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Der Geschäftsführer der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbh (GSES) Rainer Süße begrüßte bei leider sehr trüben Wetter die Gäste auf der Kalirückstandshaöde.

Das Ziel dieser beschleunigten Bepflanzung der Halde mit Pioniergehölzen, die sich mittelfristig selbst verjüngen sollen, war es, schnellstmöglich eine optische Umgestaltung zu erzielen, so die SDW.

Aber es stekt noch viel mehr wichtiges dahinter, wie der Geschäftsführer dar HABES GmbH, Joachim Brumme, im Gespräch mit kn verriet. Die Abdeckung des Kalirückstandsbergs verhindert, dass das Regenwasser mit der Zeit den größten Teil der Halde auflöst, denn über 80 Prozent der Halde bestehen aus zu Teil sehr gut wasserlöslichen Bestandteilen, das bekannte Steinsalz NaCL, in reiner Form als Kochsalz in der Küche verwendet.

Es werden erhebliche Mittel in die Halde gesteckt, um die teils bis zu 10 und 15 Meter hohe Abdeckschicht aufzubringen und die Begrünung zu erreichen. Die Begrünung sichert auch, dass das Regenwaser kaum noch bis zum Salz vordringt. Denn was sich im Regenwasser gelöst hat, gelangt über den Vorfluter, sprich Wipper, in die Gewässer, die dadurch versalzen würden.

„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann) „Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

So legte u.a. vom Vorstand des SDW Dr. Volker Düssel selbst Hand an, um die letzten Bäume zu Pflanzen. So wurden in den vergangenen drei Jahren ca. 8.000 Pflanzen, vorrangig Robinien und Weißerlen, welche die SDW kostenlos zur Verfügung stellte, angepflanzt.

Zum Abschluss des Projekts war es der SDW ein großes Anliegen, so die Geschäftsführerin Birgit Luhn mit allen Vertragspartnern gemeinsam die letzten Bäumzu setzen. Unter den Pflanzern auch Forstamtsleiter Lutz Eichhorn und Dr. Michael Fruth vom Umweltamt des Landratsamtes Kyffhäuserkreis.

„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann) „Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Dabei freute sie sich, Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 und 9 des Förderzentrums Sondershausen bei den letzten Pflanzungen dabei zu haben. Für die meisten war es das erste Mal, dass man auf die rund 120 Meter hohe Halde durfte.

Zum Abschluss der Pflanzung erhielten Birgit Luhn, Dr. Volker Düssel und CDU - Landtagsmitglied Manfred Scherer ein Bild von der Kalirückstandshalde. Bei letzterem hatte Joachim Brumme sehr ehrenwerte Hintergedanken. Bei der HABES braucht man die Unterstützung der Politik. In kn gabe es schon öfter Berichte über die Probleme bei dem Aufbringen von Rückständen.

So dürfen seit 2011 keine Gipsabfälle mehr auf die Rückstandshalde verbracht werden. Ein nicht geringer Teil des Rückstandsberges besteht ja aus, richtig, Gips. Man darf auf eine Halde, aus der fast 20 Prozent Gips schon liegen keine gipshaltigen Rückstände aufbringen, so Joachim Brumme gegenüber kn. Dabei ist Gips noch der harmloseste Bestandteil der Halde. Währens sich in einem Liter Regenwasser bis zu 350 g Steinsalz lösen können, sind es bei Gips gerade mal 2,6g. Das verstehe, wer will. Hier ist also noch viel Konfliktstoff drin.
„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
„Begrünung der Rückstandshalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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