Di, 15:39 Uhr
26.11.2013
7. Fahrradkommunalkonferenz in Erfurt
Verkehrsminister Carius begrüßt Gründung der "AG Fahrradfreundliche Kommunen Thüringen". Dazu kam aus dem Verkehrsministerium folgende Meldung...
Der Radverkehr leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität. Deshalb begrüßt die Landesregierung den Zusammenschluss fahrradfreundlicher Kommunen in Thüringen. Die Förderung des Radverkehrs muss integrierter Bestandteil der Verkehrspolitik von Land und Kommunen sein. Gemeinsam wollen wir bis 2020 den Anteil des Radverkehrs auf 12 Prozent verdoppeln, sagte Verkehrsminister Christian Carius anlässlich der Gründung der ‚Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen Thüringen‘ am Montagabend auf der deutschlandweiten 7. Fahrradkommunalkonferenz in Erfurt.
Vertreter der in der Arbeitsgemeinschaft mitwirkenden neun Kommunen und zwei Landkreise unterzeichneten am Abend bei einem Empfang im Erfurter Kaisersaal zum Auftakt der 7. Fahrradkommunalkonferenz eine entsprechende Erklärung. Mitglieder der AG sind die Städte Erfurt, Weimar, Jena und Gera sowie Ilmenau, Arnstadt, Mühlhausen, Nordhausen und Schmölln. Auch der Kyffhäuserkreis und der Landkreis Schmalkalden-Meiningen gehören zu den Gründungsmitgliedern der vom Verkehrsministerium initiierten Arbeitsgemeinschaft.
Die am abendlichen Gründungsakt teilnehmende Verkehrsstaatssekretärin Inge Klaan sagte: Wir wollen in der Nahmobilität den Radverkehr weiter stärken. Thüringen ist mit der kostenlosen Fahrradmitnahme im Nahverkehr der Bahn bundesweit Vorreiter. Darüber hinaus haben wir mittlerweile über die Hälfte der Bahnstationen mit Fahrradabstellanlagen ausgestattet. In die Förderung des Radverkehrs hat das Land in den vergangenen fünf Jahren jährlich rund 11 Millionen Euro investiert. So konnten über 300 Kilometer neuer Radwege errichtet oder gefördert werden. Durch die Förderung des Radverkehrs wollen wir gemeinsam mit den Kommunen auch die Verkehrssicherheit erhöhen und die Lebensqualität verbessern.
Am Montag und Dienstag tagen in Erfurt über 200 Radverkehrsexperten aus dem gesamten Bundesgebiet. Das bundesweite Forum der Radverkehrsverantwortlichen wird jährlich vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden durchgeführt. Gastgeber sind in diesem Jahr der Freistaat Thüringen und die Landeshauptstadt Erfurt. Dieses Jahr diskutieren die Vertreter unter dem Motto ‚Neue Impulse für die Radverkehrsförderung‘ vorrangig über die Situation von Kommunen, die noch nicht in der Top-Liga der Fahrradstädte spielen, aber Ambitionen zeigen, dies mittel- bis langfristig zu ändern.
Die Konferenz wurde am Montag mit einem Empfang im Erfurter Kaisersaal eröffnet. Die Teilnehmer wurden durch die Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan, den Oberbürgermeister der Stadt Erfurt, Andreas Bausewein, und die Radverkehrsbeauftragte des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Birgitta Worringen, begrüßt.
Kommentar kn
Hoffentlich lesen sich das die Verantwortlichen im Kyffhäuserkreis gut durch: Fahrradabstellanlagen. Auch wenn man hier nur von Bahnhöfen spricht, auch Busbahnhöfe und öffentliche Einrichtungen sollten bedacht werden.
Autor: khhDer Radverkehr leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität. Deshalb begrüßt die Landesregierung den Zusammenschluss fahrradfreundlicher Kommunen in Thüringen. Die Förderung des Radverkehrs muss integrierter Bestandteil der Verkehrspolitik von Land und Kommunen sein. Gemeinsam wollen wir bis 2020 den Anteil des Radverkehrs auf 12 Prozent verdoppeln, sagte Verkehrsminister Christian Carius anlässlich der Gründung der ‚Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen Thüringen‘ am Montagabend auf der deutschlandweiten 7. Fahrradkommunalkonferenz in Erfurt.
Vertreter der in der Arbeitsgemeinschaft mitwirkenden neun Kommunen und zwei Landkreise unterzeichneten am Abend bei einem Empfang im Erfurter Kaisersaal zum Auftakt der 7. Fahrradkommunalkonferenz eine entsprechende Erklärung. Mitglieder der AG sind die Städte Erfurt, Weimar, Jena und Gera sowie Ilmenau, Arnstadt, Mühlhausen, Nordhausen und Schmölln. Auch der Kyffhäuserkreis und der Landkreis Schmalkalden-Meiningen gehören zu den Gründungsmitgliedern der vom Verkehrsministerium initiierten Arbeitsgemeinschaft.
Die am abendlichen Gründungsakt teilnehmende Verkehrsstaatssekretärin Inge Klaan sagte: Wir wollen in der Nahmobilität den Radverkehr weiter stärken. Thüringen ist mit der kostenlosen Fahrradmitnahme im Nahverkehr der Bahn bundesweit Vorreiter. Darüber hinaus haben wir mittlerweile über die Hälfte der Bahnstationen mit Fahrradabstellanlagen ausgestattet. In die Förderung des Radverkehrs hat das Land in den vergangenen fünf Jahren jährlich rund 11 Millionen Euro investiert. So konnten über 300 Kilometer neuer Radwege errichtet oder gefördert werden. Durch die Förderung des Radverkehrs wollen wir gemeinsam mit den Kommunen auch die Verkehrssicherheit erhöhen und die Lebensqualität verbessern.
Am Montag und Dienstag tagen in Erfurt über 200 Radverkehrsexperten aus dem gesamten Bundesgebiet. Das bundesweite Forum der Radverkehrsverantwortlichen wird jährlich vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden durchgeführt. Gastgeber sind in diesem Jahr der Freistaat Thüringen und die Landeshauptstadt Erfurt. Dieses Jahr diskutieren die Vertreter unter dem Motto ‚Neue Impulse für die Radverkehrsförderung‘ vorrangig über die Situation von Kommunen, die noch nicht in der Top-Liga der Fahrradstädte spielen, aber Ambitionen zeigen, dies mittel- bis langfristig zu ändern.
Die Konferenz wurde am Montag mit einem Empfang im Erfurter Kaisersaal eröffnet. Die Teilnehmer wurden durch die Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan, den Oberbürgermeister der Stadt Erfurt, Andreas Bausewein, und die Radverkehrsbeauftragte des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Birgitta Worringen, begrüßt.
Kommentar kn
Hoffentlich lesen sich das die Verantwortlichen im Kyffhäuserkreis gut durch: Fahrradabstellanlagen. Auch wenn man hier nur von Bahnhöfen spricht, auch Busbahnhöfe und öffentliche Einrichtungen sollten bedacht werden.