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Fr, 15:19 Uhr
29.11.2013

Weiße Weihnacht?

Weiße Weihnachten sind in Deutschland eher selten, außer man wohnt im höheren Mittelgebirgsraum oder am Alpenrand. Grüne Weihnachten sind viel häufiger. Ein Blick ins Klimaarchiv des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bietet eine Erklärung...


Der erste Schnee der Saison fällt zwar oft bereits Mitte oder Ende November, es folgt oftmals eine mildere Phase und etwa Mitte Dezember manchmal ein Kaltluftvorstoß und weiterer Schneefall. Allerdings sei es, so DWD-Pressesprecher Andreas Friedrich, meist kurz vor dem Fest mit der weißen Pracht dann wieder vorbei. „Oft strömt milde atlantische Luft verbunden mit gelegentlichen Regenfällen von Westen heran, das berüchtigte „Weihnachtstauwetter stellt sich ein - und weg ist der Schnee."

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Wie oft kann sich Deutschland über Weiße Weihnachten freuen? Auf diese Frage haben die Klimaexperten des DWD keine eindeutige Antwort. Es komme darauf an, wie man den Begriff „Weiße Weihnacht“ definiere. Soll an wenigstens einem der drei Weihnachtstage, also am 24., 25. oder 26.12., eine Schneedecke liegen, spricht der DWD von einem „schwachen Kriterium“. Dafür ergeben sich hierzulande folgende Wahrscheinlichkeiten: Aachen 26 Prozent (etwa alle 4 Jahre), Frankfurt 28, Hamburg 29, Dresden 30 und München 54 Prozent, also etwa alle 2 Jahre.

Soll dagegen an allen drei Tagen eine Schneedecke vorhanden sein, liege ein viel seltener auftretendes „starkes Kriterium“ vor. Die Wahrscheinlichkeiten hierfür: Aachen 10 Prozent (etwa alle 10 Jahre), Frankfurt 11, Hamburg 11, Dresden 18 und München 42 Prozent.

Trotz Klimawandel nicht seltener geworden

Das letzte gemeinsame Weiße Weihnachten aller hier genannten Städte gab es 1981. Allerdings traf das auch 2010 in nahezu ganz Deutschland zu. Nur am Morgen des Heiligen Abends 2010 hatte die Schneedecke im Süden und Südwesten noch einige Lücken, aber bis zum Heiligen Abend sorgte dann Neuschnee für eine Schneedecke in ganz Deutschland. Trotz der globalen Klimaerwärmung sind Weiße Weihnachten in den vergangenen 100 Jahren aber noch nicht seltener geworden.

Allgemein gilt jedoch: Je näher an Nord- und Ostsee und je niedriger das Gelände, desto geringer die Chancen. Am Niederrhein oder auf Helgoland hat man daher auch 2013 die geringsten Chancen auf einen weihnachtlichen Spaziergang im Schnee.
Autor: red

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