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Mi, 23:03 Uhr
04.12.2013

Ohne Pachtvertrag - Wie weiter?

Dem Tourismusverband Kyffhäuser (TVK) wird der Betreibervertrag zum Kyffhäuserdenkmal gekündigt, das beschloss heute der Kreisausschuss des Kreistags des Kyffhäuserkreises, kn berichtete bereits. Aber wie geht es weiter. Vier Varianten stehen zur Wahl...

Der 1. Beigeordnete Holger Häßler (pl.) hatte die Kreisausschusssitzung übernommen, da Landrätin Antje Hochwind (SPD) als Vorsitzende des TVK nicht in eigener Sache entscheiden durfte, wie bereits berichtet.

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Aber ehe es zu diesem Thema kam, informierte Häßler, dass der Stellvertreter der Verbandsvorsitzenden des TVK, Matthias Deichstetter, sein Amt niedergelegt hat. Aus gutem Grund, denn als Mitverantwortlicher für Tourismus in der Kreisverwaltung soll er maßgeblich bei einem neuen Betreiberkonzept mitarbeiten.

Danach legte Häßler vor, wie es mit dem Betreiben des Kyffhäuserdenkmals weiter gehen soll.

- Variante 1: Es gibt eine öffentliche Ausschreibung zur Betreibung des Denkmals.

- Variante 2: Die Kreisverwaltung betreibt das Denkmal in eigener Regie.

- Variante 3: Gründung eines neuen Vereins zum Betreiben des Kyffhäuserdenkmals, was steuerliche Vorteile hätte, so Häßler. (So wie sich Häßler ausdrückte meinte er nur einen Verein zum Betreiben des Denkmals, noch nicht eines neuen Tourismusvereins.)

- Variante 4: Die Betreibung wird einer Gebietskörperschaft übertragen, dass könnte wohl auch eine Kommune sei.

In der Kreisverwaltung wird dazu eine Konzeption erarbeitet. Welche Variante gewählt wird haben dann die Kreistagsmitglieder in ihrer Februarsitzung 2014 zu entscheiden.

Für die Zeit bis zur Entscheidung durch den Kreistag und dem Ende der Bewirtschaftung durch den TVK / Insolvenzverwalter soll das Denkmal ohne Eintrittpreise frei zugänglich sein. Es werden nur Aufsichtspersonen anwesend sein. Häßler ließ offen, wer die Aufsichtspersonen stellen wird und durch wen sie bezahlt werden. Da Januar / Februar sowieso zu den Besucher schwachen Zeiten zählt, so Häßler, seien die Verluste zu verschmerzen.

Häßler unterstrich, nicht den Vertrag gekündigt zu haben und den Insolvenzverwalter alles machen zu lassen, hätte bedeutet, dass weitere unkalkulierbare Kosten auf den Kreis hätten zugekommen können.

Auf Nachfrage von Mike Göllert (CDU) informierte Häßler, dass auch der Vertrag zum Betreiben des Parkplatzes (hier zahlt der Kreis an die Gemeinde Kyffhäuserland) bereits gekündigt wurde.

Im Raum steht auch noch die Mitgliedschaft der Kreisverwaltung im TVK. Hier zahlt der Kreis einen Jahresbetrag in Höhe von 13.000 Euro. Hier beträgt die Kündigungsfrist ein Jahr.

Einstimmig ging ein weiterer Beschluss über die Bühne. Der Kreisausschuss beauftragte den 1. Kreisbeigeordneten, als Vertreter des Kyffhäuserkreises, in den Gläubigerausschuss des Insolvenzverfahrens des TVK Iris Obijou und Dr. Heinz-Ulrich Thiele zu bennen, fals der Kreis zwei Vertreter entsenden darf, ansonsten wird Frau Obijou die Vertretung allein übernehmen.
Autor: khh

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