So, 16:16 Uhr
15.12.2013
Wetter-Katastrophen: Mai 2013
Im zurückliegenden Jahr traten deutschlandweit wieder viele Unwetter auf, die Menschenleben forderten und zu beträchtlichen Schäden führten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat den Wetterverlauf des Jahres 2013 Tag für Tag und rund um die Uhr überwacht, etwa 30 000 Mal frühzeitig vor gefährlichen Wetterlagen gewarnt und diese dokumentiert...
Bei Bräunlingen im Schwarzwald-Baar-Kreis kam am 24. eine Fahrerin wegen plötzlicher Schneeglätte von der Straße ab und wurde schwer verletzt. Die größten Schäden verursachten Überschwemmungen durch Starkregen und Dauerniederschlag. Flüsse traten über die Ufer, Straßen standen unter Wasser, Keller liefen voll, Bäume stürzten um, Straßen und Bahnlinien wurden unterspült, Schlammlawinen ausgelöst.
In Bohlingen/Singen standen am 2. Keller und Straßen unter Wasser. Über die Städte Traunstein und Mühldorf am Inn wurde am 6. der Ausnahmezustand verhängt – u.a. blieben Autos in gefluteten Unterführungen stecken. Am 7. ergoss sich eine Schlammlawine bis in den Eingangsbereich des Klinikums Naila in Oberfranken. Bei Rudolstadt wurden am 17. von den teilweise überfluteten B88 und B85 Autos weggespült. Ein Erdrutsch blockierte die Bahnstrecke zwischen Rottetal und Stadtilm in Thüringen.
In Nierstein in Rheinhessen wurden am 19./20. wegen eines abrutschenden Hangs zwei Häuser evakuiert. In der Nacht zum 28. lösten sich etwa 300 Tonnen Gestein bei Neuhaus an der Pegnitz. Am 30. standen Stadtroda und Bad Köstritz unter Wasser. Bei Letter in Niedersachsen starb eine Radfahrerin nach dem Befahren einer wegen Überflutung gesperrten Straße.
Im Mai wurde in folgenden Regionen Hagel beobachtet: am 1. auf dem Feldberg/Schwarzwald, am 3. in den Alpen und am Alpenrand. In Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu entstand eine 30 cm hohe Hagel- /Graupeldecke. Am 9. gab es örtlich in Mecklenburg-Vorpommern, in Sachsen-Anhalt, im Erzgebirge und am Alpenrand Hagel, am 10. am Bodensee, am 11. im Emsland, am 12. örtlich in der Eifel, im Raum Berlin, im Erzgebirge und im Südosten Bayerns, am 15. im Großraum Hamburg und örtlich in Thüringen, am 16. örtlich in Nordhessen mit bis zu 4 cm Korndurchmesser in Bad Arolsen, am 17. im Oberharz und in Thüringen, am 19. im Erzgebirge, am 21. im Alpenvorland und am Alpenrand, am 25. am Bodensee, am 28. in Berlin, am 29. auf dem Feldberg/Schwarzwald und am 31. örtlich in Thüringen und wieder auf dem Feldberg im Schwarzwald.
Am 4. wurde ein Tornado südlich von Flonheim in Rheinland-Pfalz und am 12. an der unbewohnten Insel Minsener Oog südöstlich von Wangerooge gesichtet. Am 29. entwurzelte ein dritter Tornado Bäume südlich des Ortes Lockwitz bei Dresden.
Autor: redMai 2013
Am 9. schlug bei einer Vatertagsfeier ein Blitz in eine Festwiese bei Dabel östlich von Schwerin ein und verletzte 39 Personen teils schwer. Sturm entwurzelte am 11. im Kreis Cuxhaven Bäume, so auch eine große Buche auf dem Campingplatz von Bad Bederkesa. Am 23. kollidierten auf einer nach Graupel- oder Hagelschauer seifigen Fahrbahn mehrere Fahrzeuge – 12 Personen wurden verletzt, eine davon schwer.Bei Bräunlingen im Schwarzwald-Baar-Kreis kam am 24. eine Fahrerin wegen plötzlicher Schneeglätte von der Straße ab und wurde schwer verletzt. Die größten Schäden verursachten Überschwemmungen durch Starkregen und Dauerniederschlag. Flüsse traten über die Ufer, Straßen standen unter Wasser, Keller liefen voll, Bäume stürzten um, Straßen und Bahnlinien wurden unterspült, Schlammlawinen ausgelöst.
In Bohlingen/Singen standen am 2. Keller und Straßen unter Wasser. Über die Städte Traunstein und Mühldorf am Inn wurde am 6. der Ausnahmezustand verhängt – u.a. blieben Autos in gefluteten Unterführungen stecken. Am 7. ergoss sich eine Schlammlawine bis in den Eingangsbereich des Klinikums Naila in Oberfranken. Bei Rudolstadt wurden am 17. von den teilweise überfluteten B88 und B85 Autos weggespült. Ein Erdrutsch blockierte die Bahnstrecke zwischen Rottetal und Stadtilm in Thüringen.
In Nierstein in Rheinhessen wurden am 19./20. wegen eines abrutschenden Hangs zwei Häuser evakuiert. In der Nacht zum 28. lösten sich etwa 300 Tonnen Gestein bei Neuhaus an der Pegnitz. Am 30. standen Stadtroda und Bad Köstritz unter Wasser. Bei Letter in Niedersachsen starb eine Radfahrerin nach dem Befahren einer wegen Überflutung gesperrten Straße.
Im Mai wurde in folgenden Regionen Hagel beobachtet: am 1. auf dem Feldberg/Schwarzwald, am 3. in den Alpen und am Alpenrand. In Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu entstand eine 30 cm hohe Hagel- /Graupeldecke. Am 9. gab es örtlich in Mecklenburg-Vorpommern, in Sachsen-Anhalt, im Erzgebirge und am Alpenrand Hagel, am 10. am Bodensee, am 11. im Emsland, am 12. örtlich in der Eifel, im Raum Berlin, im Erzgebirge und im Südosten Bayerns, am 15. im Großraum Hamburg und örtlich in Thüringen, am 16. örtlich in Nordhessen mit bis zu 4 cm Korndurchmesser in Bad Arolsen, am 17. im Oberharz und in Thüringen, am 19. im Erzgebirge, am 21. im Alpenvorland und am Alpenrand, am 25. am Bodensee, am 28. in Berlin, am 29. auf dem Feldberg/Schwarzwald und am 31. örtlich in Thüringen und wieder auf dem Feldberg im Schwarzwald.
Am 4. wurde ein Tornado südlich von Flonheim in Rheinland-Pfalz und am 12. an der unbewohnten Insel Minsener Oog südöstlich von Wangerooge gesichtet. Am 29. entwurzelte ein dritter Tornado Bäume südlich des Ortes Lockwitz bei Dresden.