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Do, 15:05 Uhr
02.01.2014

Das Einrücken hat begonnen

Die in den letzten Monaten fast leer stehende Karl-Günther-Kaserne in Sondershausen füllt sich seit heute wieder. Eine Aufgabe der Bundeswehrreform wird seit heute umgesetzt...

Seit 24. März 2013 ist das Raketenartilleriebataillon 132 Sondershausen Geschichte in Sondershausen. Der Kommandeur des Feldwebelanwärter/-Unteroffiziersanwärter- Bataillons 1 Oberstleutnant Markus Kankeleit hat seit dem mit seinem Team auf den heutigen Termin hin gearbeitet, das Einrücken der ersten Anwärter. Seit den Vormittagsstunden des 2. Januar 2014 füllt sich die Kaserne in Sondershausen wieder.

Das Einrücken hat begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Eine der ersten Anlaufstationen bei der neuen Ausbildung ist die Stabsgefreite Günther (Felduniform), denn ohne Registrierung geht natürlich gar nichts und so herrschte heute im Block 008 der Karl-Günther-Kaserne ein ständiges kommen und gehen.

Für ca. ein halbes Jahr wird dann hier für die heute rund 160 zu erwartenden wechselnde Lehrgangsteilnehmer die grundlegende Ausbildung organisiert. Bei diesem Modell lehnt man sich an gute Erfahrungen an, die man bereits bei der Offiziersanwärterausbildung gesammelt hat.
Diese Umstrukturierung war im Rahmen der Bundeswehrreform beschlossen worden. Die Gesamtkapazität der Ausbildung soll mal 480 Lehrgangsteilnehmer umfassen.

In Sondershausen wird eines von nur drei aufzubauenden Feldwebelanwärter/-Unteroffiziersanwärter- Bataillon aufgestellt, dem einzigen im Ostteil des Landes. Die anderen beiden Bataillone werden in Celle (Niedersachsen) und Altenstadt (Bayern) aufgestellt.

Das Einrücken hat begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Interessant die Zusammensetzung der Lehrgangsteilnehmer, die im Groben dargestellt in drei Gruppe eingeteilt werden können.

1. Lehrgangsteilnehmer, die noch nie bei Bundeswehr Dienst getan haben.
2. Lehrgangsteilnehmer, die bereits schon mal bei Bundeswehr Dienst getan hatten.
3. Lehrgangsteilnehmer, die bereits bei Bundeswehr dienen und sich für eine andere Laufbahn entschieden haben. Auf den Bilder daran zu erkennen, dass sie bereits eine Uniform tragen.

Am frühen Nachmittag waren bereits rund 100 Lehrgangsteilnehmer eingetroffen.

Auch wenn der Schwerpunkt der Lehrgangsteilnehmer aus Mitteldeutschland erwartet wird, ist die Herkunft der Lehrgangsteilnehmer sehr weit gestreut. Der Lehrgangsteilnehmer die gerade ihre Registrierung abgeschlossen hatten, und auf dem Flur kn vor die Füße liefen kamen aus Hammelburg (Nordbayern), Stralsund und Wiesbaden.

Jetzt kommt auf die Stadt Sondershausen und auch die Geschäftsleute eine wichtige Aufgabe zu. Die Stadt muss sich darauf einstellen, dieses Alleinstellungsmerkmal bei dieser Ausbildung auch entsprechend zu nutzen. Waren die bisherigen Dienstposten von den Heimatorten gerade mal im Umkreis von 200 Kilometer liegend, wird sich das grundlegend ändern. Die Lehrgangsteilnehmer werden aus ganz Deutschland kommen, und mit hoffentlich guten Erfahrungen auch wieder in die eigentlichen Heimatstandort zurückkehren.

Auch wenn die meisten Lehrgangsteilnehmer zum Wochenende wieder in ihre Heimatstandorte verschwinden werden, so wollen sie sicher an den anderen Wochentagen abends nicht nur vor der Glotze hocken wollen.
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