Mi, 07:55 Uhr
15.01.2014
Thüringen braucht 280 000 Fachkräfte
Bis zum Jahr 2025 werden in Thüringen 280.000 neue Arbeitskräfte benötigt. Das geht aus der aktuellen Fachkräftestudie des Zentrums für Sozialforschung Halle (ZSH) im Auftrag des Thüringer Wirtschaftsministeriums hervor...
Die Studie hat Thüringens Wirtschaftsminister Uwe Höhn gemeinsam mit Professor Everhard Holtmann, dem Forschungsdirektor des ZSH, gestern in Erfurt vorgestellt hat.
Die gute Nachricht lautet: In Thüringen entstehen Arbeitsplätze, es gibt bessere Chancen für Arbeitsuchende und Jobeinsteiger, sagte Höhn. Auf der anderen Seite werde sich die Konkurrenz um die besten Köpfe verschärfen: Für die Unternehmen und für uns als Standort wird es schwerer, qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen und zu halten.
Laut Studie ergibt sich die künftige Nachfrage der Thüringer Wirtschaft
In der Industrie werden die meisten Beschäftigten in der Computer-, Optik- und Elektronikbranche (15.700), im Maschinenbau (12.200), in der Kunststoffbranche (7.600), in der Metallverarbeitung (7.200) und in der Ernährungswirtschaft gesucht (5.400). Auch die Automobilzulieferbranche hat bis 2025 rund 3.400 Stellen zu besetzen. Insgesamt dominieren in der Industrie allerdings die Stellenbesetzungen aufgrund altersbedingter Renteneintritte, die hier rund 70 Prozent des Gesamtbedarfs ausmachen.
Autor: enDie Studie hat Thüringens Wirtschaftsminister Uwe Höhn gemeinsam mit Professor Everhard Holtmann, dem Forschungsdirektor des ZSH, gestern in Erfurt vorgestellt hat.
Die gute Nachricht lautet: In Thüringen entstehen Arbeitsplätze, es gibt bessere Chancen für Arbeitsuchende und Jobeinsteiger, sagte Höhn. Auf der anderen Seite werde sich die Konkurrenz um die besten Köpfe verschärfen: Für die Unternehmen und für uns als Standort wird es schwerer, qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen und zu halten.
Laut Studie ergibt sich die künftige Nachfrage der Thüringer Wirtschaft
- einerseits aus dem Ersatzbedarf an rund 210.000 Arbeitskräften, die bis zum Jahr 2025 aus Altersgründen aus dem Erwerbsleben ausscheiden werden,
- und andererseits aus dem Erweiterungsbedarf an rund 70.000 Arbeitskräften, der aus der dynamischen Wirtschaftsentwicklung am Standort resultiert.
In der Industrie werden die meisten Beschäftigten in der Computer-, Optik- und Elektronikbranche (15.700), im Maschinenbau (12.200), in der Kunststoffbranche (7.600), in der Metallverarbeitung (7.200) und in der Ernährungswirtschaft gesucht (5.400). Auch die Automobilzulieferbranche hat bis 2025 rund 3.400 Stellen zu besetzen. Insgesamt dominieren in der Industrie allerdings die Stellenbesetzungen aufgrund altersbedingter Renteneintritte, die hier rund 70 Prozent des Gesamtbedarfs ausmachen.
