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Mi, 11:26 Uhr
15.01.2014

Ein Jahr der Stagnation

Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2013 insgesamt als stabil erwiesen: Um 0,4 Prozent war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr. In Thüringen rechnet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt für das vergangene Jahr allenfalls mit einer Stagnation des Wirtschaftswachstums...


„Die Rezession bei wichtigen europäischen Handelspartnern hat doch einige Bremsspuren in der deutschen Wirtschaft hinterlassen“, kommentiert IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser die heute vorgelegten Daten. Für Thüringen würden zwar noch keine Zahlen vorliegen, die IHK erwarte aber nur eine unterdurchschnittliche Entwicklung. Das Bruttoinlandsprodukt stagniere wahrscheinlich auf dem Niveau von 2012.

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„Schließlich ist der Jahresstart 2013 für die Thüringer Unternehmer alles andere als reibungslos verlaufen“, erklärt der IHK-Chef. Die Konjunkturflaute insbesondere in vielen europäischen Ländern und die Schwäche der Investitionsgüternachfrage hätte in den ersten sechs Monaten die Geschäftsentwicklung der heimischen Betriebe nicht unwesentlich beeinträchtigt und zu einem Rückgang des BIP in Thüringen von - 1,2 Prozent geführt.

Erst in der zweiten Jahreshälfte wäre durch wachsende Auftragseingänge die Produktion wieder besser in Schwung gekommen. Für eine wesentliche Steigerung gegenüber 2012 dürfte dies aber nicht mehr reichen.

„In dieser Situation ist es wichtig, dass den Unternehmern nicht auch noch von der Politik Steine in den Weg gelegt werden“, mahnt Grusser und erhofft sich noch Korrekturen bei der Umsetzung des vereinbarten Koalitionsvertrages.
Autor: red

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