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Do, 12:53 Uhr
16.01.2014

Wieninger: Komplett versagt

Die Nordthüringer Online-Zeitungen hatten über eine Verkehrskonferenz im Kyffhäuserkreis berichtet, in denen der CDU-Landtagsabgeordnete Manfred Scherer eine Andeutung machte, die B4 mit einer Maut zu belegen. Jetzt gibt es dazu eine Reaktion aus Nordhausen....


Die anlässlich der Verkehrskonferenz getätigten Aussagen bezüglich der Bundesstraße B4 können nur als Eingeständnis des kompletten Versagens der Verantwortlichen bewertet werden, sagt Andreas Wieninger (SPD).

Der für das Projekt im Bereich Sundhäuser Berge genannte Zeitplan von weiteren zehn Jahren trage den ökologischen und ökonomischen Erfordernissen in keiner Weise Rechnung und ist völlig inakzeptabel. Gaben die auf der 6. Regionalen Verkehrskonferenz im November 2008 durch den damaligen zuständigen Verkehrsminister Gerold Wucherpfennig und das Nordthüringer Straßenbauamt gemachten Aussagen noch Hoffnung auf einen Ausbau mit frühestmöglicher Fertigstellung bis 2013, so müssen sich all diejenigen, welche auf diese Aussagen vertraut haben, nun getäuscht sehen.

"Ich befürworte wegen des derzeitigen und für die kommenden Jahre prognostizierten Verkehrsaufkommens nach wie vor einen vierspurigen Ausbau zwischen Nordhausen und Sondershausen.
Diese Befürwortung kann aber nicht der Grund für die neuerliche Prognose des Ausbaus sein. Auch sind Verzögerungen bei solch großen Projekten nicht ungewöhnlich. Die jetzige Prognose aber ist nicht hinnehmbar", so Wieninger.

Enttäuscht sei er von unserer Staatssekretärin im Thüringer Verkehrsministerium und dem Nordhäuser Oberbürgermeister. Hatten doch beide im Oktober 2012 erklärt, das zuständige Straßenbauamt sei nun beauftragt, einen Entwurfsplan für den Neubau der B4 im Bereich der Sundhäuser Berge zu erarbeiten und bis zum Herbst 2013 vorzulegen. „Dreispurig bald, vierspurig eher gar nicht“ war die damalige Aussage.

Einer notwendigen parteiübergreifenden Unterstützung durch die SPD, auch bei einem nur dreispurigen Ausbau, hätte man sich sicher sein können. Schade, dass diese Möglichkeit im Interesse der Menschen, der Wirtschaft und der Region nicht in Betracht gezogen wurde, meint Wieninger abschließend.
Autor: red

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Kommentare
KuNa
16.01.2014, 13:19 Uhr
Es gibt wichtigere Bereiche auf der B4...
...die dringendst geändert werden müssten.
Ich fahre die B4 zwischen Neuheide und Nordhausen nun seit fast 10 Jahren 2mal täglich und kann das Gedränge auf einen Ausbau nur bedingt nachvollziehen.

Sicher ist es ärgerlich, wenn sich LKW an LKW drängt und man nicht überholen kann, aber kommt es denn wirklich auf höchstens 5 Minuten an, die ich so einsparen kann?

Die Straße an sich ist vollkommen in Ordnung, die vorgeschriebene Geschwindigkeit fast immer möglich.
Wenn ich mir hingegegen ansehe, seit wann eine Ortsumgehung für Niedersachswerfen geplant ist... Das finde ich eine wahre Katastrophe. Um von NDH nach bzw. durch NSW zu kommen, benötige ich für die gleiche Streckenlänge wie die Sundhäuser Berge der B4 hoch teilweise mehr als doppelt so viel Zeit und es sind zig Leute an der B4 in NSW davon betroffen...
Hier sieht man offensichtlich auch keine Notwendigkeit.
I.H.
16.01.2014, 14:32 Uhr
Ist schon wieder Wahl?
Das bald wieder Wahl ist merke ich immer daran, dass A. Wieninger und E. Primas den Ausbau der B4 am Hainer Berg fordern.

Wir sollten allerdings meinen Vorkommentator NaNo in den Landtag wählen. Der kennt die Probleme besser als die beiden Polit-Fossile.
Paulinchen
16.01.2014, 16:44 Uhr
Vorbeugen ist...
...besser, als später sich eine richtige Arbeit suchen zu müssen. (siehe FDP)
Harzer_jung
17.01.2014, 00:09 Uhr
erstmal die B247 fertigstellen
Natürlich ist der Ausbau der B4 richtung Sondershausen wichtig, eine Ortsumgehung der B4 für Niedersachswerfen ist auch wichtig.
Obwohl es beim Verkehr richtung NSW zu weiten Teilen um Kundschaft des Herkules handelt.

Aber bevor diese Projekte angegangen werden, ist es wichtiger die Bürger von Kallmerode zu entlasten. Durch diesen Ort rollt jeden Tag mehr als das doppelte an Fahrzeugen im vergleich zu Niedersachswerfen.
Motte83
17.01.2014, 16:28 Uhr
Was kosten drei Minuten?
Es gibt sicher sinnvollere Möglichkeiten, Geld auszugeben, als einen Ausbau der B4 an besagter Strecke:
Ich benötige für die Strecke Nordhausen bis zur Autobahnauffahrt A71 in Erfurt meist exakt 60 Minuten. Heute bin ich rechtzeitig losgefahren und habe ich keinen LKW überholt. Am Ende waren es heute 63 Minuten für diese Strecke. Ja, es nervt, hinter den LKW zu fahren. Aber es ist sicher eher das Gefühl zu schleichen, denn drei Minuten auf diese Strecke sind objektiv nicht viel. Und sicher nicht das Geld für den Ausbau wert. Wer gern schnell Richtung Erfurt fahren möchte, kann das über A38 / A71 bald durchgehend tun. Es ist weiter, aber man fährt (subjektiv) stressfreier und schon heute ist man hier auch nicht länger unterwegs.
Also, Ausbau einfach ad acta legen und das Geld für Sinnvolles ausgeben. Oder Schulden tilgen.
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