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Di, 15:24 Uhr
21.01.2014

Bebraer Teiche neu ausgeschrieben

Mit neuen Bedingungen will die Stadt Sondershausen, das auch in der weiteren Region beliebte Naturbad Bebraer Teiche, ausschreiben. Auch ein Aufruf an Vereine und Bürger wurde heute auf einer Pressekonferenz gemacht...

Und ist nicht zum Baden zumute, sagte Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) zur Eröffnung der Pressekonferenz und meinte nicht nur die frostigen Temperaturen draußen. Es ging um die Bebraer Teiche und die Tatsache, dass bei einer ersten Ausschreibung der einzige Kandidat nach einen Blick in das Exposé wieder die Segel gestrichen hatte.

Bebraer Teiche neu ausgeschrieben (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Bebraer Teiche neu ausgeschrieben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Kreyer erläuterte nochmals kurz den Werdegang. Er dankte dem bisherigen Betreiber Jahn, dass er das Naturbad solange für die Stadt betrieben hat, die dazu einen Zuschuss von jährlich rund 32.000 Euro zahlte.

Nach Kündigung des Betreibervertrages durch Jahn, er konnte die Auflagen zur Betreibung des Bades nicht mehr sichern, so Kreyer, hatte es schon eine Ausschreibung ohne eines bestätigten Zuschusses gegeben.

Sowohl Kreyer, als auch die 1. Beigeordnete Cornelia Kraffzik (SPD) riefen die Bürger der Stadt Sondershausen auf, prüfen Sie, ob nicht eine Betreibung des Bades durch einen Verein möglich wäre. Ob es nun ein bereits bestehender Verein ist, oder ein sich neuzugründender Verein ist dabei egal.

Von denen im Internet auf Facebook kursierenden Meldungen eines sich gründenden Vereins hat aber noch keine Kontakt in Richtung Stadt stattgefunden, wie Kreyer auf Nachfrage von kn bestätigte. Man denke da an Modelle wie Großfurra oder Roßleben.

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Die neue Ausschreibung (siehe Anlage), stellt die Möglichkeit eines festen Zuschusses in Aussicht, es sei aber in der Höhe Verhandlungssache, mit Blick auf die klammen Kassen der Stadt.

Sollte sich kein Betreiber, ob privat oder Verein finden, soll das Gelände eventuell verkauft werden. Es seht uns aber nicht im Sinne, so Kreyer, dass hier ein Einfamilienhaus mit Blick auf den See entsteht.

Wenn alle „Stricke“ reißen und kein Verkauf stattfindet könnte das Gelände frühestens in drei Jahren frei zugänglich gemacht werden. Da wäre Baden auf eigene Gefahr möglich.

Kreyer schloss aber aus, dass die Stadt das Naturbad nochmals in eigener Regie betreiben wird. Thomas Rießland (Sondershausen Sportstätten): Wir müsste als Stadt rund 100.000 Euro im Jahr allein an Personalkosten bezahlen, weil wir bestimmten tariflichen Bestimmungen unterliegen. Ein privater Betreiber hätte da ganz andere Möglichkeiten der vertraglichen Gestaltung der Arbeitszeiten und Tarife.

Zum Naturbad gehören neben dem Badebereich auch renovierte Bungalows und ein Kiosk, der betrieben werden kann.
Autor: khh

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