So, 15:57 Uhr
02.02.2014
Vortragsabend zu Schloss Heringen
Die Geschichte von Schloss Heringen neue Erkenntnisse durch die Bauforschungen im Rahmen der Sanierungsarbeiten 2004 2013, zu sehen in einem Vortrag im Regionalmuseum Bad Frankenhausen
Am Dienstag, den 18. Februar 2014, um 19.30 Uhr, findet der Vortrag im Festsaal im Schloss Bad Frankenhausen statt.
Referent: Dr. Moser, von der Interessengemeinschaft Schloss Heringen 1327 e.V.
Die Stadt Heringen, nordwestlich des Kyffhäusergebirges im Landkreis Nordhausen gelegen, war einst in enger Gemeinschaft mit Bad Frankenhausen verbunden. Im Jahre 1439 gelangte Stadt und Amt in den gemeinsamen Besitz der Grafen von Schwarzburg und von Stolberg. Dies blieb bis zum Jahr 1819 so, dann gelangte der Besitz an das Königreich Preußen.
Nach 1560 veranlassten die Grafen von Schwarzburg den Bau eines Schlosses im Stil der Renaissance und im Jahre 1584 gelangten Schloss und Stadt in den Besitz von Graf Wilhelm von Schwarzburg Frankenhausen. Besagter Graf, 1534 geboren, heiratete 1593 in zweiter Ehe die junge Prinzessin Clara von Braunschweig Lüneburg. Nach gerade einmal fünfjähriger Ehe verstarb Graf Wilhelm 1598 und die 27jährige Witwe zog von Frankenhausen nach Heringen ins Schloss. Ihr Ehemann hatte es ihr bereits zu Lebzeiten als Witwensitz zugedacht.
Hier verbrachte die junge Frau ihre rund 60 Jahre währende Witwenzeit. Im Jahre 1658 verstorben, wurde sie nach Frankenhausen überführt und neben ihrem Gatten in einer Gruft in der Unterkirche beigesetzt.
Im Mittelpunkt des Vortrages steht die Geschichte des Schlosses, dem Gräfin Clara ihren Stempel aufgedrückt hat und das zu den am besten erhaltenen Renaissanceschlössern in Deutschland gehört.
Autor: khhAm Dienstag, den 18. Februar 2014, um 19.30 Uhr, findet der Vortrag im Festsaal im Schloss Bad Frankenhausen statt.
Referent: Dr. Moser, von der Interessengemeinschaft Schloss Heringen 1327 e.V.
Die Stadt Heringen, nordwestlich des Kyffhäusergebirges im Landkreis Nordhausen gelegen, war einst in enger Gemeinschaft mit Bad Frankenhausen verbunden. Im Jahre 1439 gelangte Stadt und Amt in den gemeinsamen Besitz der Grafen von Schwarzburg und von Stolberg. Dies blieb bis zum Jahr 1819 so, dann gelangte der Besitz an das Königreich Preußen.
Nach 1560 veranlassten die Grafen von Schwarzburg den Bau eines Schlosses im Stil der Renaissance und im Jahre 1584 gelangten Schloss und Stadt in den Besitz von Graf Wilhelm von Schwarzburg Frankenhausen. Besagter Graf, 1534 geboren, heiratete 1593 in zweiter Ehe die junge Prinzessin Clara von Braunschweig Lüneburg. Nach gerade einmal fünfjähriger Ehe verstarb Graf Wilhelm 1598 und die 27jährige Witwe zog von Frankenhausen nach Heringen ins Schloss. Ihr Ehemann hatte es ihr bereits zu Lebzeiten als Witwensitz zugedacht.
Hier verbrachte die junge Frau ihre rund 60 Jahre währende Witwenzeit. Im Jahre 1658 verstorben, wurde sie nach Frankenhausen überführt und neben ihrem Gatten in einer Gruft in der Unterkirche beigesetzt.
Im Mittelpunkt des Vortrages steht die Geschichte des Schlosses, dem Gräfin Clara ihren Stempel aufgedrückt hat und das zu den am besten erhaltenen Renaissanceschlössern in Deutschland gehört.
