Fr, 16:05 Uhr
24.01.2014
nnz-Forum: Und ich dachte schon...
"Und ich dachte schon, diese Zeiten liegen hinter uns." Ein Leser der Nordthüringer Onlinezeitungen glaubte beim Fernsehen seinen Augen und Ohren nicht trauen zu können...
Heute Morgen blieb mir doch glatt die Spucke weg, als ich im Fernsehen sehen und hören musste, dass bei der Bundeswehr Jugendliche (16 - 17 Jahre) an der Waffe und in Uniform ausgebildet werden. Dabei ist es noch nicht lange her, dass sich im TV jemand damit in Szene setzte, dass er sich dafür einsetzte, ein Kind in Afrika vom Militär in die Schule gebracht zu haben.
Jeder Arbeitgeber in Deutschland würde mit dem Gesetz in Konflikt geraten, wenn er Jugendliche an Waffen ausbilden würde. Der Vater des Amokläufers von Winnenden steht vor Gericht, weil er seinem Sohn im Schützenverein das Schießen beigebracht hat. Worin besteht der Unterschied, wenn dies der Staat macht? Oder ist dies die Umsetzung von Familienfreundlichkeit der Bundeswehr und die Errichtung von Kinderbetreuungsplätzen dort?
Bei der Bundeswehr nennt man dies heute Abenteuer-Camp – in den Jahren um 1940 nannte man es Hitlerjugend. Wo ist hier bitte der Unterschied, haben unsere führenden Politiker denn gar nichts dazugelernt? Wo soll uns das denn hinführen? Gelten denn für Deutschland nicht auch die Gesetze der UN-Kinderrechtskonvention? Ehe wir anderen Ländern (Afrika, Indien u. Fernost) Vorschriften machen, sollten wir mal kräftig vor der eigenen Haustür kehren!! Deutschland, mir graut vor dir". Man muss sich ja bald schämen Deutscher zu sein.
Jochen Kleemann
Autor: redHeute Morgen blieb mir doch glatt die Spucke weg, als ich im Fernsehen sehen und hören musste, dass bei der Bundeswehr Jugendliche (16 - 17 Jahre) an der Waffe und in Uniform ausgebildet werden. Dabei ist es noch nicht lange her, dass sich im TV jemand damit in Szene setzte, dass er sich dafür einsetzte, ein Kind in Afrika vom Militär in die Schule gebracht zu haben.
Jeder Arbeitgeber in Deutschland würde mit dem Gesetz in Konflikt geraten, wenn er Jugendliche an Waffen ausbilden würde. Der Vater des Amokläufers von Winnenden steht vor Gericht, weil er seinem Sohn im Schützenverein das Schießen beigebracht hat. Worin besteht der Unterschied, wenn dies der Staat macht? Oder ist dies die Umsetzung von Familienfreundlichkeit der Bundeswehr und die Errichtung von Kinderbetreuungsplätzen dort?
Bei der Bundeswehr nennt man dies heute Abenteuer-Camp – in den Jahren um 1940 nannte man es Hitlerjugend. Wo ist hier bitte der Unterschied, haben unsere führenden Politiker denn gar nichts dazugelernt? Wo soll uns das denn hinführen? Gelten denn für Deutschland nicht auch die Gesetze der UN-Kinderrechtskonvention? Ehe wir anderen Ländern (Afrika, Indien u. Fernost) Vorschriften machen, sollten wir mal kräftig vor der eigenen Haustür kehren!! Deutschland, mir graut vor dir". Man muss sich ja bald schämen Deutscher zu sein.
Jochen Kleemann
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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