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Sa, 15:18 Uhr
25.01.2014

Flucht nach tödlichem Unfall

Im Landkreis Eichsfeld ermittelt die Polizei seit dem frühen Morgen wegen eines tödlichen Verkehrsunfalls mit Fahrerflucht. Einzelheiten wie immer in Ihren Nordthüringer Online-Zeitungen...


Kurz nach 4 Uhr war ein 18-Jähriger in seinem Auto von Gernrode in Richtung Breitenworbis unterwegs. Vor der Autobahnbrücke sah er etwas auf der Straße liegen und versuchte auszuweichen. Dafür war es aber zu spät. Er überrollte das für ihn noch Unbekannte.

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Da er nicht erkennen konnte, um was es sich handelt, fehlte ihm der Mut auszusteigen. Mit dem Handy Hilfe anzufordern war dem jungen Mann nicht möglich, sein Akku war leer. Die naheliegende Tankstelle hatte geschlossen. Schließlich traf er an der Autobahnmeisterei auf einen Mitarbeiter, mit dem er die Unfallstelle erneut aufsuchte. Hier stellte man fest, dass es sich um einen überfahrenen Menschen handelte.

Die Identität des Toten war zunächst nicht bekannt. Er hatte keinerlei Dokumente bei sich. Erst am Nachmittag konnte ermittelt werden, dass es sich um einen 16-Jährigen aus einem Nachbarort handelt. Er hatte am Abend die elterliche Wohnung verlassen, um Freunde zu besuchen.

An der Schilderung des 18-Jährigen, der die auf der Fahrbahn liegende Person überrollt hatte, gibt es zurzeit keine Zweifel. Selbst ein Gutachter bestätigte wenig später, dass die Person bereits auf der Fahrbahn gelegen haben muss, als sie überrollt wurde.

Zudem wurden während der Unfallaufnahme Karosserieteile eines PKW vom Typ Honda gefunden. Vermutlich sind darunter Teile einer schwarzen Stoßstange. Bei ihren weiteren Ermittlungen muss die Polizei nun davon ausgehen, dass der Getötete als Fußgänger Opfer eines Unfalls wurde und der Fahrer des Unfallwagens flüchtete.

Gesucht werden Personen, die in der Zeit vor 4.15 Uhr die Mühlhäuser Straße nach Breitenworbis benutzt haben. Außerdem bittet die Polizei um Hinweise zu einem beschädigten Honda, vermutlich mit schwarzen Stoßstangen. Die Beschädigungen dürften sich an der Front des Autos befinden.

Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Eichsfeld oder jede andere Polizeidienststelle.
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
25.01.2014, 15:40 Uhr
So ist das meistens
Den lieben langen Tag wird mit dem Handy gespielt und wenn es gebraucht wird, ist das Akku leer. Deshalb ist es besser, für den Notfall im Auto ein Ladekabel zu haben. Gerade bei Frost und in der Aussentasche der Winterjacken machen die Handys schnell schlapp und dann ist guter Rat teuer, wenn ein Notfall eintritt.
A.J.
25.01.2014, 22:39 Uhr
@Wolfi
Du hast aber auch zu jedem Thema egal um was es geht immer was auszusetzen.Lass es einfach.Es kann keiner mehr hören und lesen was du schreibst.Wenn man keine Ahnung hat einfach..........
Schmetterling 86
25.01.2014, 22:42 Uhr
naja
Sch... auf das Handy hoffentlich wird der Täter gefasst.Mit so einem Gedanken kann man doch nicht weiter leben.Anteilnahme an die Verwandten,Bekannten u Freunde
Wolfi65
26.01.2014, 08:37 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
h3631
26.01.2014, 10:44 Uhr
Wolfi65,mein Senf
Kurz und knapp.A.J.hat Recht.Immer wieder das genö.....Man kann nur sagen Schlaumeier.
Wolfi65
26.01.2014, 11:11 Uhr
Vorsorglich geschrieben
Wer eine Person im Schnee liegend auf einer Landstrasse nicht rechtzeitig erkennen kann, hat etwas mit seinen Augen, denn so hoch hat in Thürigen der Schnee noch nicht gelegen um solche "Hindernisse" nicht ausmachen zu können, es sei denn man war mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und hatte keine ausreichende Beleuchtung am Fahrzeug.
Des weiteren gehe ich davon aus, dass der Unfallverursacher nicht über ein geländefähiges Fahrzeug verfügt hat, um bei extreme Schneelage auf der Strasse nicht stecken bleiben zu müssen.
Das Thema mit dem leeren Akku halte ich für eine Schutzbehauptung.
Den Rest überlasse ich der SPUSI, denn Lügen haben kurze Beine.
mami1112
26.01.2014, 11:15 Uhr
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A.J.
26.01.2014, 11:41 Uhr
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Zukunft
26.01.2014, 11:46 Uhr
Erstaunlich
Das ein auf der Straße liegender Mensch nicht erkannt wird, ist schon erstaunlich. Ich bin auch der Meinung, dass der Fahrer entweder dringend eine Brille benötigt, oder vielleicht mal Licht am Fahrzeug anschaltet.

Wie aus der Mitteilung hervorgeht, lag die Person aber schon auf der Straße, bevor sie überrollt wurde. War die Person schon vorher tot und wurde nur auf der Straße "abgelegt"? Oder wurde diese Person Opfer eines Verkehrsunfalls? Wer läuft früh um 4.00 Uhr auf der Straße?
mami1112
26.01.2014, 14:25 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
mami1112
26.01.2014, 21:32 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
lue
27.01.2014, 15:45 Uhr
Etwas spanisch...
So tragisch, wie der Unfall für die Hinterbliebenen ist, stellt sich mir dennoch die Frage, wieso vom Fahrer des zweiten Wagens das Sichtfahrgebot nicht eingehalten wurde (innerhalb einsehbarer Strecke anhalten können), die Unfallstelle nicht gesichert und zum zweiten Mal Fahrerflucht begangen wurde.
Dass das Opfer schon tot war, konnte er ja in diesem Moment gar nicht wissen.
Also fährt man einfach weiter, wird schon gutgehen, damit die nächsten auch noch drüberrollen können!
Und die Polizei scheint damit kein Problem zu haben (...grübel...)
Retupmoc
27.01.2014, 17:16 Uhr
Wahnsinn
Mein Beileid den Angehörigen des Opfers. Das ist ja ganz besonders schlimm. Den Fahrerflüchtigen bitte schnappen und lebenslang keinen Führerschein mehr ausstellen. Die Ungereimtheiten beim 2. Fahrer verstehe ich auch nicht, ich überfahre ( für ihn etwas - für mich einen Menschen ) und habe nicht den Mut auszusteigen. An dem Auto muss auch was kaputt gewesen sein. Natürlich muss ich mich überzeugen, selbst wenn es ein Wildschwein wäre. Die Begründung ist echt makaber. Hier ist was faul.
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