Mo, 10:20 Uhr
27.01.2014
Niedersachswerfen neuer Kreismeister Ü35
Salza wurde entthront- Die Entscheidung fiel vom Punkt. Hier der ausführliche Bericht von der Hallenkreismeisterschaft der Ü35 im Fußball der nnz/kn erreichte...
Hannovera Niedersachswerfen gewann am Samstag in Heringen die Hallen-Kreismeisterschaft der Altherren-Fußballer Ü 35 und löste damit den bisherigen Hallenkrösus von der FSG Salza ab. Im Endspiel setzte sich Hannovera gegen Eintracht Sondershausen durch. Die Entscheidung war hauchdünn und ist erst nach einem dramatischen Neunmeterschießen gefallen. Den dritten Platz belegte der bisherige Serienmeister aus Salza, das Team hatte sich im Duell vom Punkt gegen Artern durchgesetzt. Bereits zum vierzehnten Mal wurde in der Heringer Sporthalle die Hallenkreismeisterschaft ausgetragen. Die knapp 100 Zuschauer bekamen Dreieinhalbstunden besten Budenzauber geboten. Es war ein gutklassiges und faires Turnier, das von der großen Spannung lebte. So mussten die Schiedsrichter Detlef Ludwigs, Jens Bösenberg und Thomas Koch in den Fünfzehn Spielen gerade mal eine Zeitstrafen und einen Neunmeter verhängen.
Es gingen acht Mannschaften an den Start, die in zwei Vierer Gruppen gespielt haben. Die beiden ersten jeder Gruppe erreichten das Halbfinale. Die Sieger der beiden Semifinale standen im Endspiel.
In Gruppe 1 spielten Sundhausen, Eintracht Sondershausen, Heringen und Niedersachswerfen. Diese Gruppe wurde klar von Niedersachswerfen und Eintracht Sondershausen beherrscht. Beide Teams hatten ihre ersten beiden Spiele gewonnen. Im direkten Vergleich hatte Hannovera die Eintracht mit 4:2 geschlagen. Beide Mannschaften sind mit Neun bzw. Sechs Punkten ins Halbfinale eingezogen. Sundhausen (3 Pkt.) und Heringen (0) konnten nicht in die Entscheidung eingreifen.
Die Gruppe 2 war mit Empor Sondershausen, Artern, Salza und dem Hainer SV besetzt. Diese Gruppenphase hatte mehr Spannung zu bieten. Vor dem Abschlussspiel konnten sich noch drei Mannschaften Hoffnung auf das Halbfinale machen. Artern hatte das letzte Spiel gegen Hain 1:0 gewonnen und ist mit den Punktgleichen Salzaern ins Halbfinale eingezogen. Beide hatten fünf Punkte auf dem Konto, aber Salza hatte die bessere Tordifferenz. Hain blieb knapp auf der Strecke (4 Pkt.) und Empor Sondershausen wurde letzter (1).
Alle vier Halbfinalisten hatten durchaus das Zeug dazu, Kreismeister zu werden. So gab es dann auch denkbar knappe Entscheidungen.
Das erste Halbfinale hatte Niedersachswerfen gegen Artern knapp aber nicht unverdient mit 2:1 gewonnen und ist als einzige Mannschaft ohne Punktverlust ins Finale eingezogen.
Das zweite Halbfinale zwischen Salza und Eintracht Sondershausen stand nach der regulären Spielzeit 4:4 Unentschieden. Folglich ging es zum Neunmeter-Schießen, wobei die Eintracht das Glück des Tüchtigen auf der Seite hatte. Alle drei Schützen konnten verwandeln, Salza hatte einmal verschossen. Damit ist die Eintracht ins Finale eingezogen.
Das Finale zwischen Niedersachswerfen und Eintracht Sondershausen hatten die beiden besten Turnier Mannschaften erreicht. Diese Begegnung wurde dann zum absoluten Höhepunkt im Turnier. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, wo bei Beiden erst mal die Torsicherheit im Vordergrund stand. Hannovera ging nach einen herrlichen Treffer von Maik Hieronymus mit 1:0 in Führung (10.). Der Ausgleich dann 50 Sekunden vor Schluss. Hagen Wenzel hatte ein Tor mit der Hand verhindert, den fälligen Neunmeter hatte Alexander Sisolewski zum 1:1 Endstand verwandelt. Die Entscheidung musste vom Punkt fallen.
Drei Schützen von jeder Mannschaft standen bereit. Nach dem sechs Versuchen stand es 2:2, jeder Torwart hatte einen Schuss gehalten. Es ging weiter. Sebastian Riechel brachte Hannovera 3:2 in Führung. Den anschließenden Schuss vom Eintrachtler Matthias Springer konnte Torwart Toni Öftiger in großer Manier halten. Die Entscheidung war zugunsten von Hannovera Niedersachswerfen gefallen.
Der Meister spielte mit: Toni Öftiger, Jens Eisenschmidt, Mike Brand, Jens Friebel, Hagen Wenzel, Rolf Kühne, Sebastian Riechel, Ronny Schwolow, Maik Hieronymus.
Damit ergibt sich folgender Endstand: 1. Niedersachswerfen, 2. Eintracht Sondershausen, 3. Salza, 4. Artern, 5. Sundhausen, 6. Hain, 7. Heringen, 8. Empor Sondershausen.
In den 15 Begegnungen wurden 56 Treffer erzielt. Das ist ein Schnitt von 3,7 Toren pro Spiel.
Als bester Torschütze wurde Mendija Catovic (Hain) mit 9 Treffern ausgezeichnet. Es folgten Falk Henning (Artern 7) und Georg Müller (Empor 7).
Hannovera Niedersachswerfen und Eintracht Sondershausen nehmen an den Landesmeisterschaften am 23. Februar in Heiligenstadt teil.
Text und Fotos: Kurt Trost
Übersicht Einzelergebnisse in der pdf-Datei:
Autor: khhHannovera Niedersachswerfen gewann am Samstag in Heringen die Hallen-Kreismeisterschaft der Altherren-Fußballer Ü 35 und löste damit den bisherigen Hallenkrösus von der FSG Salza ab. Im Endspiel setzte sich Hannovera gegen Eintracht Sondershausen durch. Die Entscheidung war hauchdünn und ist erst nach einem dramatischen Neunmeterschießen gefallen. Den dritten Platz belegte der bisherige Serienmeister aus Salza, das Team hatte sich im Duell vom Punkt gegen Artern durchgesetzt. Bereits zum vierzehnten Mal wurde in der Heringer Sporthalle die Hallenkreismeisterschaft ausgetragen. Die knapp 100 Zuschauer bekamen Dreieinhalbstunden besten Budenzauber geboten. Es war ein gutklassiges und faires Turnier, das von der großen Spannung lebte. So mussten die Schiedsrichter Detlef Ludwigs, Jens Bösenberg und Thomas Koch in den Fünfzehn Spielen gerade mal eine Zeitstrafen und einen Neunmeter verhängen.
Es gingen acht Mannschaften an den Start, die in zwei Vierer Gruppen gespielt haben. Die beiden ersten jeder Gruppe erreichten das Halbfinale. Die Sieger der beiden Semifinale standen im Endspiel.
In Gruppe 1 spielten Sundhausen, Eintracht Sondershausen, Heringen und Niedersachswerfen. Diese Gruppe wurde klar von Niedersachswerfen und Eintracht Sondershausen beherrscht. Beide Teams hatten ihre ersten beiden Spiele gewonnen. Im direkten Vergleich hatte Hannovera die Eintracht mit 4:2 geschlagen. Beide Mannschaften sind mit Neun bzw. Sechs Punkten ins Halbfinale eingezogen. Sundhausen (3 Pkt.) und Heringen (0) konnten nicht in die Entscheidung eingreifen.
Die Gruppe 2 war mit Empor Sondershausen, Artern, Salza und dem Hainer SV besetzt. Diese Gruppenphase hatte mehr Spannung zu bieten. Vor dem Abschlussspiel konnten sich noch drei Mannschaften Hoffnung auf das Halbfinale machen. Artern hatte das letzte Spiel gegen Hain 1:0 gewonnen und ist mit den Punktgleichen Salzaern ins Halbfinale eingezogen. Beide hatten fünf Punkte auf dem Konto, aber Salza hatte die bessere Tordifferenz. Hain blieb knapp auf der Strecke (4 Pkt.) und Empor Sondershausen wurde letzter (1).
Alle vier Halbfinalisten hatten durchaus das Zeug dazu, Kreismeister zu werden. So gab es dann auch denkbar knappe Entscheidungen.
Das erste Halbfinale hatte Niedersachswerfen gegen Artern knapp aber nicht unverdient mit 2:1 gewonnen und ist als einzige Mannschaft ohne Punktverlust ins Finale eingezogen.
Das zweite Halbfinale zwischen Salza und Eintracht Sondershausen stand nach der regulären Spielzeit 4:4 Unentschieden. Folglich ging es zum Neunmeter-Schießen, wobei die Eintracht das Glück des Tüchtigen auf der Seite hatte. Alle drei Schützen konnten verwandeln, Salza hatte einmal verschossen. Damit ist die Eintracht ins Finale eingezogen.
Das Finale zwischen Niedersachswerfen und Eintracht Sondershausen hatten die beiden besten Turnier Mannschaften erreicht. Diese Begegnung wurde dann zum absoluten Höhepunkt im Turnier. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, wo bei Beiden erst mal die Torsicherheit im Vordergrund stand. Hannovera ging nach einen herrlichen Treffer von Maik Hieronymus mit 1:0 in Führung (10.). Der Ausgleich dann 50 Sekunden vor Schluss. Hagen Wenzel hatte ein Tor mit der Hand verhindert, den fälligen Neunmeter hatte Alexander Sisolewski zum 1:1 Endstand verwandelt. Die Entscheidung musste vom Punkt fallen.
Drei Schützen von jeder Mannschaft standen bereit. Nach dem sechs Versuchen stand es 2:2, jeder Torwart hatte einen Schuss gehalten. Es ging weiter. Sebastian Riechel brachte Hannovera 3:2 in Führung. Den anschließenden Schuss vom Eintrachtler Matthias Springer konnte Torwart Toni Öftiger in großer Manier halten. Die Entscheidung war zugunsten von Hannovera Niedersachswerfen gefallen.
Der Meister spielte mit: Toni Öftiger, Jens Eisenschmidt, Mike Brand, Jens Friebel, Hagen Wenzel, Rolf Kühne, Sebastian Riechel, Ronny Schwolow, Maik Hieronymus.
Damit ergibt sich folgender Endstand: 1. Niedersachswerfen, 2. Eintracht Sondershausen, 3. Salza, 4. Artern, 5. Sundhausen, 6. Hain, 7. Heringen, 8. Empor Sondershausen.
In den 15 Begegnungen wurden 56 Treffer erzielt. Das ist ein Schnitt von 3,7 Toren pro Spiel.
Als bester Torschütze wurde Mendija Catovic (Hain) mit 9 Treffern ausgezeichnet. Es folgten Falk Henning (Artern 7) und Georg Müller (Empor 7).
Hannovera Niedersachswerfen und Eintracht Sondershausen nehmen an den Landesmeisterschaften am 23. Februar in Heiligenstadt teil.
Text und Fotos: Kurt Trost
Übersicht Einzelergebnisse in der pdf-Datei:
Downloads:
- Einzelergebnisse Ü35 (66 kByte)



