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Do, 17:09 Uhr
30.01.2014

nnz-jukebox: Irische Mädchen

The Henry Girls
„Louder than words“
(Beste Unterhaltung)


CD (Foto: Agentur) CD (Foto: Agentur)


Karen, Lorna und Joleen heißen gar nicht Henry mit Familiennamen, sondern Mc Laughlin. Richtig ist aber, dass die Henry Girls in Malin im traumhaft schönen Norden der Republik Irland, genauer im County Donegal aufwuchsen und dort an die Musik herangeführt wurden. Heute sind sie Stars, ihr Vorgängeralbum „December moon“ schlug wie eine Bombe ein und machte die Schwestern in der Branche endgültig zu Berühmtheiten.

Die BBC feierte sie als „spektakulär“ und attestierte ihnen „die besten Gesangsharmonien aus Donegal seit Clannad“. Und die waren ja auch ein Familienbetrieb und hatten noch eine Schwester, die sich schlicht Enya nannte. In „Louder than words“ setzen die Henry Girls da ein, wo sie in „December moon“ aufhörten. Wunderschöne Melodien, die den Zuhörer ebenso an Irish Folk wie an Bluegrass und American Folk denken lassen.

Diese perfekte Mischung ist wohl auch eines der Erfolgsgeheimnisse dieser „Transatlantic Connection“. Eher nicht irisch ist allerdings der komplexe und intensive dreistimmige Gesang, der mehr an die Altmeister Crosby, Stills, Nash oder an die aktuelleren Dixie Chicks erinnert. Aber – und das ist eine weitere Stärke des Henry-Girls-Sounds – es sind immer nur Anleihen, die sie sich holen, niemals Kopien bekannter Songs. So entsteht wieder ein Album mit hitverdächtigen Liedern, die einfach und schön sind. Und schön sind sie, weil sie so einfach sind.

Da möchte man gleich mitsingen und bekommt dieses gute und entspannte Gefühl, wie es der meisten Musik aus Irland ja immanent ist. Unter den zehn wie Perlen aufgefädelten Songs, ragen dann noch einige Diamanten heraus. Mein persönlicher ist der Song „The light in the window“, aber andere Hörer werden andere Favoriten haben. Auch das im Stil der Andrew Sisters swingende „So long but not good bye“ hat einen ganz eigenen Reiz. Das macht dieses Album eben so herausragend – die Vielfalt.

OLAF SCHULZE
Autor: nnz

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